Rückblick
auf die Veranstaltungen
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27. Dezember im TV |
Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Geheimnis des
heiligen Berges
(23:40h - 00:25h,
in 3SAT)
Vieles hat sich verändert, seit
Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter
(1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet
gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein
Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals
tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit
Plattenbauten.
'Das alte Dorf gibt es nicht mehr', erzählt die Bäuerin Pema,
'die Menschen wurden umgesiedelt'. Pema ist froh, denn nun hat
sie fließend Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg
drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue
Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung
"freiwillig" war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den
chinesischen Besatzern.
Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere
Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf
der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen
locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem
'Mutterland'.
Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt.
Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau
fehlt das Geld. 'Zur Linken zieht der Kailash mit seiner
prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich',
schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten
heiligsten aller Berge.
Wer heute in diese Gegend gelangen will, muss fünf
innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den
chinesischen Behörden gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash
einzuschränken.
Diesen Film können Sie sich -
jederzeit - auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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28. Dezember im TV |
Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Kloster der versteckten Kinder
(00:25h - 01:10h,
in 3SAT)
Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich
Harrer (1912 - 2006) und Peter
Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden
verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo
früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf
einer vierspurigen Schnellstraße am Potala vorbei.
Doch trotz aller Neuerungen haben die Tibeter ihren Glauben
bewahrt. Von morgens bis tief in die Nacht umrunden Gläubige den
Jokhang Tempel in der Altstadt.
'Wenn der Dalai Lama aus dem Exil wiederkommen dürfte,
würden Hunderttausende ihn begrüßen', meint ein alter Mann,
während er seine Gebetsmühle dreht. Seinen Namen will er nicht
nennen - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Als Harrer
nach sieben Jahren Aufenthalt aus Tibet fliehen musste, besuchte
er das Kloster Tashilhünpo, eine der wichtigsten heiligen
Stätten des Landes. Inzwischen wurden viele der alten
Tempelgebäude von den Chinesen zerstört. Wo früher Tausende von
Mönchen waren, sind es jetzt nur noch ein paar hundert. Auch der
Abt des Klosters, Panchen Lama, fehlt. Zwei Kinder kommen
als Nachfolger in Frage, doch die werden von den Chinesen
versteckt.
'Tibet gehört zu China' sagen die
chinesischen Touristen, die täglich aus Peking nach Tibet
strömen. Sie sind stolz auf ihr Land und auf die neue
Eisenbahnlinie, die das 'Schneeland' an das 'Mutterland'
anbindet. Sie glauben der Propaganda, dass die Bewohner auf dem
Dach der Welt gerne mit den Besatzern zusammenleben.
Was die Tibeter davon halten, können sie nicht offen sagen.
Diesen Film können Sie sich -
jederzeit - auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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Sa 11. und So 12.Dezember 2010
in Wien |
Weihnachtsmarkt
bei SAVE TIBET
Abseits von Kitsch und Kommerz
finden Sie hier in den Räumlichkeiten der österreichischen
Tibethilfe-Organisation
SAVE TIBET
authentische tibetische Handwerkskunst, Schmuck, Bücher,
Räucherstäbchen, tibetischen Tee, wärmende Nomadensuppe und
vieles mehr.
Mit einer Lesung von ö3-Moderatorin Claudia Stöckl
(12.12., ca. 15h)
Ort: Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien
Tram-Linien 43 und 9 / Station Rosensteingasse
Zeit: 10-18Uhr |
2. bis 10. Dezember 2010
Wien |
Vienna
International Human Rights Film Festival
Filmprogramm bietet Ihnen einen
Querschnitt preisgekrönter bzw. aktueller Menschenrechtsfilme
der internationalen Festival-Szene.
Die Filme werden im Schikaneder, Topkino, Burgkino, Cinemagic und
Gartenbaukino
präsentiert.
3.12.2010: The Sun behind the clouds
Man strebe nicht mehr nach der Unabhängigkeit Tibets,
sondern nach einem Kompromiss mit China, diese Position des
Dalai Lama spaltet seine Anhänger.
2008, im Jahr der Olympischen Spiele in Beijing, kommt es zu
Widerstandskundgebungen mit der obligat kompromisslosen
Gegenreaktion. –
Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation schildert Ereignisse,
Hintergründe und historische Zusammenhänge der komplexen
Geschichte und konfrontiert auch mit Widersprüchlichkeiten und
Missverständnissen innerhalb der Protestfronten.
Ort:
Top Kino,
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 3.12.2010, 17:00Uhr
4.12. und 7.12.2010: Tibet
in Song (österreich-Premiere)
Tausende Jahre lang war Tibet ein souveräner Staat mit
eigenen Gesetzen und Bräuchen und einer individuellen Kultur.
