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Tibet-Veranstaltungen / Rückblick 2010

 Rückblick
auf die Veranstaltungen
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Rückblick
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Rückblick
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27. Dezember im TV

 

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Geheimnis des heiligen Berges
(23:40h - 00:25h,
in 3SAT)


Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit Plattenbauten.

'Das alte Dorf gibt es nicht mehr', erzählt die Bäuerin Pema, 'die Menschen wurden umgesiedelt'. Pema ist froh, denn nun hat sie fließend Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung "freiwillig" war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den chinesischen Besatzern.
Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem 'Mutterland'.
Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt. Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau fehlt das Geld. 'Zur Linken zieht der Kailash mit seiner prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich', schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten heiligsten aller Berge.
Wer heute in diese Gegend gelangen will, muss fünf innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den chinesischen Behörden gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash einzuschränken.

Diesen Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
 

28. Dezember im TV

 

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Kloster der versteckten Kinder
(00:25h - 01:10h,
in 3SAT)


Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf einer vierspurigen Schnellstraße am Potala vorbei.

Doch trotz aller Neuerungen haben die Tibeter ihren Glauben bewahrt. Von morgens bis tief in die Nacht umrunden Gläubige den Jokhang Tempel in der Altstadt.
'Wenn der Dalai Lama aus dem Exil wiederkommen dürfte, würden Hunderttausende ihn begrüßen', meint ein alter Mann, während er seine Gebetsmühle dreht. Seinen Namen will er nicht nennen - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Als Harrer nach sieben Jahren Aufenthalt aus Tibet fliehen musste, besuchte er das Kloster Tashilhünpo, eine der wichtigsten heiligen Stätten des Landes. Inzwischen wurden viele der alten Tempelgebäude von den Chinesen zerstört. Wo früher Tausende von Mönchen waren, sind es jetzt nur noch ein paar hundert. Auch der Abt des Klosters, Panchen Lama, fehlt. Zwei Kinder kommen als Nachfolger in Frage, doch die werden von den Chinesen versteckt.

'Tibet gehört zu China' sagen die chinesischen Touristen, die täglich aus Peking nach Tibet strömen. Sie sind stolz auf ihr Land und auf die neue Eisenbahnlinie, die das 'Schneeland' an das 'Mutterland' anbindet. Sie glauben der Propaganda, dass die Bewohner auf dem Dach der Welt gerne mit den Besatzern zusammenleben.
Was die Tibeter davon halten, können sie nicht offen sagen.

Diesen Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

Sa 11. und So 12.Dezember 2010
in Wien


Weihnachtsmarkt bei SAVE TIBET

Abseits von Kitsch und Kommerz finden Sie hier in den Räumlichkeiten der österreichischen
Tibethilfe-Organisation SAVE TIBET
authentische tibetische Handwerkskunst, Schmuck, Bücher, Räucherstäbchen, tibetischen Tee, wärmende Nomadensuppe und vieles mehr.
Mit einer Lesung von ö3-Moderatorin Claudia Stöckl (12.12., ca. 15h)

Ort: Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien
      Tram-Linien 43 und 9 / Station Rosensteingasse
Zeit: 10-18Uhr
 

2. bis 10. Dezember 2010
Wien

Vienna International Human Rights Film Festival

Filmprogramm bietet Ihnen einen Querschnitt preisgekrönter bzw. aktueller Menschenrechtsfilme der internationalen Festival-Szene.
Die Filme werden im Schikaneder, Topkino, Burgkino, Cinemagic und Gartenbaukino präsentiert.

3.12.2010: The Sun behind the clouds
Man strebe nicht mehr nach der Unabhängigkeit Tibets, sondern nach einem Kompromiss mit China, diese Position des Dalai Lama spaltet seine Anhänger.
2008, im Jahr der Olympischen Spiele in Beijing, kommt es zu Widerstandskundgebungen mit der obligat kompromisslosen Gegenreaktion. –
Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation schildert Ereignisse, Hintergründe und historische Zusammenhänge der komplexen Geschichte und konfrontiert auch mit Widersprüchlichkeiten und Missverständnissen innerhalb der Protestfronten.
Ort: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 3.12.2010, 17:00Uhr

4.12. und 7.12.2010: Tibet in Song (österreich-Premiere)
Tausende Jahre lang war Tibet ein souveräner Staat mit eigenen Gesetzen und Bräuchen und einer individuellen Kultur. Volkslieder waren das lebendige Gewebe zwischen Regionen, welche in mündlicher Tradition von einer Generation zur nächsten übergeben wurden. So wurde das ethnische, religiöse und philosophische Erbe aus urzeitlichen Tagen vermittelt und bewahrt. Doch die von der kommunistischen Herrschaft geförderte Verbreitung Chinesischer nationalistischer Popkultur verdrängt diese Lieder, die zu verschwinden drohen und einen Teil der tibetischen Identität mit sich reißen.
TIBET IN SONG erzählt die Geschichte von Ngawang Choephel, eines tibetischen Mannes, der aus dem indischen Exil in seine Heimat zurückkehrt um die Musik seines Volkes zu finden bevor sie in Vergessenheit gerät.

Ort: Burg Kino, Opernring 19, 1010 Wien
Zeit: 4.12.2010, 18:00Uhr
weiters
Ort: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 7.12.2010, 16:00Uhr

Der folgende Film am internationalen Tag der Menschenrechte, ist dem heurigen chinesischen 
Friedens-Nobelpreisträger Liu Xiaobo gewidmet:

10.12.2010: Moving the Mountain
In diesem fesselndem Film fängt Regisseur Michael Apted die Kraft und die Leidenschaft des Tiananmen Platz Aufstands im Mai 1989 ein. Der Film mischt Material aus Nachrichtensendungen, dramatischen Nachstellungen und Beiträgen der damaligen Studentenanführer. Dabei werden ihre persönlichen Erinnerungen, Reflexionen und Gedanken an die Zukunft gezeigt und aufgearbeitet. Moving the Mountain zeichnet ein Porträt von Mut, Überzeugung und Engagement, das die New York Post als "aufsteigenden und ernüchternden Tribut an den menschlichen Geist" genannt hat..

Am 8. Oktober 2010 erhielt er den Friedensnobelpreis, den er am 10. Dezember entgegen nehmen sollte, was er selbstverständlich nicht kann. Zu Ehren Liu Xiaobo, der seinen Nobelpreis den Opfern des Massakers am Tiananmen widmet, fi nden am 10. Dezember Screenings von Moving the Mountain in Kooperation mit Cinema for Peace und dem Human Rights Film Network an mehreren Orten weltweit statt: Amman, Berlin, Den Haag, London, New York, Warschau, Los Angeles, Oslo und Washington D.C.

Ort: Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 10.12.2010, 19:00Uhr
 

1. und 2. Dezember 2010

Die Teeroute
Teil 1:
1. Dezember 2010
(15:05 - 15:50h in 3Sat)

Von Yunnan im Südwesten Chinas bis in die tibetische Hauptstadt Lhasa folgt die Dokumentationsreihe der jahrtausendealten Teestraße, auf der die kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre Bestimmungsorte transportiert wurde.
Gezeigt wird das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer langen Route, von denen viele vom Handel mit dem kostbaren Gut lebten und leben.

So berichten ehemalige Karawanenführer von ihren Abenteuern.

Im Mittelpunkt des ersten Teils steht das Tee-Anbaugebiet in der Provinz Yunnan, genauer das Tal der Sechs Berge in der Nähe von Yiwu. Bis das 'grüne 'Gold' genossen werden kann, muss ein langer Weg beschritten werden. Von der traditionellen Ernte über die Fermentation, über verschiedene Trocknungsverfahren bis hin zu unzähligen Möglichkeiten der Teezubereitung.
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Die Teeroute
Teil 2:
1. Dezember 2010
(15:50h - 16:30h in 3Sat)

Der zweite Teil führt von Pu-Erh nach Shiping. Karawanenführer berichten von den Erlebnissen auf ihren Reisen, von den Gefahren, aber auch von den schönen Erlebnissen, wie dem alljährlichen Frühjahrsfest in Shiping, zu dem Besucher aus der ganzen Provinz anreisen.

Die Teeroute
Teil 3:
2. Dezember 2010
(15:05 - 15:45h in 3Sat)

Der dritte Teil der Reihe zeigt, dass Tee nicht nur das Leben der Männer in China bestimmt. Die oft lange Abwesenheit der Männer prägt ebenso das Leben der Frauen des 'Teevolkes' entscheidend. Auf dem Weg entlang der Teestraße trifft man auch auf ein Volk, in dem die Frauen die Zügel in der Hand halten. Denn bei den Naxis teilen sich Frauen und Götter die Macht.

Die Teeroute
Teil 4:
2. Dezember 2010
(15:45 - 16:30h in 3Sat)

Im vierten Teil führt die Karawane durch das sagenumwobene Gebiet, das vom britischen Schriftsteller James Hilton 'Shangri-La' genannt wurde - eine Bezeichnung, die sich schließlich sogar bei den offiziellen chinesischen Behörden durchsetzte. In Yanjing trifft das 'grüne Gold' Tee auf das 'weiße Gold' in den Bergwerken des bedeutendsten Zentrums für Salzgewinnung.

Die Teeroute
Teil 5:
2. Dezember 2010
(16:30 - 17:15h in 3Sat)

Die fünfte Folge der Reihe zeigt den  beschwerlichen Wegabschnitt bis zur tibetischen Hauptstadt Lhasa.

Yaks haben die Pferde ersetzt. Denn ab 1.800 Meter wird die Luft dünner und Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius halten Pferde nicht aus. Die Yakführer der Karawane zögern nicht, die Tiere schwer zu beladen, und verstauen zwischen Unmengen an Fleisch, Salzsäcken und anderen Lebensmitteln auch die Teepakete.

Nur bei regelmäßiger Nahrungsaufnahme können Menschen solch niedrigen Temperaturen standhalten. Fleisch und Tee allein reichen nicht aus, sie müssen auch das tibetische Grundnahrungsmittel 'Tsampa' zu sich nehmen, einen kompakten Brei aus geröstetem Gerstenmehl, Tee und Yakbutter.
Seit den 60er Jahren ist durch den Bau von Straßen und Autobahnen der Transport von Tee auf Pferde- und Yakrücken selten geworden.
Aber für echte Teeliebhaber bleibt die 'Reifung auf dem Pferderücken' das Nonplusultra. Und die Puristen der Teekultur würden niemals auf diesen ganz besonderen Geschmack verzichten wollen, der nur beim traditionellen Transport entsteht.
Um es mit den Buddhisten zu halten: Die Teestraße kann als wichtiger Bestandteil der Identität eines ganzen Volkes nicht sterben, sie kann nur wiedergeboren werden.
 

18. bis 28. November 2010
Metro Kino, Wien

Film: The Sun Behind The Clouds

Man strebe nicht mehr nach der Unabhängigkeit Tibets, sondern nach einem Kompromiss mit China, diese Position des Dalai Lama spaltet seine Anhänger.
2008, im Jahr der Olympischen Spiele in Beijing, kommt es zu Widerstandskundgebungen mit der obligat kompromisslosen Gegenreaktion. –
Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation schildert Ereignisse, Hintergründe und historische Zusammenhänge der komplexen Geschichte und konfrontiert auch mit Widersprüchlichkeiten und Missverständnissen innerhalb der Protestfronten.

Premiere: 18.November 2010, 19:00h
Die Filmemacher Ritu Sarin und Tenzing Sonam stehen am im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Für diesen Tag bitte im Kino unter Tel.: 01/ 5121803 voranmelden!

Ort: Metro Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Zeit: 19. bis 28. November, 20:00Uhr
 

27. u. 28. November 2010
Bad Gams/Steiermark

Kunsthandwerk aus dem Himalaja und
Ausstellung: Traditionelle Tibetische Trachten

Schmuck und Textilien aus Tibet, Nepal, Indien
feinstes Räucherwerk aus Japan, Indien, Tibet , tibetische Klangschalen, Naturseifen, Kräuteröle, Bücher & CDs usw.

Für die Besucher/innen gibt es Tibetischen Tee und Tibetisches Knabbergebäck.