Volkslieder waren das lebendige Gewebe zwischen Regionen, welche
in mündlicher Tradition von einer Generation zur nächsten
übergeben wurden. So wurde das ethnische, religiöse und
philosophische Erbe aus urzeitlichen Tagen vermittelt und
bewahrt. Doch die von der kommunistischen Herrschaft geförderte
Verbreitung Chinesischer nationalistischer Popkultur verdrängt
diese Lieder, die zu verschwinden drohen und einen Teil der
tibetischen Identität mit sich reißen.
TIBET IN SONG erzählt die Geschichte von Ngawang Choephel,
eines tibetischen Mannes, der aus dem indischen Exil in seine
Heimat zurückkehrt um die Musik seines Volkes zu finden bevor
sie in Vergessenheit gerät.
Ort:
Burg Kino,
Opernring 19, 1010 Wien
Zeit: 4.12.2010, 18:00Uhr
weiters
Ort:
Top Kino,
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 7.12.2010, 16:00Uhr
Der folgende Film am
internationalen Tag der Menschenrechte, ist dem heurigen
chinesischen
Friedens-Nobelpreisträger Liu Xiaobo gewidmet:
10.12.2010: Moving the Mountain
In diesem fesselndem Film fängt Regisseur Michael Apted
die Kraft und die Leidenschaft des Tiananmen Platz Aufstands im
Mai 1989 ein. Der Film mischt Material aus Nachrichtensendungen,
dramatischen Nachstellungen und Beiträgen der damaligen
Studentenanführer. Dabei werden ihre persönlichen Erinnerungen,
Reflexionen und Gedanken an die Zukunft gezeigt und
aufgearbeitet. Moving the Mountain zeichnet ein Porträt von Mut,
Überzeugung und Engagement, das die New York Post als
"aufsteigenden und ernüchternden Tribut an den menschlichen
Geist" genannt hat..
Am 8. Oktober 2010 erhielt er den
Friedensnobelpreis, den er am 10. Dezember entgegen nehmen
sollte, was er selbstverständlich nicht kann. Zu Ehren Liu
Xiaobo, der seinen Nobelpreis den Opfern des Massakers am
Tiananmen widmet, fi nden am 10. Dezember Screenings von Moving
the Mountain in Kooperation mit Cinema for Peace und dem Human
Rights Film Network an mehreren Orten weltweit statt: Amman,
Berlin, Den Haag, London, New York, Warschau, Los Angeles, Oslo
und Washington D.C.
Ort:
Top Kino,
Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 10.12.2010, 19:00Uhr
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1. und 2. Dezember 2010 |
Die Teeroute
Teil 1:
1. Dezember 2010
(15:05 - 15:50h in 3Sat)
Von Yunnan im Südwesten Chinas bis
in die tibetische Hauptstadt Lhasa folgt die
Dokumentationsreihe der jahrtausendealten Teestraße, auf der die
kostbare Fracht einst mit Pferden oder Yaks an ihre
Bestimmungsorte transportiert wurde.
Gezeigt wird das Leben der Menschen am Rande der 4.000 Kilometer
langen Route, von denen viele vom Handel mit dem kostbaren Gut
lebten und leben.
So berichten ehemalige Karawanenführer von ihren Abenteuern.
Im Mittelpunkt des ersten Teils steht das Tee-Anbaugebiet in der
Provinz Yunnan, genauer das Tal der Sechs Berge in der Nähe von
Yiwu. Bis das 'grüne 'Gold' genossen werden kann, muss ein
langer Weg beschritten werden. Von der traditionellen Ernte über
die Fermentation, über verschiedene Trocknungsverfahren bis hin
zu unzähligen Möglichkeiten der Teezubereitung.
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Die Teeroute
Teil 2:
1. Dezember 2010
(15:50h - 16:30h in 3Sat)
Der zweite Teil führt von Pu-Erh
nach Shiping. Karawanenführer berichten von den Erlebnissen auf
ihren Reisen, von den Gefahren, aber auch von den schönen
Erlebnissen, wie dem alljährlichen Frühjahrsfest in Shiping, zu
dem Besucher aus der ganzen Provinz anreisen.
Die Teeroute
Teil 3:
2. Dezember 2010
(15:05 - 15:45h in 3Sat)
Der dritte Teil der Reihe zeigt,
dass Tee nicht nur das Leben der Männer in China bestimmt. Die
oft lange Abwesenheit der Männer prägt ebenso das Leben der
Frauen des 'Teevolkes' entscheidend. Auf dem Weg entlang der
Teestraße trifft man auch auf ein Volk, in dem die Frauen die
Zügel in der Hand halten. Denn bei den Naxis teilen sich Frauen
und Götter die Macht.
Die Teeroute
Teil 4:
2. Dezember 2010
(15:45 - 16:30h in 3Sat)
Im vierten Teil führt die Karawane
durch das sagenumwobene Gebiet, das vom britischen
Schriftsteller James Hilton 'Shangri-La' genannt wurde - eine
Bezeichnung, die sich schließlich sogar bei den offiziellen
chinesischen Behörden durchsetzte. In Yanjing trifft das 'grüne
Gold' Tee auf das 'weiße Gold' in den Bergwerken des
bedeutendsten Zentrums für Salzgewinnung.