Ort: Kulturkeller, Bad Gams (neben der Kirche),
Ort auf der Landkarte
Zeit: Samstag 27. und Sonntag 28. November 2010,
        von 10-17 Uhr
 
Kontakt: Inge-Margareta Brenner (Buddhistisches Zentrum)

9. - 13. November 2010
Graz

  

Berg- und Abenteuer-Filmfestival Graz

Produzenten, Regisseure und Fernsehanstalten aus aller Welt reichen im Jahr 2010 viele interessante Beiträge in fünf Kategorien beim "Internationalen Berg- & Abenteuer Filmfestival Graz" ein, um am Wettbewerb um den begehrten "Grand Prix Graz" und der "Kamera Alpin in Gold" teilzunehmen. Die Preise werden von einer internationalen Jury ermittelt und im Rahmen des Festivals prämiert.

Es werden außergewöhnliche Filmproduktionen vorgestellt und die erlebten Abenteuer und Kulturen in greifbare Nähe gebracht.
Viele Besucher, Filmschaffende und bekannte Persönlichkeiten kommen für 4 Tage nach Graz, um eine abwechslungsreiche und interessante Zeit mitzuerleben. Diese Begegnungen im Rahmen des Festivals, das viele Nationen umfasst, schaffen ein einzigartiges Festivalevent, wo Filme gesehen, Ideen entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Auszug aus dem Filmprogramm:

Himalaya Alert

Die niederländische Journalistin Bernice Notenboom will anhand von konkreten Beispielen über die Folgen des Klimawandels berichten. In Nepal befragt sie die Bewohner der Sherpadörfer über ihre Erfahrungen und zeigt die in der Landschaft sichtbaren Veränderungen in der Everest-Region auf. Nicht nur die Dorfbewohner am Fuße der Gletscher sind durch den Klimawandel betroffen, auch für die Expeditionsbergsteiger entstehen neue Gefahren. Als Bernice sich mit ihrem Expeditionsleiter Walter Laserer und Lhakpa Nuru Sherpa auf den Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest vorbereitet, erleben sie die gewaltige Bedrohung in Form von unberechenbaren Lawinenabgängen im Khumbu-Eisfall hautnah..

Sprache: Englisch

Ort: Dom im Berg, Schlossbergplatz(Nähe Sackstrasse)      8010 Graz
Zeit: 09.Nov 2010, 20:00h
 

Dolma du Bout du Monde (Dolma am Ende der Welt)

Mitten im höchsten Gebirge der Welt isoliert ein endloser Winter Dolma und ihre Familie an den Ufern des zugefrorenen Zanskar-Flusses. 180 km entfernt lebt Stanzin, ihr Ehemann, in einer anderen Welt. Er führt Karawanen über gefährliche, schmale Wege und träumt davon Sänger zu sein. Das Schicksal der Familie ist eng mit diesem Fluss und dessen Wandel im Jahresverlauf verbunden. Ein Fluss, der sie trennt, aber auch immer wieder zusammenführt.

Sprache: Französisch (mit deutschen Untertiteln)

Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
       Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 11.Nov 2010, 19:30h
 

Bhutan - Unterwegs zum Volk der Laya

In einem der abgelegensten Täler von Bhutan, im Himalaja gelegen, lebt seit 500 Jahren das kleine Volk der Laya. Für das Kamerateam bedeutete es einen tagelangen anstrengenden Fußmarsch bis auf eine Höhe von 4000 m, um zu ihren Dörfern vorzudringen. Begleiter war der 18jährige buddhistische Mönch Lhaba, der von seinem Kloster zum alljährlichen Familiebesuch in sein Dorf aufbricht.

Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
       Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 16:00h
 

Chadar, the Ice Trail

Zanskar ist ein verstecktes Hochtal im indischen Himalaya. Umgeben von 7000 Meter hohen Gipfeln ist es im Sommer nur auf Fußwegen über Bergpässe erreichbar. Im Winter wäre das Tal von der Außenwelt abgeschnitten, würden nicht die tiefen Temperaturen einen neuen Weg entstehen lassen. 120Km kämpfen sich die Träger, die lebensnotwendige Güter in das Tal bringen, über den größtenteils zugefrorenen Fluss. Das Eis dient oft als Brücke, wobei die Gefahren des reißenden Flusses ständig präsent sind.

Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
       Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 19:30h
 

Bhutan - A search for happiness

Auf einer Wanderung durch das alte Königreich Bhutan, in dem allen Lebewesen mit Achtung begegnet wird, erlebt man eine Geschichte von Glück und Lebensfreude. Innerer Friede wird hier mehr geschätzt als die Sehnsucht nach weltlichen Dingen. Im Einklang mit der Natur zu leben, ist der wichtigste Grundsatz.

Ort: Grazer Congress/Kammermusiksaal,
       Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 15:30h
 

Mustang - Journey of Transformation

Das abgeschiedene Himalaya-Königreich Mustang ist eines der letzten Gebiete, wo die Kultur des Tibetischen Buddhismus authentisch gelebt werden kann. Aufgrund seiner geographischen Lage und politischer Streitigkeiten war Mustang lange Zeit isoliert und die Bevölkerung kämpft täglich ums Überleben. Auch das religiösen Zentren ihrer Kultur, die Klöster aus dem 15. Jahrhundert und die Kunstschätze in ihrem Inneren, sind vom Verfall bedroht. Seine Heiligkeit der Dalai Lama meint, dass mit dem Niedergang der Klöster auch die buddhistischen Traditionen untergehen würden.
Richard Gere erzählt die berührende Geschichte einer ambitionierten Rettungsaktion für die Kultstätten, die eine wichtige Rolle im Leben der Bewohner Mustangs spielen.

Ort: Grazer Congress/Steiermarksaal,
       Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 13.Nov 2010, 14:30h
 

 

mongolische Jäger

Mo 1.November 2010
im TV

Jäger, Sammler, Fährtenleser
aus der Reihe Universum

(13:10 - 13:55h, in ORF2)

Die Steppen der Mongolei, die Wüstenebenen der Kalahari, die Regenwälder des Amazonas und die Hochtäler des Himalaja - extreme Landschaften, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede von ihnen verlangt ihren Bewohnern alles ab. Die Bräuche und Traditionen der Menschen, die hier verwurzelt sind, haben sich seit Jahrtausenden kaum verändert.
Seit jeher brachten diese Kulturen geschickte Jäger und Sammler hervor: Männer, wie Kumarkan, der mit einem Adler auf Fuchsjagd geht, Tuka, den Buschmann, Nal Gaung, den Hönigjäger und Kimo, den unerschrockenen Huaorani.

Fr 29. Oktober 2010
im TV

Blick ins Jenseits
(12:00 - 12:3h, in 3SAT)

Bereits die älteste Schrift der Menschheit, das Gilgamesch-Epos, berichtet über ein Nahtoderlebnis - ebenso das ägyptische und tibetische Totenbuch, Homers 'Odyssee' sowie das Jüdische Buch vom Leben und Sterben. Vermehrt beschäftigt sich heute auch die Wissenschaft mit den Erzählungen Betroffener und versucht, Nahtoderlebnisse zu erklären.
Der Film fragt, ob Erfahrungen zwischen Leben und Tod nur Rauschzustände sind, die kurz vor dem Hirntod ausgelöst werden, oder ob es sich damit um glaubwürdige Zeugnisse aus einer anderen Welt handelt..
 

Di 26. Oktober 2010
im TV

Nargis - Als die Zeit aufhörte zu atmen
(00:05 - 01:35h, in ZDF)

Im Mai 2008 wütete der Zyklon Nargis über Stunden im Irrawaddy Delta Myanmars (Burma), dem südlichen Nachbarn von Tibet. Mehr als 140 000 Menschen starben. Die Regierung versuchte zu verhindern, dass über die am schlimmsten betroffenen Regionen berichtet wurde. Junge burmesische Filmemacher entschlossen sich, nicht einfach zuzusehen, sondern im Delta illegal zu filmen.
Sieben Tage nach dem Sturm gelangten sie an Orte, in denen nichts mehr war wie zuvor. Sie trafen Menschen, denen der Sturm alles entrissen hatte. Mit ihren Kameras nahmen sie Bilder auf, die sie selbst zutiefst erschütterten. Während es erbarmungslos regnete, suchten Menschen im Schlick nach Nägeln, nach Resten von Holz, um sich einen Schutz zu bauen. Das Leben ging in fragil gewordenen Räumen weiter, es schien, als stünde die Zeit still.
Wo fanden die Überlebenden Halt? Wie konnten sie die Nacht des Zyklons jemals vergessen? Wie hatten sie es geschafft zu überleben, ohne trinkbares Wasser und Hilfe von außen? Die Aufzeichnungen der jungen Filmemacher zeigen unwirklich anmutende Welten.

Laut der buddhistischen Philosophie vom Leben nach dem Tod waren die während des Sturms Verstorbenen noch mit der Gegenwart verbunden. Von ihren Hinterbliebenen wurden sie nach einem Monat in einem kollektiven Ritual verabschiedet und frei gegeben für eine nächste Existenz. Auch das Filmteam verließ das Delta. Aus ihren Bildern entstand ein Film, der behutsam Fäden verwebt, den Menschen im Delta nahe kommt und von ihren Gefühlen, Gedanken und Hoffnungen erzählt..

So 24. Oktober 2010
im TV

Das Gold des Himalaja 
Nomadenleben in Ladakh
(14:30 - 15:15h, in 3SAT)

Das Nomadenvolk der Changpa lebt abgeschieden auf kargen, über 4000 Meter hohen Hochebenen im Südosten von Ladakh, einer zu Indien gehörenden Gebirgsregion in Kaschmir. Eine Landschaft, in der die Luft dünn und der Wind eisig ist, wo das Vieh weit ziehen muss, um einem geizigen Boden zum Fressen etwas abzugewinnen.
Die unwirtliche Gegend birgt einen besonderen Schatz: Nur in großen Höhen und extrem kalten Wintern wächst den ´Chang ra´ Ziegen eine Art Unterkleid unter dem Fell. Im Frühsommer wird diese allerfeinste Wolle herausgekämmt, gesäubert und als das kostbare Paschmina in der Hauptstadt verkauft.
Auch wenn die Changpa das Endprodukt - die teuren Kaschmirpullover und Schals westlicher Luxus-Labels - nie selbst zu Gesicht bekommen, ist für sie Paschmina das ´Gold des Changthang´.
Der Film erzählt die Geschichte des neunzehnjährigen Nomadensohnes Norbu, der seine Braut, die junge Tashi, aus der ladakhischen Hauptstadt Leh zu seiner Großfamilie in den Changthang entführt hat. Brautraub ist nichts Ungewöhnliches unter den Changpa, allerdings verlangt die Sitte nach einer Entschuldigung beim Vater der Braut.
In zwei Jahren soll Norbu das Zelt seines Vaters im Changthang übernehmen, bis dahin das Nomadenhandwerk erlernen. Aber der Junge, der in der Stadt aufwuchs, kann sich in den kräftezehrenden Alltag der Gebirgsnomaden nicht mehr eingliedern. Die einsame Landschaft, das raue Klima, die harte Arbeit, das Leben im Zelt – das alles ist zuviel für ihn und seine Braut..
 

Do 14. Oktober 2010
Wien

Juwelen des Himalaja 
tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und Rituale

Mit dieser Tournee möchten die Mönche aus Ladakh den Menschen in Europa einen Einblick in die einzigartige Kultur des Himalaya und den tibetischen Buddhismus ermöglichen.
Ihr Wunsch ist es, den kulturellen Austausch und interreligiösen Dialog anzuregen und damit zum Frieden in der Welt beizutragen.

Ort: Naturhistorisches Museum – Kinosaal
Haupteingang Maria Theresienplatz
1010 Wien, Burgring 7

Zeit: Do, 14. Oktober 2010, Beginn 18:30 Uhr

Weitere Infos erhalten Sie [hier] und [hier]

 

8. Oktober 2010
im TV

S.H. der Dalai Lama 

Mitgefühl statt Gier

(Gespräch)
(12:00 - 12:30h, in 3SAT
)

Der Dalai Lama besuchte Anfang April 2010 für einige Tage die Schweiz. Auf dem Programm des geistlichen Oberhaupts der Tibeter und Friedensnobelpreisträgers stand eine mehrtägige Konferenz zum Thema 'Altruismus und Mitgefühl in Wirtschaftssystemen'. Ein brisantes Thema vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise.

Der Buddhismus will die menschliche Gier bekämpfen und den Menschen ein Leben in Freiheit ermöglichen. Wie geht das konkret? Und ließe sich dieser Ansatz auch in der Wirtschaft realisieren? Im Gespräch in 'Sternstunde Philosophie' gibt der Dalai Lama einen intimen Einblick in das Herz der buddhistischen Lehre und die gesellschaftlichen Konsequenzen tibetisch-buddhistischer Lebensweisheit.
 