Die Teeroute
Teil 5:
2. Dezember 2010
(16:30 - 17:15h in 3Sat)
Die fünfte Folge der Reihe zeigt den
beschwerlichen Wegabschnitt bis zur tibetischen Hauptstadt
Lhasa.
Yaks haben die Pferde ersetzt. Denn ab 1.800 Meter wird die Luft
dünner und Temperaturen bis minus 40 Grad Celsius halten Pferde
nicht aus. Die Yakführer der Karawane zögern nicht, die Tiere
schwer zu beladen, und verstauen zwischen Unmengen an Fleisch,
Salzsäcken und anderen Lebensmitteln auch die Teepakete.
Nur bei regelmäßiger Nahrungsaufnahme können Menschen solch
niedrigen Temperaturen standhalten. Fleisch und Tee allein
reichen nicht aus, sie müssen auch das tibetische
Grundnahrungsmittel 'Tsampa' zu sich nehmen, einen kompakten
Brei aus geröstetem Gerstenmehl, Tee und Yakbutter.
Seit den 60er Jahren ist durch den Bau von Straßen und
Autobahnen der Transport von Tee auf Pferde- und Yakrücken
selten geworden.
Aber für echte Teeliebhaber bleibt die 'Reifung auf dem
Pferderücken' das Nonplusultra. Und die Puristen der Teekultur
würden niemals auf diesen ganz besonderen Geschmack verzichten
wollen, der nur beim traditionellen Transport entsteht.
Um es mit den Buddhisten zu halten: Die Teestraße kann als
wichtiger Bestandteil der Identität eines ganzen Volkes nicht
sterben, sie kann nur wiedergeboren werden. |
18. bis 28. November 2010
Metro Kino, Wien |
Film:
The Sun Behind The Clouds
Man strebe nicht mehr nach der
Unabhängigkeit Tibets, sondern nach einem Kompromiss mit China,
diese Position des Dalai Lama spaltet seine Anhänger.
2008, im Jahr der Olympischen Spiele in Beijing, kommt es zu
Widerstandskundgebungen mit der obligat kompromisslosen
Gegenreaktion. –
Die mehrfach preisgekrönte Dokumentation schildert Ereignisse,
Hintergründe und historische Zusammenhänge der komplexen
Geschichte und konfrontiert auch mit Widersprüchlichkeiten und
Missverständnissen innerhalb der Protestfronten.
Premiere: 18.November 2010, 19:00h
Die Filmemacher Ritu Sarin und Tenzing Sonam
stehen am im Anschluss für Fragen zur Verfügung. Für diesen Tag
bitte im Kino unter Tel.: 01/ 5121803 voranmelden!
Ort:
Metro Kino, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Zeit: 19. bis 28. November, 20:00Uhr
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27. u. 28. November 2010
Bad Gams/Steiermark |
Kunsthandwerk aus dem Himalaja
und
Ausstellung: Traditionelle Tibetische Trachten
Schmuck und Textilien aus Tibet, Nepal, Indien
feinstes Räucherwerk aus Japan, Indien, Tibet , tibetische
Klangschalen,
Naturseifen, Kräuteröle,
Bücher & CDs usw.
Für die Besucher/innen gibt es
Tibetischen Tee und Tibetisches Knabbergebäck.
Ort: Kulturkeller, Bad Gams (neben
der Kirche),
Ort auf der Landkarte
Zeit: Samstag 27. und Sonntag 28. November 2010,
von 10-17 Uhr
Kontakt:
Inge-Margareta Brenner
(Buddhistisches Zentrum) |
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9. - 13. November 2010
Graz
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Berg- und Abenteuer-Filmfestival Graz
Produzenten, Regisseure und
Fernsehanstalten aus aller Welt reichen im Jahr 2010 viele
interessante Beiträge in fünf Kategorien beim "Internationalen
Berg- & Abenteuer Filmfestival Graz" ein, um am Wettbewerb um
den begehrten
"Grand Prix Graz" und der "Kamera Alpin in Gold"
teilzunehmen. Die Preise werden von einer internationalen Jury
ermittelt und im Rahmen des Festivals prämiert.
Es werden außergewöhnliche Filmproduktionen vorgestellt und die
erlebten Abenteuer und Kulturen in greifbare Nähe gebracht.
Viele Besucher, Filmschaffende und bekannte Persönlichkeiten
kommen für 4 Tage nach Graz, um eine abwechslungsreiche und
interessante Zeit mitzuerleben. Diese Begegnungen im Rahmen des
Festivals, das viele Nationen umfasst, schaffen ein
einzigartiges Festivalevent, wo Filme gesehen, Ideen entwickelt
und Erfahrungen ausgetauscht werden können.
Auszug aus dem Filmprogramm:
Himalaya
Alert
Die niederländische Journalistin
Bernice Notenboom will anhand von konkreten Beispielen über die
Folgen des Klimawandels berichten. In Nepal befragt sie
die Bewohner der Sherpadörfer über ihre Erfahrungen und zeigt
die in der Landschaft sichtbaren Veränderungen in der
Everest-Region auf. Nicht nur die Dorfbewohner am Fuße der
Gletscher sind durch den Klimawandel betroffen, auch für die
Expeditionsbergsteiger entstehen neue Gefahren. Als Bernice sich
mit ihrem Expeditionsleiter Walter Laserer und Lhakpa Nuru
Sherpa auf den Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest
vorbereitet, erleben sie die gewaltige Bedrohung in Form von
unberechenbaren Lawinenabgängen im Khumbu-Eisfall hautnah..
Sprache: Englisch
Ort: Dom im Berg,
Schlossbergplatz(Nähe Sackstrasse)
8010 Graz
Zeit: 09.Nov 2010, 20:00h
Dolma du
Bout du Monde (Dolma am Ende der Welt)
Mitten im höchsten Gebirge der Welt
isoliert ein endloser Winter Dolma und ihre Familie an den Ufern
des zugefrorenen Zanskar-Flusses. 180 km entfernt lebt
Stanzin, ihr Ehemann, in einer anderen Welt. Er führt Karawanen
über gefährliche, schmale Wege und träumt davon Sänger zu sein.
Das Schicksal der Familie ist eng mit diesem Fluss und dessen
Wandel im Jahresverlauf verbunden. Ein Fluss, der sie trennt,
aber auch immer wieder zusammenführt.
Sprache: Französisch (mit deutschen
Untertiteln)
Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 11.Nov 2010, 19:30h
Bhutan - Unterwegs zum Volk der Laya
In einem der abgelegensten Täler von
Bhutan, im Himalaja gelegen, lebt seit 500 Jahren das
kleine Volk der Laya. Für das Kamerateam bedeutete es einen
tagelangen anstrengenden Fußmarsch bis auf eine Höhe von 4000 m,
um zu ihren Dörfern vorzudringen. Begleiter war der 18jährige
buddhistische Mönch Lhaba, der von seinem Kloster zum
alljährlichen Familiebesuch in sein Dorf aufbricht.
Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 16:00h
Chadar, the Ice Trail
Zanskar ist ein verstecktes
Hochtal im indischen Himalaya. Umgeben von 7000 Meter hohen
Gipfeln ist es im Sommer nur auf Fußwegen über Bergpässe
erreichbar. Im Winter wäre das Tal von der Außenwelt
abgeschnitten, würden nicht die tiefen Temperaturen einen neuen
Weg entstehen lassen. 120Km kämpfen sich die Träger, die
lebensnotwendige Güter in das Tal bringen, über den größtenteils
zugefrorenen Fluss. Das Eis dient oft als Brücke, wobei die
Gefahren des reißenden Flusses ständig präsent sind.
Ort: Grazer Congress/Stefaniensaal,
Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 19:30h
Bhutan - A search for happiness
Auf einer Wanderung durch das alte
Königreich Bhutan, in dem allen Lebewesen mit Achtung
begegnet wird, erlebt man eine Geschichte von Glück und
Lebensfreude. Innerer Friede wird hier mehr geschätzt als die
Sehnsucht nach weltlichen Dingen. Im Einklang mit der Natur zu
leben, ist der wichtigste Grundsatz.
Ort: Grazer
Congress/Kammermusiksaal,
Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 12.Nov 2010, 15:30h
Mustang - Journey of Transformation
Das abgeschiedene
Himalaya-Königreich Mustang ist eines der letzten
Gebiete, wo die Kultur des Tibetischen Buddhismus authentisch
gelebt werden kann. Aufgrund seiner geographischen Lage und
politischer Streitigkeiten war Mustang lange Zeit isoliert und
die Bevölkerung kämpft täglich ums Überleben. Auch das
religiösen Zentren ihrer Kultur, die Klöster aus dem 15.
Jahrhundert und die Kunstschätze in ihrem Inneren, sind vom
Verfall bedroht. Seine Heiligkeit der Dalai Lama meint,
dass mit dem Niedergang der Klöster auch die buddhistischen
Traditionen untergehen würden.
Richard Gere erzählt die berührende Geschichte einer
ambitionierten Rettungsaktion für die Kultstätten, die eine
wichtige Rolle im Leben der Bewohner Mustangs spielen.
Ort: Grazer Congress/Steiermarksaal,
Landhausgasse, 8010 Graz
Zeit: 13.Nov 2010, 14:30h
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mongolische Jäger
Mo 1.November 2010
im TV |
Jäger, Sammler, Fährtenleser
aus der Reihe Universum
(13:10 - 13:55h, in ORF2)
Die Steppen der Mongolei, die
Wüstenebenen der Kalahari, die Regenwälder des Amazonas und die
Hochtäler des Himalaja - extreme Landschaften, wie sie
unterschiedlicher nicht sein könnten. Jede von ihnen verlangt
ihren Bewohnern alles ab. Die Bräuche und Traditionen der
Menschen, die hier verwurzelt sind, haben sich seit
Jahrtausenden kaum verändert.