18. und 19.September 2010
Budapest/Ungarn

S.H. der Dalai Lama 
in Budapest

Programm:
Samstag, 18. September
9:30h Einführung in den tibetischen Buddhismus - Teil 1.
13:30h Einführung in den tibetischen Buddhismus - Teil 2.

Sonntag, 19. September
9:30h Chenrezig, der Buddha d. Mitgefühls
        Ermächtigung und Segen
13:30h Mitgefühl: Kunst der Glücklichkeit -
        öffentliche Belehrung und Gespräch

Weitere Infos erhalten Sie auf der [offiziellen Webseite]

Tickets (sind relativ günstig) bitte rechtzeitig bestellen.

11.August 2010
im TV

 

 

Himalaya
(Spielfilm)

(00:30h - 02:10h,
im ARD)


Seit Jahrhunderten lebt das Volk der Dolpo-Pa auf einem 5.000 Meter hohen Gebirgsplateau im Himalaya. Der karge Boden kann die Menschen kaum ernähren, und so müssen die Dolpo-Pa alljährlich mit ihren Lasttieren, den Yaks, Salz über hohe Pässe in ferne Täler transportieren, um es gegen Getreide zu tauschen.
Die Führung der Karawanen ist eine ehrenvolle Aufgabe, die Erfahrung und Mut ebenso erfordert wie magisches Wissen über Götter und Dämonen. Nach dem tragischen Tod seines Sohnes, der die Karawanen bislang führte, glaubt der greise Clanchef Tinlé (Thilen Londup) nicht an einen Unfall und weigert sich, die Führung der Salzkarawane dem fähigen jungen Karma (Gurgon Kyap) anzuvertrauen - denn Karma stammt aus einer verfeindeten Sippe. Tinlé geht ins Kloster, um seinem zweiten Sohn Norbu (Karma Tensing Nyama Lama) die Führung der Karawane anzudienen, der als angehender Lama für diese Aufgabe jedoch denkbar ungeeignet ist. Unterdessen brechen die jungen Männer mit Karma allein und ohne den Segen der Lamas auf. Tinlé tobt vor Wut und mobilisiert die Alten für eine zweite Karawane, die er mit eisernem Willen antreibt. Um die vier Tage Vorsprung einzuholen, überredet er seine gebrechlichen Gefährten zu einer mörderischen Abkürzung: den 'Pfad der Dämonen', der sich an einem zerklüfteten Steilhang durch die Berge schlängelt.

Anmerkung: eine Dokumentation über das Dolpo und seinen geistlichen Führer Dolpo Tulku können Sie bis 5.August 2010 auch in Graz im Rechbauerkino sehen.

 


16.August 2010
im TV

 

Die verlorene Welt Tibets
(Dokumentation)

(20:15h - 21:00h,
in 3SAT
Wh. 17.Aug. 11:45h)


Am 10. März 2009 jährte sich zum 50. Mal der Jahrestag des Volksaufstandes der Tibeter gegen die chinesische Besatzungsmacht. Gemeinsam mit rund 80.000 Tibetern floh an diesem Tag das Oberhaupt des Tibetischen Buddhismus, SH. der Dalai Lama, über den Himalaja ins indische Exil. Der Dalai Lama hat seither nie wieder Tibet betreten können.

Die Dokumentation 'Die verlorene Welt Tibets' zeigt aufrüttelnde Farbfilm-Aufnahmen aus Tibet aus den 1940er und 1950er Jahren und gibt Einblicke in das Land vor der Besetzung Chinas.
Der Dalai Lama selbst erzählt im Film über seine Liebe zum Land, über seine Kindheit, seine Studien, sein Leben heute im indischen Exil.
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Liz Thompson mit Tenzin Palmo

16.August 2010
im TV

 

Buddhas kämpferische Nonne
(Das abenteuerliche Leben der Diane Perry)

(23:10h - 00:00h,
in 3SAT)


1964 reiste die Engländerin Diane Perry nach Indien und ließ sich dort zur buddhistischen Nonne weihen. Aus Protest gegen die frauenfeindlichen Ordensregeln zog sie sich einige Jahre später jedoch ins Himalaja-Gebiet zurück und lebte zwölf Jahre lang in einer Felshöhle in völliger Einsamkeit - Wind, Wetter und wilden Tieren ausgesetzt.
Dort fasste sie den Entschluss, in Nordindien ein Kloster zu gründen, in dem vor allem Frauen zu spiritueller Weisheit gelangen sollen.
Seither reist Tenzin Palmo, wie sich Diane Perry als buddhistische Nonnen nennt, rund um die Welt, um Spenden für ihr Vorhaben zu sammeln.

Im Film 'Buddhas kämpferische Nonne' stellt die Gestalterin der Dokumentation Liz Thompson die Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der buddhistischen Frauen vor..


buddhistischer Friedhof in Wien

17.August 2010
im TV

Leben und Sterben nach Buddha
(Dokumentation)

(00:30h - 01:15h,
in 3Sat)


'Nach der Lehre des Buddha beginnt das Sterben mit der Geburt - Die Entstehung ist der Anfang der Vergänglichkeit', berichtet Banthe Seelawansa, der aus Sri Lanka stammende Leiter der Theravada Schule in Wien. Buddhas Weg verbindet meditative Einsicht in die Wirklichkeit und großes Mitgefühl mit allen Wesen.
Ein Ausdruck dafür ist der sogenannte 'Engagierte Buddhismus'. In österreich haben Buddhistinnen und Buddhisten eine mobile Hospizeinrichtung zur Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase gegründet. Diese 'Lebens- und Sterbebegleitung' ist in der buddhistischen Tradition und Lehre verankert. Liebe, Mitgefühl, Weisheit und Achtsamkeit sind Grundlagen buddhistischer Praxis. Sie dienen als Basis dafür, Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen, ein würdevolles Dasein und bestmögliche Lebensqualität auf physischer, psychischer, sozialer und spiritueller Ebene zu ermöglichen.

Der Film 'Leben und Sterben nach Buddha' zeigt, wie Buddhisten verschiedener Traditionen über das Leben, das Sterben und den Tod denken und welche persönlichen Erfahrungen sie diesbezüglich gemacht haben.
 


17.August 2010
im TV

 

Tibet - eine Reise ins verbotene Land
(Sendereihe kreuz und quer)

(22:30h - 23:20h,
in ORF2)


Von Vietnam aus macht sich die Ethnomedizinerin, Abenteurerin und Dokumentaristin Priscilla Telmon auf den Weg den Himalaya zu überqueren. Von den tropischen Regenwäldern Vietnams steigt sie hoch, über die chinesische Region Yunnan bis in die Schneewüsten Tibets und nach Lhasa, in die verbotene Stadt.
Priscilla setzt ihren Weg über den Himalaya fort, durchquert das lang umkämpfte Sikkim und entdeckt den indischen Subkontinent.
Am Golf von Bengalen, am heiligen Fluss zwischen tausenden feiernden Pilgern erreicht sie das Ziel ihrer Reise. Auf ihrem 5.000 Kilometer langem und 6 Monate dauernden Fußmarsch folgte Priscilla den Spuren von Alexandra David-Neel, einer Pariser Forscherin, die bereits vor 80 Jahren diesen Weg gegangen ist.
Priscilla zeigt, dass sich nichts geändert hat auf dem Dach der Welt - weder die Mühsamkeit es zu bereisen, noch die Verbote in sein Reich einzudringen.


17.August 2010
im TV

 

Kugel oder Scheibe? - Wie Buddhisten ihr Weltbild ändern
(Sendereihe kreuz und quer)

(23:20h - 23:55h,
in ORF2)


Tibetische Ordensleute im Exil sollen sich mit der modernen Welt auseinandersetzen, sie werden in Physik, Mathematik und Medizin unterrichtet - getreu des buddhistischen Gebotes, Dinge immer wieder zu überprüfen. Manche der Mönche wissen nicht mal, dass Erde rund ist.
In einer globalisierten Welt allerdings fangen die Mönche mit historischem überlieferten Wissen nichts mehr an.
Diese Reportage zeigt den Versuch von Buddhisten (aus entlegenen Gebieten Indiens), medizinische und historisch- naturwissenschaftliche Tatsachen in den Glauben zu integrieren.


 

17.August 2010
im TV

Im Tal der großen Buddhas
(Dokumentation)

(23:10h - 00:45h,
in 3Sat)


1.500 Jahre lang standen zwei gigantische Buddha-Statuen in ihren Felsnischen im abgelegenen Bamiyan-Tal des heutigen Afghanistan. Die kleinere der zwei Statuen, 35 Meter hoch und 'Shamama' - Königinmutter - genannt, wurde im Jahr 507 unserer Zeitrechnung in das weiche Konglomerat einer gut zwei Kilometer langen Felsklippe gehauen.
50 Jahre später wurde die große Statue gebaut.
Mit 55 Metern Höhe war sie die größte stehende Buddha-Statue der Welt. Während Hunderten von Jahren war das Bamiyan-Tal, im Herzen des Hindukusch gelegen, eine der wichtigsten Pilgerstätten für gläubige Buddhisten.. Doch im Frühjahr 2001 kündigt Talibanführer Mullah Omar in einem Edikt, einem religiösen Beschluss, die Zerstörung der beiden Buddha-Statuen an.
Anfang März 2001 wurden die großen Buddhas von Bamiyan von Spezialisten der Terrororganisation Al-Qaida gesprengt.
 

18.August 2010
im TV

Buddha bevorzugt!
Porträt einer österreichischen Nonne
(14:55h - 15:30h,
in 3Sat)


Marriage finished!' - das ist der Wortlaut einer E-Mail, die Sabine Arzt-Januschke nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ihrem Ehemann schickte. Der Grund ihrer Entscheidung ist nicht alltäglich: Die Wienerin hatte sich entschlossen, ihr Leben ganz dem Dharma, der Lehre Buddhas, zu widmen, sich dem tibetischen Buddhismus hinzugeben und buddhistische Nonne zu werden.
Das liegt nun 13 Jahre zurück.
Heute heißt Sabine Arzt-Januschke
Gelongma Lama Palmo
und ist eine der höchsten weiblichen Würdenträgerinnen des Buddhismus weltweit. Und sie ist die erste und einzige westliche buddhistische Priesterin in österreich.
Abwechselnd lebt die ehemalige Journalistin in ihrem indischen Mutterkloster Sherabling und in österreich. Als 'Lama' - also als spirituelle Lehrerin - begleitet sie vor allem Menschen aus österreich, die ihre religiöse Heimat im tibetischen Buddhismus gefunden haben. Die buddhistische Nonne aus österreich wurde im Männerkloster Sherabling in Nordindien ausgebildet. Mehr als 750 Mönche aus der ganzen Himalaja-Region wohnen und studieren dort.
Um in diesem Männerkloster ausgebildet zu werden, brauchte Sabine Arzt-Januschke - wie alle anderen Frauen auch - eine spezielle Erlaubnis. Für Frauen ist es auch im Buddhismus immer noch schwierig, dieselbe Ausbildung wie Männer zu bekommen. Nicht zuletzt deshalb plant Gelongma Lama Palmo, in österreich ein buddhistisches Frauenkloster zu eröffnen.

Der Film 'Buddha bevorzugt! - Porträt einer österreichischen Nonne' begleitet Gelongma Lama Palmo und ihre österreichischen Schülerinnen und Schüler nach Indien und beleuchtet den Werdegang der buddhistischen Nonne.