Seit jeher brachten diese Kulturen geschickte Jäger und Sammler
hervor: Männer, wie Kumarkan, der mit einem Adler auf Fuchsjagd
geht, Tuka, den Buschmann, Nal Gaung, den Hönigjäger und Kimo,
den unerschrockenen Huaorani. |
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Fr 29. Oktober 2010
im TV |
Blick ins Jenseits
(12:00 - 12:3h, in 3SAT)
Bereits die älteste Schrift der
Menschheit, das Gilgamesch-Epos, berichtet über ein
Nahtoderlebnis - ebenso das ägyptische und tibetische
Totenbuch, Homers 'Odyssee' sowie das Jüdische Buch vom
Leben und Sterben. Vermehrt beschäftigt sich heute auch die
Wissenschaft mit den Erzählungen Betroffener und versucht,
Nahtoderlebnisse zu erklären.
Der Film fragt, ob Erfahrungen zwischen Leben und Tod nur
Rauschzustände sind, die kurz vor dem Hirntod ausgelöst werden,
oder ob es sich damit um glaubwürdige Zeugnisse aus einer
anderen Welt handelt..
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Di 26. Oktober 2010
im TV |
Nargis - Als die Zeit aufhörte zu atmen
(00:05 - 01:35h, in
ZDF)
Im Mai 2008 wütete der Zyklon Nargis
über Stunden im Irrawaddy Delta Myanmars (Burma), dem
südlichen Nachbarn von Tibet. Mehr als 140 000 Menschen
starben. Die Regierung versuchte zu verhindern, dass über die am
schlimmsten betroffenen Regionen berichtet wurde. Junge
burmesische Filmemacher entschlossen sich, nicht einfach
zuzusehen, sondern im Delta illegal zu filmen.
Sieben Tage nach dem Sturm gelangten sie an Orte, in denen
nichts mehr war wie zuvor. Sie trafen Menschen, denen der Sturm
alles entrissen hatte. Mit ihren Kameras nahmen sie Bilder auf,
die sie selbst zutiefst erschütterten. Während es erbarmungslos
regnete, suchten Menschen im Schlick nach Nägeln, nach Resten
von Holz, um sich einen Schutz zu bauen. Das Leben ging in
fragil gewordenen Räumen weiter, es schien, als stünde die Zeit
still.
Wo fanden die Überlebenden Halt? Wie konnten sie die Nacht des
Zyklons jemals vergessen? Wie hatten sie es geschafft zu
überleben, ohne trinkbares Wasser und Hilfe von außen? Die
Aufzeichnungen der jungen Filmemacher zeigen unwirklich
anmutende Welten.
Laut der buddhistischen Philosophie vom Leben nach dem Tod waren
die während des Sturms Verstorbenen noch mit der Gegenwart
verbunden. Von ihren Hinterbliebenen wurden sie nach einem Monat
in einem kollektiven Ritual verabschiedet und frei gegeben für
eine nächste Existenz. Auch das Filmteam verließ das Delta. Aus
ihren Bildern entstand ein Film, der behutsam Fäden verwebt, den
Menschen im Delta nahe kommt und von ihren Gefühlen, Gedanken
und Hoffnungen erzählt.. |
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So 24. Oktober 2010
im TV |
Das Gold des Himalaja
Nomadenleben in Ladakh
(14:30 - 15:15h, in 3SAT)
Das Nomadenvolk der Changpa
lebt abgeschieden auf kargen, über 4000 Meter hohen Hochebenen
im Südosten von Ladakh, einer zu Indien gehörenden
Gebirgsregion in Kaschmir. Eine Landschaft, in der die
Luft dünn und der Wind eisig ist, wo das Vieh weit ziehen muss,
um einem geizigen Boden zum Fressen etwas abzugewinnen.
Die unwirtliche Gegend birgt einen besonderen Schatz: Nur in
großen Höhen und extrem kalten Wintern wächst den ´Chang ra´
Ziegen eine Art Unterkleid unter dem Fell. Im Frühsommer wird
diese allerfeinste Wolle herausgekämmt, gesäubert und als das
kostbare Paschmina in der Hauptstadt verkauft.
Auch wenn die Changpa das Endprodukt - die teuren
Kaschmirpullover und Schals westlicher Luxus-Labels - nie selbst
zu Gesicht bekommen, ist für sie Paschmina das ´Gold des
Changthang´.
Der Film erzählt die Geschichte des neunzehnjährigen
Nomadensohnes Norbu, der seine Braut, die
junge Tashi, aus der ladakhischen Hauptstadt
Leh zu seiner Großfamilie in den Changthang entführt hat.
Brautraub ist nichts Ungewöhnliches unter den Changpa,
allerdings verlangt die Sitte nach einer Entschuldigung beim
Vater der Braut.
In zwei Jahren soll Norbu das Zelt seines Vaters im Changthang
übernehmen, bis dahin das Nomadenhandwerk erlernen. Aber der
Junge, der in der Stadt aufwuchs, kann sich in den
kräftezehrenden Alltag der Gebirgsnomaden nicht mehr
eingliedern. Die einsame Landschaft, das raue Klima, die harte
Arbeit, das Leben im Zelt – das alles ist zuviel für ihn und
seine Braut..
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Do 14. Oktober 2010
Wien |
Juwelen des Himalaja
tibetisch-buddhistische Tänze, Gesänge und
Rituale
Mit dieser Tournee möchten die
Mönche aus Ladakh den Menschen in Europa einen Einblick in die
einzigartige Kultur des Himalaya und den tibetischen Buddhismus
ermöglichen.
Ihr Wunsch ist es, den kulturellen Austausch und interreligiösen
Dialog anzuregen und damit zum Frieden in der Welt beizutragen.
Ort: Naturhistorisches Museum
– Kinosaal
Haupteingang Maria Theresienplatz
1010 Wien, Burgring 7
Zeit: Do, 14. Oktober 2010,
Beginn 18:30 Uhr
Weitere Infos erhalten Sie [hier]
und [hier]
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8. Oktober 2010
im TV |
S.H. der
Dalai Lama
Mitgefühl statt Gier
(Gespräch)
(12:00 - 12:30h, in 3SAT)
Der Dalai Lama besuchte
Anfang April 2010 für einige Tage die Schweiz. Auf dem Programm
des geistlichen Oberhaupts der Tibeter und
Friedensnobelpreisträgers stand eine mehrtägige Konferenz zum
Thema 'Altruismus und Mitgefühl in Wirtschaftssystemen'. Ein
brisantes Thema vor dem Hintergrund der globalen
Wirtschaftskrise.
Der Buddhismus will die menschliche Gier bekämpfen und den
Menschen ein Leben in Freiheit ermöglichen. Wie geht das
konkret? Und ließe sich dieser Ansatz auch in der Wirtschaft
realisieren? Im Gespräch in 'Sternstunde Philosophie' gibt der
Dalai Lama einen intimen Einblick in das Herz der buddhistischen
Lehre und die gesellschaftlichen Konsequenzen
tibetisch-buddhistischer Lebensweisheit.
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18. und 19.September 2010
Budapest/Ungarn |
S.H. der
Dalai Lama
in Budapest
Programm:
Samstag, 18. September
9:30h Einführung in den tibetischen Buddhismus - Teil 1.
13:30h Einführung in den tibetischen Buddhismus - Teil 2.
Sonntag, 19. September
9:30h Chenrezig, der Buddha d. Mitgefühls
Ermächtigung und Segen
13:30h Mitgefühl: Kunst der Glücklichkeit -
öffentliche Belehrung und Gespräch
Weitere Infos erhalten Sie auf der [offiziellen
Webseite]
Tickets (sind relativ günstig) bitte
rechtzeitig bestellen.
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11.August 2010
im TV
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Himalaya
(Spielfilm)
(00:30h - 02:10h,
im ARD)
Seit Jahrhunderten lebt das Volk der Dolpo-Pa auf einem
5.000 Meter hohen Gebirgsplateau im Himalaya. Der karge Boden
kann die Menschen kaum ernähren, und so müssen die Dolpo-Pa
alljährlich mit ihren Lasttieren, den Yaks, Salz über hohe Pässe
in ferne Täler transportieren, um es gegen Getreide zu tauschen.
Die Führung der Karawanen ist eine ehrenvolle Aufgabe, die
Erfahrung und Mut ebenso erfordert wie magisches Wissen über
Götter und Dämonen. Nach dem tragischen Tod seines Sohnes, der
die Karawanen bislang führte, glaubt der greise Clanchef Tinlé (Thilen
Londup) nicht an einen Unfall und weigert sich, die Führung der
Salzkarawane dem fähigen jungen Karma (Gurgon Kyap)
anzuvertrauen - denn Karma stammt aus einer verfeindeten Sippe.
Tinlé geht ins Kloster, um seinem zweiten Sohn Norbu (Karma
Tensing Nyama Lama) die Führung der Karawane anzudienen, der als
angehender Lama für diese Aufgabe jedoch denkbar ungeeignet ist.
Unterdessen brechen die jungen Männer mit Karma allein und ohne
den Segen der Lamas auf. Tinlé tobt vor Wut und mobilisiert die
Alten für eine zweite Karawane, die er mit eisernem Willen
antreibt. Um die vier Tage Vorsprung einzuholen, überredet er
seine gebrechlichen Gefährten zu einer mörderischen Abkürzung:
den 'Pfad der Dämonen', der sich an einem zerklüfteten Steilhang
durch die Berge schlängelt.