18.August 2010
im TV

 

Ashoka - Der indische Krieger Buddhas
(Dokumentation )

(20:15h - 21:00h,
in 3SAT)


Er gilt als Brudermörder und gnadenloser Kriegsherr, aber auch als Wegbereiter für den Aufstieg des Buddhismus, einer damals kleinen indischen Sekte, zur Weltreligion: Ashoka, Herrscher der Maurya-Dynastie im 3. Jahrhundert vor Christus und einer der wichtigsten Regenten der indischen Geschichte.
Das Maurya-Reich ist das erste Großreich Indiens. Seine Könige herrschen von der Hauptstadt Pataliputra aus, damals eine Millionenmetropole und vermutlich die bevölkerungsreichste Stadt der Welt.
Die Maurya sind große Förderer der Wissenschaft und der Künste. Aufgrund seiner Brutalität, seiner Skrupellosigkeit und seiner Kriegslust erhält Ashoka von seinen Feinden den Namen: 'Chandashoka' - 'Ashoka der Grausame'.
261 vor Christus befiehlt er den Angriff auf eines der letzten unabhängigen Nachbarreiche Indiens: Kalinga, ein Land von immenser strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Es wird eine der größten Invasionen in der Geschichte Indiens. Ashokas Armee richtet ein furchtbares Gemetzel an: 150.000 Menschen werden verschleppt, 100.000 ermordet.
Die Szenen der Schlacht sind so verheerend, dass sie zum Wendepunkt in Ashokas Leben werden. Der Mann, dem nichts heilig war, der seine eigenen Brüder ermordete und Angst und Schrecken verbreitete, erfährt eine wundersame Wandlung: Er wird zu einem großen Anhänger des Buddhismus, damals eine nahezu unbekannte Lehre.
Seinen Ehrgeiz und seine Macht stellt Ashoka von nun an in den Dienst des neuen Glaubens. Er pilgert zu den Wirkstätten Buddhas und wandert fast ein Jahr durch sein Imperium, um die buddhistische Religion zu verbreiten. Überall in seinem Reich lässt Ashoka auf mächtige Säulen und Felsen seine Edikte einmeißeln, die von der Überwindung seines Machtstrebens und von seinem Einsatz für Glück und Frieden berichten.
Erstmals erhebt ein Herrscher Begriffe wie 'Gerechtigkeit' und 'Gewaltlosigkeit' zum Staatsziel. In vielen asiatischen Staaten wird Ashoka bis heute als Wegbereiter des Buddhismus verehrt, der es einer kleinen indischen Sekte ermöglichte, in den Rang einer der großen Religionen der Menschheit aufzusteigen.
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18.August 2010
im TV

 

Buddhas verschollenes Königreich
(Auf den Spuren der Bön-Religion )

(21:00h - 22:00h,
in 3SAT)


Bön ist die älteste Religion Tibets. Sie existierte in dem Himalaja-Staat bereits lange vor dem Buddhismus. Zentrum der Bön-Religion war das Königreich Shang-Shung im Westen von Tibet. Als Religionsstifter gilt Tönpa Shenrab. Auf seine Lehren berufen sich die Anhänger des Bön noch heute.
Aber nicht nur in Tibet - auch in Nepal und Indien gibt es einige bedeutende Bön-Klöster.
Der in Nepal lebende amerikanische Fotograf Alex Gabbay soll im Auftrag der University of Oxford eine Fotoreportage über die Wurzeln der Bön-Religion im Himalaja gestalten. Dafür stellt er eine fast kurios anmutende Reisegruppe zusammen. Sie besteht aus dem jungen Bön-Mönch Gelek, der aus Tibet geflüchtet ist und jetzt in einem Kloster in Katmandu lebt, und buddhistischen Schamanenpriester, die auch mit den Bön-Ritualen vertraut sind. Mit dabei ist außerdem eine Gruppe von Wahrsagern, Dhamis genannt, die in Trance verfallen und dann mit Gottheiten in Verbindung treten können, und schließlich ein nepalesischer Ethnologe.

Der Film 'Buddhas verschollenes Königreich' begleitet die Pilgerreise durch den Himalaja - eine spirituelle Reise, die vor allem für den jungen Bön-Mönch Gelek auch eine Reise in seine eigene Vergangenheit ist. Ausgangspunkt der Reise ist Katmandu, die Hauptstadt Nepals.
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18.August 2010
im TV

 

Lernen von Buddha -
Im Dialog mit dem Dalai Lama
(aus der Reihe: scobel extra )

(23:40h - 00:10h,
in 3SAT)


Gert Scobel hält in 'scobel extra: Lernen von Buddha - Im Dialog mit S.H. dem Dalai Lama' einen intensiven Dialog mit SH. dem Dalai Lama.
Auf die wesentlichen Fragen unserer Zeit - Was hat Weisheit mit Glauben zu tun?
Wie können wir die Welt besser verstehen?
Ist unsere Suche nach dem Glück eine Illusion?
Welche neuen Werte brauchen wir? - hält das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus Antworten parat, die zum Nachdenken zwingen und von einem tiefgründigen Humor zeugen.



19.August 2010
im TV

 

Auf dem Pfad der Erleuchtung
(Themen-Schwerpunkt
in 3SAT)


Am Donnerstag dem 19. August zeigt 3SAT im Rahmen des Themenschwerpunkts: Auf dem Pfad der Erleuchtung zahlreiche Filme und Dokus über Tibet und den Buddhismus.

Die Sendungen im Detail:



19.August 2010
im TV

 

Daheim in zwei Welten-
Die Tibet-Schweizerin Dechen Shak-Dagsay

(13:40h - 14:30h,
in 3SAT)


Dechen Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als tibetisches Flüchtlingskind auf dem Flughafen Zürich-Kloten ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit ihrer Stimme und tibetischen Mantras begeistert sie das Publikum.
Sie hat Auftritte in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Mit Benefizkonzerten sammelt sie Geld für Projekte, die den Wiederaufbau in Osttibet und die tibetische Bevölkerung unterstützen. Sie ist eine wichtige Vermittlerin zwischen den beiden Welten geworden - Tibeterin in der Schweiz und Schweizerin in Tibet.

Für den Film 'Daheim in zwei Welten' begleitet Kurt Frischknecht die Sängerin Dechen Shak-Dagsay zusammen mit zwei Schweizer Ärzten auf einer Reise in ihre ferne Heimat.

19.August im TV

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Geheimnis des heiligen Berges
(20:15h - 21:00h,
in 3SAT)


Vieles hat sich verändert, seit Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit Plattenbauten.

'Das alte Dorf gibt es nicht mehr', erzählt die Bäuerin Pema, 'die Menschen wurden umgesiedelt'. Pema ist froh, denn nun hat sie fließend Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung "freiwillig" war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den chinesischen Besatzern.
Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem 'Mutterland'.
Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt. Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau fehlt das Geld. 'Zur Linken zieht der Kailash mit seiner prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich', schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten heiligsten aller Berge.
Wer heute in diese Gegend gelangen will, muss fünf innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den chinesischen Behörden gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash einzuschränken.

Diesen Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
 



19.August 2010
im TV

 

 

Buddha und die Finanzkrise 
(aus der Reihe: scobel extra )

(21:00h - 21:25h,
in 3SAT)


n den USA platzte im Sommer 2007 die Immobilienblase und brachte die Weltwirtschaft ins Wanken. Banken, die Autoindustrie, ganze Länder stehen bis heute vor dem Ruin. Die EU schnürt billiardenschwere Hilfspakete um Griechenland zu retten, der Euro geht auf Talfahrt. Hat die Gier von Spekulanten dazu geführt, dass unser Geld bald nichts mehr wert ist? Schon lange vor dem Immobilien-Gau haben Philosophen, Politiker und Medien den einseitigen Blick auf Renditen und Boni kritisiert.
Wie sich zeigt: ohne Erfolg. Gibt der Buddhismus Anregungen, wie man achtsamer und sorgfältiger mit Geld umgehen kann?
Karl-Heinz Brodbeck
lehrt ökonomie an der Fachhochschule Würzburg. Er ist Fachmann für Geldtheorie und versucht, moderne ökonomie, Wirtschaftsethik und die buddhistische Sichtweise miteinander zu verbinden. Dass es zu einer Finanz- und Wirtschaftskrise kommen würde, war für ihn wie für viele Experten vorhersehbar. Seiner Ansicht nach offenbart der Banken- und Immobilien-Crash die Realität der Wirtschaft - und eine fundamentale Einsicht der buddhistischen Ethik: die gegenseitige Abhängigkeit aller Dinge und damit ihre Substanzlosigkeit.

In 'scobel extra sucht Gert Scobel im Gespräch mit dem ökonomen Antworten auf diese Fragen.



19.August 2010
im TV

 

Das Glück als Lebenskunst
Meditation, Mitgefühl und das dynamische ICH
(aus der Reihe: scobel extra )

(21:25h - 22:00h,
in 3SAT)


Matthieu Ricard ist einer der einflussreichsten tibetischen Mönche im Westen. Er beteiligt sich immer wieder an neurowissenschaftlichen Forschungsprojekten und vermag es, die buddhistische Ethik und andere Konzepte mit einer einleuchtenden humorvollen Leichtigkeit zu erklären.

In 'scobel extra führt Gert Scobel mit Matthieu Ricard ein tiefgründiges wie amüsantes Interview, dass auch Nicht-Buddhisten viele Denkanstöße geben kann.
Es geht um Fragen wie: Wie funktioniert das mit der Selbstlosigkeit? Kann man seinen Feind wirklich lieben?
Und: Was kann Meditation für unsere Lebensqualität tun?
 


20.August 2010
im TV

 

Manuel Bauer 
(aus der Reihe: PHOTOsuisse)

(12:45h - 13:00h,
in 3SAT)


Manuel Bauers großes Thema ist das Schicksal des tibetischen Volks. Für seine bekannteste Fotoreportage begleitete er ein sechsjähriges Mädchen auf der lebensgefährlichen Flucht über den Himalaja ins indische Exil. Seit drei Jahren geht Bauer mit S.H. dem Dalai Lama auf seine zahlreichen Reisen und dokumentiert dabei den Alltag des tibetischen Gottkönigs.


Der Film aus der Reihe 'PHOTOsuisse' stellt den Fotografen Manuel Bauer vor.

20.August im TV

Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Kloster der versteckten Kinder
(20:15h - 21:0h,
in 3SAT)


Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf einer vierspurigen Schnellstraße am Potala vorbei.

Doch trotz aller Neuerungen haben die Tibeter ihren Glauben bewahrt. Von morgens bis tief in die Nacht umrunden Gläubige den Jokhang Tempel in der Altstadt.
'Wenn der Dalai Lama aus dem Exil wiederkommen dürfte, würden Hunderttausende ihn begrüßen', meint ein alter Mann, während er seine Gebetsmühle dreht. Seinen Namen will er nicht nennen - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Als Harrer nach sieben Jahren Aufenthalt aus Tibet fliehen musste, besuchte er das Kloster Tashilhünpo, eine der wichtigsten heiligen Stätten des Landes. Inzwischen wurden viele der alten Tempelgebäude von den Chinesen zerstört. Wo früher Tausende von Mönchen waren, sind es jetzt nur noch ein paar hundert. Auch der Abt des Klosters, Panchen Lama, fehlt. Zwei Kinder kommen als Nachfolger in Frage, doch die werden von den Chinesen versteckt.

'Tibet gehört zu China' sagen die chinesischen Touristen, die täglich aus Peking nach Tibet strömen. Sie sind stolz auf ihr Land und auf die neue Eisenbahnlinie, die das 'Schneeland' an das 'Mutterland' anbindet. Sie glauben der Propaganda, dass die Bewohner auf dem Dach der Welt gerne mit den Besatzern zusammenleben.
Was die Tibeter davon halten, können sie nicht offen sagen.

Diesen Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.



20.August 2010
im TV

 

Weisheit, das 'Ich' und die Bratwurst
(aus der Reihe: scobel extra )

(00:00h - 00:30h,
in 3SAT)


'Muho' bedeutet, offen zu sein für alle Richtungen. Der Name wurde Olaf Nölke verliehen, nachdem er Erleuchtung erlangte. Der aus dem Ruhrgebiet stammende Zen-Meister leitet heute als einziger Deutscher in Japan ein bekanntes und wichtiges Soto-Zen-Kloster. Seine Arbeit im Kloster Antaiji bedeutet, sich fünf Tage die Woche bis zu 15 Stunden lang dem Zazen, der Meditation im Sitzen, zu widmen und die Erfahrung des Zen an seine Schüler weiterzugeben.
Die Stellung im Kloster bedeutet aber auch harte Arbeit: Pflügen, Mähen und Ernten, egal bei welchem Wetter. Denn als Abt von Antaiji muss Muho sich und seine Familie ernähren. Er weiß, was Armut bedeutet, denn er hat längere Zeit als Zen-Mönch mit Obdachlosen in Osaka gelebt, um in der Zusammenarbeit mit den Ausgestoßenen der japanischen Gesellschaft die Weisheit des Buddhismus zu vertiefen.

In einer 'scobel extra'-Sendung spricht Gert Scobel mit Muho über seine Erfahrung der Erleuchtung, über die lebensverändernde Kraft der Meditation und über die Frage, ob und wie man Weisheit lernen kann.
 