Anmerkung: eine
Dokumentation über das Dolpo und seinen geistlichen Führer
Dolpo Tulku können Sie bis 5.August 2010 auch in Graz im
Rechbauerkino sehen.
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16.August 2010
im TV
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Die verlorene Welt Tibets
(Dokumentation)
(20:15h - 21:00h,
in 3SAT
Wh. 17.Aug. 11:45h)
Am 10. März 2009 jährte sich zum 50. Mal der Jahrestag des
Volksaufstandes der Tibeter gegen die chinesische
Besatzungsmacht. Gemeinsam mit rund 80.000 Tibetern floh an
diesem Tag das Oberhaupt des Tibetischen Buddhismus, SH. der
Dalai Lama, über den Himalaja ins indische Exil. Der Dalai
Lama hat seither nie wieder Tibet betreten können.
Die Dokumentation 'Die verlorene Welt Tibets' zeigt aufrüttelnde
Farbfilm-Aufnahmen aus Tibet aus den 1940er und 1950er Jahren
und gibt Einblicke in das Land vor der Besetzung Chinas.
Der Dalai Lama selbst erzählt im Film über seine Liebe zum Land,
über seine Kindheit, seine Studien, sein Leben heute im
indischen Exil.
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Liz Thompson mit Tenzin Palmo
16.August 2010
im TV
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Buddhas kämpferische Nonne
(Das abenteuerliche Leben der Diane Perry)
(23:10h - 00:00h,
in 3SAT)
1964 reiste die Engländerin Diane Perry nach Indien und
ließ sich dort zur buddhistischen Nonne weihen. Aus Protest
gegen die frauenfeindlichen Ordensregeln zog sie sich einige
Jahre später jedoch ins Himalaja-Gebiet zurück und lebte zwölf
Jahre lang in einer Felshöhle in völliger Einsamkeit - Wind,
Wetter und wilden Tieren ausgesetzt.
Dort fasste sie den Entschluss, in Nordindien ein Kloster zu
gründen, in dem vor allem Frauen zu spiritueller Weisheit
gelangen sollen.
Seither reist Tenzin Palmo, wie sich Diane Perry als
buddhistische Nonnen nennt, rund um die Welt, um Spenden für ihr
Vorhaben zu sammeln.
Im Film 'Buddhas kämpferische Nonne' stellt die Gestalterin der
Dokumentation Liz Thompson die Vorkämpferin für die
Gleichberechtigung der buddhistischen Frauen vor..
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buddhistischer Friedhof in Wien
17.August 2010
im TV |
Leben und Sterben nach Buddha
(Dokumentation)
(00:30h - 01:15h,
in 3Sat)
'Nach der Lehre des Buddha beginnt das Sterben mit der Geburt -
Die Entstehung ist der Anfang der Vergänglichkeit', berichtet
Banthe Seelawansa, der aus Sri Lanka stammende Leiter der
Theravada Schule in Wien. Buddhas Weg verbindet meditative
Einsicht in die Wirklichkeit und großes Mitgefühl mit allen
Wesen.
Ein Ausdruck dafür ist der sogenannte 'Engagierte Buddhismus'.
In österreich haben Buddhistinnen und Buddhisten eine mobile
Hospizeinrichtung zur Begleitung von Menschen in ihrer letzten
Lebensphase gegründet. Diese 'Lebens- und Sterbebegleitung' ist
in der buddhistischen Tradition und Lehre verankert. Liebe,
Mitgefühl, Weisheit und Achtsamkeit sind Grundlagen
buddhistischer Praxis. Sie dienen als Basis dafür, Menschen, die
am Ende ihres Lebens stehen, ein würdevolles Dasein und
bestmögliche Lebensqualität auf physischer, psychischer,
sozialer und spiritueller Ebene zu ermöglichen.
Der Film 'Leben und Sterben nach Buddha' zeigt, wie Buddhisten
verschiedener Traditionen über das Leben, das Sterben und den
Tod denken und welche persönlichen Erfahrungen sie diesbezüglich
gemacht haben.
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17.August 2010
im TV
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Tibet - eine Reise ins verbotene Land
(Sendereihe kreuz und quer)
(22:30h - 23:20h,
in ORF2)
Von Vietnam aus macht sich die Ethnomedizinerin, Abenteurerin
und Dokumentaristin Priscilla Telmon auf den Weg den
Himalaya zu überqueren. Von den tropischen Regenwäldern Vietnams
steigt sie hoch, über die chinesische Region Yunnan bis in die
Schneewüsten Tibets und nach Lhasa, in die verbotene Stadt.
Priscilla setzt ihren Weg über den Himalaya fort, durchquert das
lang umkämpfte Sikkim und entdeckt den indischen Subkontinent.