2.September 2010
im TV

 

Eitelkeit - Motor oder Makel?
(aus der Reihe: Nachtcafe )

(10:15h - 11:45h,
in 3SAT)

Die ganze Show- und Modebranche wäre nur halb so interessant, gäbe es da nicht bei sehr vielen einen ausgeprägten Hang zur Eitelkeit. Der Hunger nach Anerkennung ist heute größer denn je.
Oberflächlich finden das jene, die lieber den leisen Weg durchs Leben gehen, der sie trotzdem zufrieden und erfolgreich werden lässt.
Wo ist die Grenze zwischen gesundem Selbstbewusstsein und krankhaftem Narzissmus? Braucht es die Portion Arroganz und Ignoranz auf dem Weg nach oben?

Wieland Backes begrüßt zu diesem Thema den gänzlich uneitlen Komiker Karl Dall, den weltweit erfolgreichen Modelagenten Peyman Amin, das Ex-Model und It-Girl Kader Loth, die buddhistische Nonne Gelongma Lama Palmo, den Politiker Oswald Metzger, die bayerische Kabarettistin Veronika von Quast und die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki.
 

 

2. Juli 2010 bis 5.August 2010
Graz

DOLPO TULKU -
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
(Dokumentar-Film)

Ort: Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08

Beginnzeiten:
Freitag 2.7. bis Donnerstag 8.7.: 18:30h und 20:30h
Freitag 9.7. bis Donnerstag 15.7.: 16:00h und 18:00h
Freitag 16.7. bis Donnerstag 22.7.: 16:15h und 18:15h
Freitag 23.7. bis Donnerstag 29.7.: 16:30h
Freitag 30.7. und Samstag 31.7.: 16:00h
Sonntag 1.8. bis Donnerstag 5.8.: 16:00h

Sherap Sangpo, der nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur Martin Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen fühlenden Wesen zu helfen.

Dieser Film zeigt ein authentisches Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie es heute leider nur mehr in tibetischen Siedlungen außerhalb von Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser Bericht] und [diese Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebende Kulisse für den Massentourismus geduldet.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [ Bericht 1, Bericht 2, Bericht 3, Bericht 4 ].

[Film-Kritik von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik von Sasha Westphal]

[Photos von der österreich-Premiere und dem anwesenden SH.Dolpo Tulku]

 

4.August 2010
im TV

 

Bhutan: Die Maske des Schneelöwen
(19:30h - 20:00h,
in 3SAT)


m Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das 'Ngacham'. Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als 'Meisterwerk der Menschheit' ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet: Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll.
Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz.

Den Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

 

28.Juli 2010
im TV

 

Morin Khuur - Der Klang der Steppe
(Dokumentation)

(19:30h - 20:10h,
in 3SAT)


Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige, verkörpert die nationale Identität der Mongolen wie kein anderes Musikinstrument und symbolisiert die gesamte Kultur der Nomaden. Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus Pferdeschweif gefertigt, ihren Hals krönt ein geschnitzter Pferdekopf.
Ihr sanfter Klang transportiert das Gefühl des ursprünglichen Lebens und den Traum vom freien Leben in der Weite der mongolischen Steppe. Per Dekret erklärte der mongolische Staatspräsident die Morin Khuur zum nationalen Musikinstrument, das jeder Haushalt im Land besitzen soll. Trotzdem ist die Tradition heute gefährdet. Während das mongolische Nationalorchester unter der Leitung von Tsendiin Batchuluun internationale Erfolge im Ausland verbuchen kann, wird die Pferdekopfgeige in ihrer Heimat, den Jurten der nomadischen Bevölkerung, immer weniger gespielt.

21.Juli 2010
im TV

 

Goldrausch in der Gobi
(Dokumentation)

(04:05h - 04:50h,
in 3SAT)


Das Leben in den schroffen Bergen des Altai im äußersten Westen der Mongolei ist rau. Die Kasachen erlegen dort noch auf althergebrachte Art ihre Tiere - sie jagen mit Adlern. Dicht an der Grenze zu Sibirien liegen die Suvraga-Berge.
Im vergangenen Winter hat Viehzüchter Nadsagdorj den größten Teil seiner Herde verloren.
Auf bis zu minus 50 Grad fielen die Nachttemperaturen, der Eissturm trieb die Herden in die Erschöpfung, das Futter reichte nicht. Jetzt, im Sommer, steht Nadsagdorjs Sinn trotzdem nicht nach Vorbereitung auf die nächste Kälte. Nadsagdorj schwärmt vom Nomadenleben: 'Es ist ein prächtiges Gefühl, an einem neuen Lagerplatz einzutreffen, wo frische Weiden sind. Man zieht immer weiter, mit dem Wechsel der Jahreszeiten.' Und doch gibt er zu: 'Könnte ich in der Kreisstadt eine gute Arbeit finden, dann ginge ich dort hin.' In der Wüste Gobi geht es nicht ohne Kamele. Dschingis Khans Reiter hätten die Landschaft im Süden der Mongolei zur Wüste flachgetrampelt, so erklärt mancher ihrer Bewohner die Entstehung jener riesigen unwirtlichen Fläche. Die abgelegenen Sandgebiete sind nur mit dem Kamel zu erreichen. Doch die Wüste bringt den Mongolen auch üppigen Reichtum. Tsedendorj ist der Kaschmir-König der südlichen Gobi, ein Ziegenzüchter, der sich wie kaum ein anderer auf die wundervoll weiche Wolle versteht, aus der für die reiche Welt im Westen die Modeträume gewoben werden.

21.Juli 2010
im TV

 

Die Rückkehr des Dschingis Khan
(Dokumentation)

(04:50h - 05:35h,
in 3SAT)


Byambadorj trägt die traditionelle Kleidung, ein weites Gewand mit vielen Zeichen und vielerlei Utensilien daran, die Haube mit Adlerfedern, Ketten und Ringe aus Gold und Silber. Immer wieder schenkt er sich Wodka nach, schluckt die klare, feurige Flüssigkeit, ab und zu bläst er explosionsartig einen Schwall über die Menschen, die vor ihm auf dem Zeltboden hocken.
Byambadorj ist ein Schamane, ein bedeutender Mann in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, geachtet und geehrt. Seine Fähigkeiten stehen außer Zweifel, sein Wodka-Konsum ist ein wichtiger Antrieb für seine Magie. Der Schamane ruft die Geister, immer wieder, und der sagenhafte Herrscher gehört dazu, der Khan der Khane, Dschingis Khan, der vor 800 Jahren gestorben ist, der Gründer einer Dynastie, der Herrscher über ein mongolisches Weltreich. Heute ist er wieder der Stolz aller Mongolen, die nationale Identifikationsfigur. Sein Bild findet sich überall. Nun wollen Wissenschaftler sein Grab entdeckt haben, hoch im Norden, in der Provinz Khentii, nicht weit von seinem Geburtsort. Später geht die Reise noch einmal zu Nadsagdorj, dem Viehzüchter, zu den Suvraga-Bergen im Nordwesten der Mongolei, unweit des Khuvsgul-Sees.
Es ist Winter, die Kälte hat das Leben der Nomaden verändert. Vorbei sind die unbeschwerten Sommertage, die Träumereien von Pferderennen und Ringerkämpfen. Die Familie hat noch einen Heuvorrat angelegt, aber der Winter selbst wird entscheiden, ob das Futter reicht. Wenn der Eissturm kommt, wie im letzten Jahr, wenn der Schnee wieder massenhaft fällt und die Temperaturen in die Tiefe jagt, dann droht auch diesmal eine Katastrophe. 'Was können wir machen', sagt Nadsagdorj, 'wir hoffen, unsere kleine Herde überlebt'..

7.Juli 2010
im TV

 

Die Glücksformel von Bhutan
(15:00h - 15:30h,
in 3SAT
Wiederholung: 9.7.2010 ab 06:05h)


Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der Vater des neuen Königs von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel 'Bruttonationalglück' festgeschrieben.
Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor zehn Jahren wurde jede Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen, kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben staatlich zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch flächendeckend auf Schulspeisung durch die UNO angewiesen. Aber welches Entwicklungsland kann schon von sich sagen, dass seine jungen Leute nach dem Studium in New York und Oxford gern und fast vollzählig in die Heimat zurückkehren? Eine Holzfällerseilbahn über Berge und Schluchten ist durch die aufgeweichten Bergpfade die einzige Möglichkeit, hoch in das Kloster zu reisen, in dem ein kleiner zehnjähriger wiedergeborener Lama auf seine Rolle als Präses von 500 Mönchen vorbereitet wird. Sechs Stunden pro Tag lernt er dort und unterzieht sich dem strengen Reglement des buddhistischen Klerus.

Den Film können Sie  sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

 

8.Juli 2010
im TV


 

 

Pilgerreise zum Herzen Tibets
(16:45h - 17:3
0h, in 3SAT)

1949 proklamiert Mao Tse Tung die kommunistische Volksrepublik China.
Noch im selben Jahr marschieren chinesische Truppen in Tibet ein.
Die alte Kultur sollte systematisch ausgelöscht werden. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung fanden dabei 1,2 Millionen Tibeter den Tod, die meisten Klöster (6.000)wurden zerstört.
Doch der tibetische Buddhismus konnte überleben und sich weiterentwickeln, weil S.H. der Dalai Lama 1959 die Flucht nach Indien gelang und die bekanntesten tibetischen Klöster dort wieder aufgebaut werden konnten.

Die Dokumentation von Olina Lorencova begleitet eine internationale Pilgergruppe auf ihrer Reise zum Herzen des ehemals buddhistischen Tibets. Ausgangspunkt ist der 1.500 Jahre alte Jokhang-Tempel in Lhasa, eine der bedeutendsten Gebetsstätten Asiens, den die Chinesen während der Kulturrevolution als Schweineschlachthaus nutzten.
Die heute noch verbliebenen Klöster werden in Museen verwandelt und als Kulisse für die chinesische Tourismus-Industrie belassen.
Die Mönche können darin als lebendes Inventar nur überleben, wenn Sie eine in den Augen der Volksrepublik China erfolgreiche politische Umerziehung absolviert und sich vom Dalai Lama öffentlich losgesagt haben.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [ Bericht 1, Bericht 2, Bericht 3, Bericht 4 ].
Die historische tibetische Altstadt unterhalb des Potala-Palastes wurde beseitigt, um einen großen Platz für pompöse Militär-Paraden zu schaffen, bei denen regelmäßig die "Befreiung Tibets" zelebriert wird.
Die Reise endet im Kloster Kopan in Kathmandu, einem Nachbau eines zerstörten tibetischen Klosters.

8.Juli 2010
im TV

 


Angkor - Vergessenes Land am Mekong
(21:05h - 22:00
in ORF2)

Angkor Wat, der größte Tempelkomplex der Welt und der Fluss Mekong, die Lebensader Südostasiens, gelten als kulturelle und landschaftliche Wahrzeichen der Indochinesischen Halbinsel. Während Angkor Einblicke in die historischen Königreiche der Khmer gestattet, symbolisiert der Fluss Mekong als Schmelztiegel verschiedenster Kulturen das moderne Leben der angrenzenden Länder - Laos, Kambodscha, Burma und Vietnam.
Uralte buddhistische Rituale, stolze Bergvölker, bedrohte Tierarten und kaum bekannte Naturregionen: Ein französisches Wissenschaftlerteam machte sich auf, die landschaftlichen Schönheiten und kulturellen Schätze entlang der Ufer des Mekong zu erkunden..

6.Juli 2010
im TV

 

Taxila, Buddhas erstes Gesicht
(aus der Sendereihe: Erbe der Menschheit)
(21:45h - 22:00
in 3Sat)

Als Alexander der Große 326 vor Christus das heute nordpakistanische Taxila erreichte, war er nicht nur ein großer Stratege, sondern auch ein Bote griechischer Kultur. Durch seinen Einfluss entstand in dem Gebiet die Gandhara-Kultur, die dem Buddhismus ein griechisches Gesicht verlieh. Das überlieferte Bilderverbot, das auch der Buddhismus kennt, geriet ins Wanken, aus den traditionellen Buddha-Symbolen Rad, Lotosblüte, Thron, Fuß und Stupa erwuchs der Gott Buddha mit menschlichem Antlitz.

Der Faltenwurf seiner Gewänder ist leicht, schwebend erinnert er an griechische Statuen. Unter dem Herrscher Kanishka wurde Gandhara zum Heiligen Land des Buddhismus erklärt. In den abgelegenen Tälern entstanden Klöster, die noch heute gepflegt werden, obwohl der Buddhismus im islamischen Pakistan keine Rolle mehr spielt. Ihre Ruinen atmen die Ruhe der einstigen Bewohner, man spürt die Gelassenheit einer Lehre, der das Nichts näher steht als die Welt.

Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit' begibt sich auf buddhistische Spurensuche in der pakistanischen Region Taxila.

6.Juli 2010
im TV

 

Obwohl ursprünglich in der ORF-Programm-Vorschau angekündigt, hat der ORF die (weiter unten angeführte) Sendung ohne Angaben von Gründen abgesetzt. Email-Anfragen von uns und anderen Tibet-Freunden/innen an religion.tv@orf.at wurden folgendermaßen beantwortet:

Von:
barbara.krenn@orf.at
iAn: office ad buddhismus-austria.at,
shop10 ad kunsang.at
Betreff: AW: Angekündigte TV-Sendung "Das Leben des Dalai Lama" wurde nicht gezeigt
Datum: Thu, 05. Aug 2010 15:53:03

Sehr geehrter Herr Wangmo, sehr geehrter Herr Tibet,
es tut uns sehr leid, dass Sie enttäuscht wurden und nicht den Film "Das Leben des Dalai Lama" sehen konnten. Die erste Programm-ankündigung erfolgt immer sehr früh. Leider kommt es ab und zu vor, dass das Programm dann noch geändert werden muss. Nachdem die Sendung "Kreuz und Quer" eine monothematische Sendung ist, wollen wir immer zwei Filme senden, die in irgendeinem Zusammenhang stehen. Der für diese Sendung ursprünglich geplante zweite Film konnte leider nicht realisiert werden. Daher hat es eine Programmänderung geben müssen.
Ich darf Sie allerding hinweisen, dass wir am 17.8. eine sehr schöne Sendung über Tibet senden wollen.[unsere Anmerkung dazu: Es handelte sich um die Doku "Kugel oder  Scheibe", in der es  über das Weltbild von einigen Mönchen in Nordindien ging]
Mit der Bitte um Verständnis,
Herzlich,
Barbara Krenn

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: KUNSANG [mailto:tibetshop@kunsang.at]
Gesendet: Mittwoch, 07. Juli 2010 11:28
An: religion.on@orf.at
Betreff: Angekündigte TV-Sendung "Das Leben des Dalai Lama" wurde nicht gezeigt

Sehr geehrte Damen und Herren.

Als wir uns am 6.Juli 2010 um 22.30h in der Sendereihe Kreuz und Quer die in der ORF2 TV-Vorschau (http://tv.orf.at) angekündigte Sendung "Das Leben des Dalai Lama" ansehen wollten, waren wir sehr überrascht, dass Sie das Programm ohne Angaben von Gründen geändert haben und stattdessen einen anderen Beitrag gezeigt haben.
Wir ersuchen Sie um Auskunft, warum ein Beitrag über "Pflegenotstand" für den ORF offenbar tagesaktueller war, als der auf diesen Tag fallende Geburtstag von HH. dem 14. Dalai Lama.

Hochachtungsvoll
Kunsang Wangmo
Wolfgang Tibet

--------Email-Ende-------------

Aus Anlaß des 75.Geburtstages:
Das Leben des Dalai Lama
(aus der Sendereihe: kreuz und quer)
(22:30h - 23:15
in ORF2
Wiederholung: 8.7.2010 ab 12:10h)

Die außergewöhnliche Dokumentation zeichnet ein Portrait des politischen und geistlichen Oberhauptes der tibetischen Buddhisten, das eng mit der Geschichte Chinas und Tibets verwoben ist. Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, der am 6.Juli 1935 geboren wurde, schildert sein Verhältnis zu beiden Ländern und gibt viel Privates von sich preis.
Er erzählt von seinen Begegnungen mit Mao Tsetung sowie über den Ursprung seines Glaubens und den Entschluss zur Gewaltlosigkeit. Auch sind seltene Aufnahmen aus seiner Jugendzeit zu sehen, man erfährt, wie in ihm die Reinkarnation des 13. Dalai Lama festgestellt wurde, und hört von seinem Bruder Details aus der Kindheit des früh Auserwählten.

6.Juli 2010
im TV

 

Obwohl ursprünglich in der offiziellen ORF-Programm-Vorschau angekündigt, hat der ORF diese Sendung ohne Angaben von Gründen abgesetzt !

Buddha in Vorarlberg
(aus der Sendereihe: kreuz und quer)
(23:15h - 00:00h
in ORF2)

Helmut Gaßner ist Software-Entwickler. Außerdem ist er buddhistischer Mönch und als letzter Erbe eines Bauernhofes Stifter des buddhistischen Klosters Letzehof-Tashi Rabten in Vorarlberg. Helmut Gaßner ist gebürtiger Bregenzer, studierte in Zürich Elektrotechnik, ging dann nach Tibet, lernte tibetisch, wurde buddhistischer Mönch und war 17 Jahre lang der deutsche Übersetzer des Dalai Lama, der 2010 seinen 75.
Geburtstag feiert. Was kann Helmut Gaßner über den privaten Dalai Lama erzählen? Was sind seine religiösen und politischen Botschaften? Warum verzaubert der Buddhismus so viele Menschen im Westen? Wie unterscheidet sich der wahre Buddhismus vom Buddhismus im Westen? Gibt es so etwas wie eine Euro-Buddhismus? Und wie wird ein solcher Buddhismus im tiefsten Vorarlberg gelebt? Auf dem Letzehof leben zahlreiche tibetische Mönche, aber auch Europäer und Mongolen, die sich den Studien des tibetischen Buddhismus widmen. Zu Differenzen ist es allerdings gekommen, seit S.H. der 14.Dalai Lama allen Verehrern der Shugden Gottheit seinen Segen verweigert, am Letzehof aber weiterhin an dieser Praxis festgehalten wird.

3.Juli 2010
im TV

Der Brahmaputra
Flussfahrt auf dem Dach der Welt
(06:15h - 07:00
in 3Sat)

Die Tibeter verehren ihn als den 'Fluss, der vom Himmel kommt'. Er entspringt am Eisdom des Kailash, dem 'Berg der Götter' in Westtibet, und fließt auf dem Dach der Welt von West nach Ost. Der Brahmaputra ist einer der mächtigsten Ströme Asiens - 2900 Kilometer lang. In Tibet heißt er Tsangpo.

Dort sind Dietmar Schulz und sein Team drei Wochen lang seinem Lauf gefolgt - bis zur Hauptstadt Lhasa.

Lhasa, der 'Stadt der Götter', hat die Pekinger Regierung in den letzten Jahren ein chinesisches Gesicht gegeben. Hier geht es vielen nur noch ums schnelle Geld.
'Das gefährdet unsere tibetische Kultur', meint ein junger Musiker, den das Team in der Altstadt trifft. Zusammen mit fünf Freunden hat er die erste Rock'n'Roll-Band gegründet und alte tibetische Texte zeitkritisch umgeschrieben und vertont. Im Krankenhaus in der Nähe des Jokhang-Klosters weiht ein Doktor die deutschen Besucher in die Geheimnisse der tibetischen Naturheilkunde ein.

 

ab 2. Juli 2010
Graz

DOLPO TULKU -
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
(Dokumentar-Film)

Ort: Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08

Beginnzeiten:
Freitag 2.7. bis Donnerstag 8.7.: 18:30h und 20:30h
Freitag 9.7. bis Donnerstag 15.7.: 16:00h und 18:00h
Freitag 16.7. bis Donnerstag 22.7.: 16:15h und 18:15h
Freitag 23.7. bis Donnerstag 29.7.: 16:30h
Freitag 30.7. und Samstag 31.7.: 16:00h

Sherap Sangpo, der nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur Martin Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen fühlenden Wesen zu helfen.

Dieser Film zeigt ein authentisches Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie es heute leider nur mehr in tibetischen Siedlungen außerhalb von Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser Bericht] und [diese Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebende Kulisse für den Massentourismus geduldet.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [ Bericht 1, Bericht 2, Bericht 3, Bericht 4 ].

Dieser Film ist ab 21.Mai 2010 ca. 3 Wochen ebenfalls im Schikaneder-Kino (Margarethenstrasse 24, 1040 Wien) zu sehen.

[Film-Kritik von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik von Sasha Westphal]
[Film-Kritik im KURIER]

[Photos von der österreich-Premiere und dem anwesenden SH.Dolpo Tulku]

 

19.Juni 2010
Wien
(bei jedem Wetter)

 

 LINGKA-FEST
Tibetisches Picknick bei SAVE TIBET
Beginn: 10h (bis ca. 22h)

Zum traditionellen Gartenfest mit Tibetischen Essen und Trinken, Spiel, Gesang und Musik, Flohmarkt u.a.m ladet der Verein SAVE TIBET wieder Sie alle herzlich ein.
 
Ort: Innenhof und Garten beim Büro SAVE TIBET, Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien, erreichbar mit den
Tram-Linien 43, 44 und 9 (Station Rosensteingasse)

Einladung zum Lingka-Fest

Fotos vom Lingka-Fest [hier] oder [hier]

 

19.-20.Juni 2010
Dachstein

 

 Sonnwendfeuer
am Dachstein
Beginn: 18h

Wie bereits im vergangenen Jahr wird auch heuer wieder auf der Gjaidalm beim Dachstein gemeinsam mit Tibeter/innen ein Sonnwendfeuer entzündet.

[Details (in PDF)]

Informationen und Reservierung:
Tel.: +43 6131596
mail.: service"@"gjaid.at

 

 

13.Juni 2010
Wien

 

Festival der Nationen
Tag der Völkerverständigung

Zeit: 10h (bis ca. 19h)
Ort: Donaupark, Nähe Donauturm
U1-Station "Alte Donau", beim Ausgang rechts in die Arbeiterstrandbadgasse gehen;
Bus 91A Station "Strandbad Alte Donau" oder "Bundessportbad"

ca: 11Uhr Tibetische Trachten-Show, organisiert von Kunsang und Ihren Freunden/innen

Webseite mit weiteren Details

[Fotos von der Veranstaltung]


Lageplan - Festival der Nationen:


Festival der Nationen auf einer größeren Karte anzeigen

 

 

21. bis 31. Mai 2010
1.bis 2. Juni 2010
Graz

Mitgefühl, Weisheit und Humor
Dokumentation über einen der bedeutendsten buddhistischen Lehrer unserer Zeit


Ort: Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08

Zeit: Freitag 21.5. bis Mittwoch 2.6.: 16:30 Uhr

"Mitgefühl, Weisheit und Humor" porträtiert
Sogyal Rinpoche
, der im Westen neben dem Dalai Lama als einer der wichtigsten Lehrer des Tibetischen Buddhismus gilt.

Sogyal Rinpoche ist Gründer der weltweiten Organisation Rigpa und Autor des millionenfach verbreiteten Werks "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" (eine authentische Interpretation des Bardo, das meist unter der ungenauen Übersetzung "Das Tibetische Totenbuch" allgemein bekannt ist.). Als junger Mann kam er in den Westen, studierte Vergleichende Religionswissenschaften in Cambridge und bereitete den ersten Europa-Besuch des Dalai Lama vor.

Die Dokumentation porträtiert diesen bedeutenden buddhistischen Lehrer, kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer Meister in Sikkim und entfaltet die Grundessenz buddhistischer Weisheitslehren: von der Meister-Schüler Beziehung über die tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren über Leben und Sterben.

Dabei trägt auch John Cleese, der großartige Schauspieler und Mitbegründer der legendären Monty Python Gruppe, zu verblüffenden Einsichten bei. Als einer der letzten Lehrer, die noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt, gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen, die Essenz der uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen - oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.

Doku D/2009 89 min.
Darsteller: Sogyal Rinpoche, John Cleese, Thigyal Lakar, Saymo Thinley Wangmo, Pema Gyurme Regie: Boris Penth

 


Das Tibetische Totenbuch Leicht fassliche Video- Dokumentation als Einführung in ein Thema, das eine der ältesten Fragen der Menschheit behandelt.

 

27. Mai 2010
Wien

 

SAGA DAWA
(Gebetszeremonie anläßlich dieses hohen
tibetischen Feiertags)

Zeit: ab 18h
Ort: Servitengasse 15, 1090 Wien (U4 - Roßauer Lände)
Infos über den SAGA DAWA Feiertag finden Sie [hier]
 

Die österreichische Buddhistische Relgiongemeinschaft teilt mit, dass es anläßlich von SAGA DAWA am 30. Mai 2010 eine Vollmond-Zeremonie beim Friedenstupa in Wien (nahe dem Restaurant Lindmayer) geben wird..

27.Mai 2010
im TV

 

Glücklich auf dem Dach der Welt.
Leben in Bhutan

(15:00h - 15:45h,
in 3SAT)


Im Juli 2008 hat Bhutan, beinahe unbemerkt vom Rest der Welt, den Übergang von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie gemeistert. In der Verfassung des jungen Staats ist das Streben nach dem "Bruttosozialglück" festgeschrieben. Damit wurde die Losung, die bereits der alte König ausgegeben hatte, offiziell zum Staatsziel erklärt und die Zufriedenheit der Bürger über eine Politik des Fortschritts und des wirtschaftlichen Wachstums gestellt. Zuvor lebte das Glück eher abgeschieden in Bhutan. Noch vor 20 Jahren wurden fast keine Fremden ins Land gelassen, bis vor zehn Jahren jede Nachricht persönlich über die Berge getragen. Es gab kein Fernsehen, kein Radio, keine Telefone. Natürlich hat auch Bhutan inzwischen seinen Schritt in Richtung Zukunft getan.
Auslandskorrespondent Peter Kunz hat sich für den Film "Glücklich auf dem Dach der Welt" aufgemacht, die Wurzeln des Glücks in Bhutan zu suchen. Sein fachkundiger Führer auf der Reise zu den Menschen und in die atemberaubende Landschaft des Himalaja-Staats ist Oberst Kado, ehemaliger Leibgardist des Königs und Mitglied des bhutanischen Adels.
[mehr Infos]

Den Film (etwas gekürzt) können Sie  sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

 

25.Mai 2010
im TV

 

DER MARATHONMöNCH VON KYOTO
(22:30 - 23:15h, in ORF2
Wh. 27.Mai 2010 ab 12:05h)


Der 31-Jährige Hoshino Endo ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens heißen. Vier Wochen lang hat ein Fernsehteam den Mönch bei seinen Läufen und in seinem Alltag begleitet und dabei eine Ahnung davon bekommen, wie strapaziös die buddhistische Askese ist.

In den nächsten drei Jahren will Hoshino Endo seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von 38.000 Kilometer kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung. Über sich hinaus zu wachsen, seine eigenen Begierden abzulegen, und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapaze..

 

 

19.Mai 2010
Graz

 

Free Tibet World Tour
Zwischenstopp Graz


Der Tibeter Lhakpa Tsering ist auf seinem Motorrad auf Weltreise gegangen, um auf die Notlage des Tibetischen Volkes aufmerksam zu machen. Seine Reise durch die USA und Kanada hat er gerade abgeschlossen. Am 13.Mai beginnt seine Tour durch Europa:

Tour Kalender Europa (Ausschnitt):
13.5.: Frankfurt, Deutschland
15.5.: Prag, Tschechien
17.5.: Budapest, Ungarn
19.5.: Graz, österreich
23.5.: Zürich, Schweiz
25.5.: Genf, Schweiz
28.5.: Rom, Italien

Er wird laut Terminkalender am 19. Mai in Graz ankommen und zwei Tage bleiben. Geplant sind auch Interviews mit österreichischen Medienvertretern.
(Terminvereinbarungen unter +43 660 8179728).

Lhakpa
wird am 20.Mai 2010 um ca. 11Uhr
ins KUNSANG Shop kommen.

Den Flyer in Deutsch finden Sie [hier...]

Ein Video von seinem Aufenthalt in Graz finden Sie [hier]
Photos von seinem Aufenthalt in Graz finden Sie [hier]

Aktuelle Infos und sein Tour-Tagebuch finden Sie auf http://freetibetworldtour.com/

 

ab 21. Mai 2010
Wien

DOLPO TULKU -
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
österreich-Premiere des Films mit dem
"Hauptdarsteller" S.H. Dolpo Tulku Rinpoche


Ort: Schikaneder-Kino, Margarethenstrasse 24, 1040 Wien
Zeit: 19:00h

Zu dieser Premiere werden S.H. der Dolpo Tulku und der Regisseur Martin Hoffmann erwartet.
[Photos von der Premiere]

Sherap Sangpo, der nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur Martin Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen fühlenden Wesen zu helfen.

Dieser Film zeigt ein authentisches Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie es heute leider nur mehr in tibetischen Klöstern außerhalb von Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser Bericht] und [diese Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebendige Kulisse für den Massentourismus geduldet.
Die in den vergangenen Jahrzehnten - trotz vieler Einschränkungen - gelebte Spiritualität an den zahlreichen heiligen Orten fällt nach und nach den von der Volksrepublik China intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung Tibets" zum Opfer. Beispiele für die brutalen Begleiterscheinungen der damit verbundenen politischen Umerziehungsmaßnahmen in den Klöstern Tibets finden hier: [ Bericht 1, Bericht 2, Bericht 3, Bericht 4 ].

Der Film wird etwa 3 Wochen im Schikaneder-Kino zu sehen sein.

[Film-Kritik von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik von Sasha Westphal]

Reservierungen für (Premieren)-Karten unter der
Tel. Nr.: +43 1 585 5888

Ab 2.Juli 2010 ist dieser Film auch in Graz zu sehen. [Details]

 

 

24. bis 29. April 2010
Graz

Mitgefühl, Weisheit und Humor
Dokumentation über einen der bedeutendsten buddhistischen Lehrer unserer Zeit


Ort: Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08

Samstag 24.4.: 14:30 und 18:00
Sonntag 25.4.: 18:00
Montag 26.4.: 14:30 und 18:00
Dienstag 27.4.: 14:30 und 18:00
Mittwoch 28.4.: 14:30 und 18:00
Donnerstag 29.4.: 14:30 und 18:00
Freitag 30.4. bis Mittwoch 5.5.: 15:30 und 19:00
Donnerstag 6.5.: 19:00

"Mitgefühl, Weisheit und Humor" porträtiert
Sogyal Rinpoche
, der im Westen neben dem Dalai Lama als einer der wichtigsten Lehrer des Tibetischen Buddhismus gilt.

Sogyal Rinpoche ist Gründer der weltweiten Organisation Rigpa und Autor des millionenfach verbreiteten Werks "Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" (eine authentische Interpretation des Bardo, das meist unter der ungenauen Übersetzung "Das Tibetische Totenbuch" allgemein bekannt ist.). Als junger Mann kam er in den Westen, studierte Vergleichende Religionswissenschaften in Cambridge und bereitete den ersten Europa-Besuch des Dalai Lama vor.

Die Dokumentation porträtiert diesen bedeutenden buddhistischen Lehrer, kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer Meister in Sikkim und entfaltet die Grundessenz buddhistischer Weisheitslehren: von der Meister-Schüler Beziehung über die tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren über Leben und Sterben.

Dabei trägt auch John Cleese, der großartige Schauspieler und Mitbegründer der legendären Monty Python Gruppe, zu verblüffenden Einsichten bei. Als einer der letzten Lehrer, die noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt, gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen, die Essenz der uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen - oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.

Doku D/2009 89 min.
Darsteller: Sogyal Rinpoche, John Cleese, Thigyal Lakar, Saymo Thinley Wangmo, Pema Gyurme Regie: Boris Penth

26. April 2010
Payerbach

Tibet und Ladakh
Vortrag von Sepp Puchinger


Tibet – das geheimnisvolle „verbotene“ Land hinter dem Himalaya, regt seit Jahrhunderten den Abenteuersinn und die Phantasie von Reisenden an.
Der Reisefotograf Sepp Puchinger entführt
am Montag, 26. April ab 19:30 in
Heinz Hübners Payerbacherhof in dieses wunderbare Land auf dem Dach der Welt.

Eine Reise auf das Dach der Welt – von der verbotenen Stadt Lhasa bis zu den Himalayagiganten, von geheimnisvollen Kloster- und Dämonenfesten bis in die Welt der Yaknomaden, vom Mythos des Mönchsstaates bis in die harte Wirklichkeit von heute, vom unbekannten Osttibet bis in die mittelalterliche Welt von Ladakh. Dramatisch schildert Sepp Puchinger den Rückzug aus den Hochlagern des Mount Everest nach einem Schlechtwettereinbruch, ehe er mit exklusivem Bildmaterial von seiner waghalsigen dreiwöchigen Wildwassertour durch die Schluchten des Zanskarflusses auf fast 4000m berichtet…. [Fortsetzung]

 

10. April 2010
Wien

 

 

Reise nach West-Tibet und Nordwest-Nepal 
DVD-Vortrag von Elisabeth Hiertz


Ort: Pfarrsaal der Pfarre Maria Geburt, Rennweg 91,
      1030 Wien
Zeit: Samstag, 10.April, 15:30 Uhr

Es ist auch ein tibetisches Buffet geplant.

 

11. April 2010
im TV

 

Der 2. Weltkrieg: Gipfelstürmer und Wüstenfüchse
(20:15h - 21:00h, in 3SAT)


Heinrich Harrer, Ladislaus Almasy und andere: Ihre Expeditionen in den Himalaja und in die Sahara sind bis heute Legende. Zuerst benutzten diese Abenteurer und Forscher das NS-Regime für ihre ehrgeizigen Pläne, später wurden sie selbst benutzt: zuerst als propagandistische Botschafter, die das 'Herrenmenschentum' in ferne Kontinente tragen sollten, dann als Soldaten von Sonderkommandos und als Spione an entlegenen Kriegsfronten wie Afrika und Zentralasien.
Mit 'Gipfelsiegen für den Führer' ließ sich der Herrenmenschenkult bestens inszenieren. Ebenso mit großzügig finanzierten SS-Expeditionen, die sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Herrenrasse machten. Doch Hitlers Gipfelstürmer, Südseeforscher und Wüstenpioniere waren auch im Namen der Kriegspolitik unterwegs. Sie hatten die Gewinnung von deutschem Siedlungsraum ebenso zu erkunden wie militärische Aufmarschgebiete gegen Russland und England.

 

Juni / Juli 2010
Hamburg, Berlin, München

 

Letzte Meldung: Die indische Regierung verweigert SH dem Karmapa das Visum für den Besuch von 6 europäischen Staaten, daher muß auch der Deutschlandbesuch für den Moment abgesagt werden. (Details siehe Link unten)

Karmapa - Deutschlandbesuch

S.H. der XVII Karmapa wird von Juni bis Juli 2010 Deutschland besuchen und u.a. Vorträge/Teachings in Hamburg, Berlin und München halten.


Der Ticket-Verkauf hat schon begonnen:

Details zum Deutschlandbesuch/ Absage

 

6. April 2010
Maribor/Slowenien

 

S.H. der Dalai Lama 
hält einen öffentlichen Vortrag:
"Ethik für das neue Jahrtausend"


Ort: Dvorana Tabor, Koresova ulica 7, 2000 Maribor, Slovenia
Zeit: 13Uhr

Aus diesem Anlass ist mein Shop
am 6.4.2010 geschlossen.

Details für alle Interessenten/innen:
Der Eintritt kostet nur 15Euro.
Wegen des zu erwartenden grossen Interesses bitte die Eintrittskarten moeglichst bald kaufen unter folgendem Link:
http://www.eventim.si/dalajlama
Anleitung für alle die nicht slowenisch koennen:
. auf dieser Webseite oben links ist ein Button für Englisch.
. dann Kartenkategorie (nimm 15Euro) und Stückzahl
  eingeben,
. dann Adresse und Abholmodus (die Option Evening Box
  waehlen, das ist die Kartenabholung vorort vor dem Vortrag,
  diese Option ist am Billigsten),
. dann Kreditkartennummer mit Zusatznummer CVC
  (dreistellig bei mastercard, Visa)
. fertig

:Vorschlag für alle die von Graz mit der Oebb anreisen wollen:
. 6.April: Treffpunkt am Grazer HBF um 10Uhr vor dem
             Auer Martin Backcafe
. Zug ab Graz HBF 10:36Uhr, An Maribor HBF 11:38Uhr
. von dort mit Taxi oder Shuttle Bus zum Gelände

Der Ticketpreis von Graz nach Maribor und retour beträgt  ca. 15Euro pro Person.

Anmerkung: Danke für diese Information an
Inge-Margareta Brenner vom
Buddhistischen Zentrum Bad Gams/Graz 'Sakya Tsechen Changchub Ling'
Verein zur Förderung interkultureller Begegnung
Telefon mobil: 0676 32 81 473.

6. April 2010
im TV

 

Die Glücksformel von Bhutan
(06:10h - 06:40h,
in 3SAT)


Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der ehemalige König von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel 'Bruttonationalglück' festgeschrieben.
Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor zehn Jahren wurde jede Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen, kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben staatlich zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch flächendeckend auf Schulspeisung durch die UN angewiesen. Aber welches Entwicklungsland kann schon von sich sagen, dass seine jungen Leute nach dem Studium in New York und Oxford gern und fast vollzählig in die Heimat zurückkehren? Eine Holzfällerseilbahn über Berge und Schluchten ist durch die aufgeweichten Bergpfade die einzige Möglichkeit, hoch in das Kloster zu reisen, in dem ein kleiner zehnjähriger Lama auf seine Rolle als Präses von 500 Mönchen vorbereitet wird. Sechs Stunden pro Tag lernt er dort und unterzieht sich dem strengen Reglement des buddhistischen Klerus.

Peter Kunz lässt sich in dem Film 'Siebter Himmel im Himalaya' bei seiner Suche nach den Wurzeln des bhutanischen Glücks von Oberst Kado leiten, einem früheren Leibgardisten des Königs und Mitglied des bhutanischen Adels.

Den Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

 

28. März 2010
Hüttenberg

 

Verkaufsstand von KUNSANG in Hüttenberg 


Ort: Reiftanzplatz, A-9375 Hüttenberg, Kärnten
Zeit: Sonntag, 28.März 2010 ab 9Uhr

Im idyllischen Hüttenberg, wo es u. a. das Heinrich Harrer Museum gibt, habe ich am Palmsonntag einen Verkaufsstand. Zum Aufwärmen gibt es Tibetischen Kräutertee.

Ich freue mich auf Ihren Besuch. Ihre Kunsang.

 

3. April 2010
im TV

 

Bhutan: Die Maske des Schneelöwen
(03:00h - 03:30h,
in 3SAT)


m Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse jeden Herbst das 'Ngacham'. Es ist das wichtigste Fest des Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der Trommler, den die UNESCO als 'Meisterwerk der Menschheit' ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet: Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll.
Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz.

Den Film können Sie sich - jederzeit - auch hier in der ZDF-Mediathek ansehen.

10. März 2010
Wien

Hinweis: beachten Sie bitte die geänderten Shop-öffnungszeiten am 10.März.

51. Jahrestag des Tibetaufstandes
Tibet - Uprising - Day

An jedem dieser traurigen Jahrestage des tibetischen Volksaufstandes gibt es weltweit Veranstaltungen, die mithelfen sollen, das Schicksal der Tibeter/innen im Bewußtsein der "Freien Welt" wachzuhalten.
In Wien ist z.B. am Park vor der Votivkirche eine größere Sache geplant:


Programm:

. Madeleine Petrovic (speech)

. Hubert von Goisern
. Francesca von Habsburg

. Wangpo Tethong (Tibetaktivist und Historiker)

. Wild Yak (Tibetische Bluesband)

. Purtag Brothers (Tibetische "Starkstrom"-Blues Band)
 
(musikal. Kostproben, Musik-Video)


Ort: Siegmund Freud Park
(vor der Votivkirche)
     
(Bei U2 Schottentor), 1010 Wien
Zeit: 18:00 - 22:00 Uhr.


Hintergrundberichte: Bericht1Bericht2 , Bericht3

 

(siehe auch: http://www.auditoriummaximum.org/1003.htm, http://bolognaburns.org/,
http://unsereuni.at/?p=14936 (Livestream))

 

 

Berichte in den Tageszeitungen Kurier und Kronen Zeitung vom 11.März 2010

 

Solidaritätskundgebung für Tibet

Unter dem Motto „51 Jahre Exil – Zeit für eine Lösung“ rufen die Tibetergemeinschaft österreich und Save Tibet zu einem Friedenszug von der chinesischen Botschaft zum Stock-im-Eisen-Platz auf.
Tibeter, ihre Freunde und Unterstützer in der ganzen Welt werden am 10. März nicht nur der Opfer dieses Volksaufstandes, sondern auch all jener gedenken, die in den letzten 51 Jahren ihr Leben im Widerstand gegen die chinesische Besetzung Tibets ließen oder inhaftiert, gefoltert und verschleppt wurden.
 
Ablauf:

  • Mittwoch, 10. März 2010, ab 16.30 Uhr
    Versammlung vor der chinesischen Botschaft, 1030 Wien, Ecke Strohgasse/ Metternichgasse

  • Verlesung der Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama

  • Friedenszug über Metternichgasse - Rennweg - Schwarzenbergplatz - Kärntnerring – Kärntnerstrasse

  • Abschlusskundgebung am Stock-im-Eisen-Platz. Ende 19:30 Uhr

10. März 2010
Graz

Tibet - Solidaritätskundgebung

Solidarität für Tibet in Graz. Die Veranstaltung wurde von einem buddhistischen Verein in Graz organisiert.

 

Ort: Friedensstupa im Volksgarten

Zeit: 18.00 Uhr

 

10. März 2010
Wien

Die zweite Generation von Alchi

Vortrag von DI Dr. Gerald Kozicz, TU Graz

Wie kaum eine andere Tempelanlage des tibetischen Kultur-kreises hat der Tempelbezirk von Alchi in Ladakh in den letzten Jahren das Interesse der wissenschaftlichen Forschung wie auch der touristischen Nutzung auf sich gezogen. Diese Tempel spiegeln einen wichtigen Teil der Entwicklungsgeschichte des tibetischen Buddhismus in der Region des westlichen Himalaya wider.

Ort: Vortragssaal des Museums für Völkerkunde Wien,  Neue Burg, Heldenplatz, 1010 Wien
Zeit: 18:30 Uhr.
Treffpunkt: Eingangsbereich des Museums

7. März 2010
Wien

Ihr habt Gewehre, ich einen Stift

Lesung aus dem gleichnamigen Buch der Tibeterin Tsering Woeser.

Es lesen die Schauspielerin Johanna Lonsky und der Schauspieler Ernst Stankovski.

Anschließend gibt es ein Buffet mit Tibetischen Momos.


Ort: Bezirksmuseum Josefstadt, Schmidgasse 18, 1080 Wien
Beginn: 18:00 Uhr.

 

 

16. Feber 2010
im TV

 

Heilige Berge
(11:35h - 12:00h,
in 3SAT)


Der höchste Berg österreichs, der Großglockner wird oft auch als "Bruder des Kailash" bezeichnet - neue Untersuchungen scheinen die Vermutung zu bestätigen, dass auch er, wie sein größerer Bruder früher einmal von Wallfahrtswegen umrundet wurde, so wie es in Tibet üblich ist. Details...

13. Februar 2010
Wien

Losar (Tibetisches Neujahr)

Anlässlich des Beginns des
Tibetischen Eisen-Tiger Jahres 2137
laden die Save Tibet und die Tibetergemeinschaft
Sie Alle recht herzlich ein.

Ort: Kolpinghaus, Liechtensteinstrße 100, 1090 Wien
Zeit: ab 15 Uhr.
weitere Infos zur Veranstaltung hier...

 

 

2. Feber 2010
im TV

 

Mit dem Bergsteiger Ueli Steck unterwegs
im Himalaja

(05:20h - 05:50h,
in 3SAT)


Der Extrem-Alpinist Ueli Steck will eine der schwierigsten Wände des Himalajas, den Achttausender Annapurna in Nepal, solo bezwingen. Doch aus dem Traum wird ein Absturz. Getroffen von einem Stein fällt Ueli Steck bewusstlos in die Tiefe - und überlebt wie durch ein Wunder.
Diese Reportage zeigt die Tage vor dem Einstieg. Ueli Steck spricht offen über seine Selbstzweifel und den Umgang mit der Angst, die auch ihn befällt. Besonders, als die Nachricht vom Lawinentod zweier Spanier am Berg nebenan im Lager eintrifft. Nach Stecks eigenem Absturz herrscht große Enttäuschung. Zwei Jahre Vorbereitung sind dahin. Mit leeren Händen muss Ueli Steck nach Kathmandu zurückkehren. Der abgebrühte Bergsteiger kämpft mit der Verarbeitung des Vorfalls und der Tatsache, nur knapp dem Tod entronnen zu sein.

 

ab 15.Jänner 2010
in Graz


Dr. Lobsang Soepa

 

Tibetischer Arzt kommt nach Graz


Dr. Lobsang Soepa ist tibetischer Arzt und leitet
das Institut für Pharmazie an der Universität für
Tibetische Medizin (MenTse Khang) in Dharamsala/ Nord-indien.


Er kommt nach längerer Pause wieder auf Besuch nach Graz.

Zeit: 15.01. - 29.01.2010

Bei Interesse können Sie im KUNSANG-Shop nähere Informationen erhalten.

 

17.Jänner 2010
im TV

 

Große Schwester Punam
(18:00h - 18:30h,
in 3SAT)


Die neunjährige Punam Tamang lebt in der alten Stadt Bhaktapur, nach Kathmandu und Patan die drittgrößte Stadt Nepals. Seit dem Tod der Mutter vor einigen Jahren hat Punam viele Pflichten übernehmen müssen: Sie sorgt für ihre kleine Schwester Rabina, 5, und Bruder Krishna, 7, und kümmert sich um den Haushalt.
Da der Vater den ganzen Tag arbeiten muss, um Geld für den Schulbesuch der Kinder, die Miete und Lebensmittel zu verdienen, sind seine Kinder sich selbst überlassen. So macht Punam jeden Morgen das Essen für die Familie, wäscht und bekleidet ihre Geschwister und geht dann gemeinsam mit ihnen zur Schule. Trotz ihrer vielen Aufgaben fühlt sich Punam im Gegensatz zu vielen ihrer Freundinnen und Freunde privilegiert. Denn einige von ihnen können nicht zur Schule gehen, da ihre Familien das Schulgeld nicht bezahlen können. Sie müssen in den nahe gelegenen Steinbrüchen und Ziegel-Manufakturen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Punam erzählt, wie sie einmal einem Freund bei der Arbeit half, damit er früher gehen und mit ihr spielen konnte. Danach hätten ihr die Arme sehr weh getan, aber ihr Freund habe gesagt, daran gewöhne man sich. Wenn sie groß ist, möchte Punam Lehrerin werden, um etwas für Kinder wie sie und ihre Freunde tun zu können.

 

21. Jänner 2010
Reise nach Tibet

 

Klosterfeste zum Tibetischen Neujahr
Ein Tibeter zeigt Ihnen seine Heimat in Ost-Tibet


Reisetermin: 21.02.2010 bis 04.03.2010

Herr Choetar Amchok wohnt seit 2 Jahrzehnten in österreich und vermittelt seinen Reise-Gästen seit vielen Jahren einen authentischen Blick auf seine Heimat.

Details (als PDF) ...

Tel: 0650 4788375 (vom Ausland: +43 650 4788375)

 

14.Jänner 2010
im TV

 

 

Universum - Mit Yaks durch Nepal
(21:05h - 22:00,
in ORF2)


Jedes Jahr zieht der Viehtreiber Yano Dang Gorje mit seiner Yak-Karawane über schmale, gefährliche Pfade von seinem Heimatdorf im Norden Tibets nach Nepal, um Handel zu treiben. Der Film "Yak-Karawanen" begleitet die Karawane auf ihrer abenteuerlichen wie gefährlichen Reise durch eine der prächtigsten Landschaftsregionen Asiens.

 

8.Jänner 2010
im TV

 

Ferne Nachbarn: Bhutan
(12:00h - 12:30h,
in ORF2)


Bhutan hat erst vor wenigen Jahren begonnen, sich dem Ausland gegenüber zu öffnen. Es ist das letzte Königreich im buddhistischen Himalaja, so groß wie die Schweiz, mit bis zu 7.000m hohen Bergen, wild zerklüfteten Tälern, tropischem Urwald und einer uralten Kultur.
In Bhutan sind die Waldflächen zum überwiegenden Teil noch intakt.
Damit das auch weiterhin so bleibt, hilft österreichs Regierung bei Bau von Wasserkraftwerken. Aber nicht nur, um die Umwelt zu schützen, sondern auch, um der Bevölkerung das tägliche Leben zu erleichtern und ihr Zugang zur Bildung zu ermöglichen.
Bis zum Jahr 2020 soll jeder Haushalt in Bhutan mit elektrischem Strom versorgt werden. Im Trongsatal wird einer der prachtvollsten Dzongs, so werden die alte Verwaltungs-burgen in Bhutan genannt, mit österreichischer Hilfe vor dem Verfall gerettet.

 
   

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