Am Golf von Bengalen, am heiligen Fluss zwischen tausenden
feiernden Pilgern erreicht sie das Ziel ihrer Reise. Auf ihrem
5.000 Kilometer langem und 6 Monate dauernden Fußmarsch folgte
Priscilla den Spuren von Alexandra David-Neel, einer
Pariser Forscherin, die bereits vor 80 Jahren diesen Weg
gegangen ist.
Priscilla zeigt, dass sich nichts geändert hat auf dem Dach der
Welt - weder die Mühsamkeit es zu bereisen, noch die Verbote in
sein Reich einzudringen.
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17.August 2010
im TV
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Kugel oder Scheibe? - Wie Buddhisten ihr
Weltbild ändern
(Sendereihe kreuz und quer)
(23:20h - 23:55h,
in ORF2)
Tibetische Ordensleute im Exil sollen sich mit der modernen Welt
auseinandersetzen, sie werden in Physik, Mathematik und Medizin
unterrichtet - getreu des buddhistischen Gebotes, Dinge immer
wieder zu überprüfen. Manche der Mönche wissen nicht mal, dass
Erde rund ist.
In einer globalisierten Welt allerdings fangen die Mönche mit
historischem überlieferten Wissen nichts mehr an.
Diese Reportage zeigt den Versuch von Buddhisten (aus entlegenen
Gebieten Indiens), medizinische und historisch-
naturwissenschaftliche Tatsachen in den Glauben zu integrieren.
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17.August 2010
im TV |
Im Tal der großen Buddhas
(Dokumentation)
(23:10h - 00:45h,
in 3Sat)
1.500 Jahre lang standen zwei gigantische Buddha-Statuen in
ihren Felsnischen im abgelegenen Bamiyan-Tal des heutigen
Afghanistan. Die kleinere der zwei Statuen, 35 Meter hoch und 'Shamama'
- Königinmutter - genannt, wurde im Jahr 507 unserer
Zeitrechnung in das weiche Konglomerat einer gut zwei Kilometer
langen Felsklippe gehauen.
50 Jahre später wurde die große Statue gebaut.
Mit 55 Metern Höhe war sie die größte stehende Buddha-Statue der
Welt. Während Hunderten von Jahren war das Bamiyan-Tal, im
Herzen des Hindukusch gelegen, eine der wichtigsten
Pilgerstätten für gläubige Buddhisten.. Doch im Frühjahr 2001
kündigt Talibanführer Mullah Omar in einem Edikt, einem
religiösen Beschluss, die Zerstörung der beiden Buddha-Statuen
an.
Anfang März 2001 wurden die großen Buddhas von Bamiyan von
Spezialisten der Terrororganisation Al-Qaida gesprengt.
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18.August 2010
im TV |
Buddha bevorzugt!
Porträt einer österreichischen Nonne
(14:55h - 15:30h,
in 3Sat)
Marriage finished!' - das ist der Wortlaut einer E-Mail, die
Sabine Arzt-Januschke nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit
ihrem Ehemann schickte. Der Grund ihrer Entscheidung ist nicht
alltäglich: Die Wienerin hatte sich entschlossen, ihr Leben ganz
dem Dharma, der Lehre Buddhas, zu widmen, sich dem tibetischen
Buddhismus hinzugeben und buddhistische Nonne zu werden.
Das liegt nun 13 Jahre zurück.
Heute heißt Sabine Arzt-Januschke
Gelongma Lama Palmo und ist eine der höchsten weiblichen
Würdenträgerinnen des Buddhismus weltweit. Und sie ist die erste
und einzige westliche buddhistische Priesterin in österreich.
Abwechselnd lebt die ehemalige Journalistin in ihrem indischen
Mutterkloster Sherabling und in österreich. Als 'Lama' -
also als spirituelle Lehrerin - begleitet sie vor allem Menschen
aus österreich, die ihre religiöse Heimat im tibetischen
Buddhismus gefunden haben. Die buddhistische Nonne aus
österreich wurde im Männerkloster Sherabling in Nordindien
ausgebildet. Mehr als 750 Mönche aus der ganzen Himalaja-Region
wohnen und studieren dort.
Um in diesem Männerkloster ausgebildet zu werden, brauchte
Sabine Arzt-Januschke - wie alle anderen Frauen auch - eine
spezielle Erlaubnis. Für Frauen ist es auch im Buddhismus immer
noch schwierig, dieselbe Ausbildung wie Männer zu bekommen.
Nicht zuletzt deshalb plant Gelongma Lama Palmo, in österreich
ein buddhistisches Frauenkloster zu eröffnen.
Der Film 'Buddha bevorzugt! - Porträt einer österreichischen
Nonne' begleitet Gelongma Lama Palmo und ihre österreichischen
Schülerinnen und Schüler nach Indien und beleuchtet den
Werdegang der buddhistischen Nonne. |
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18.August 2010
im TV
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Ashoka - Der indische Krieger Buddhas
(Dokumentation )
(20:15h - 21:00h,
in 3SAT)
Er gilt als Brudermörder und gnadenloser Kriegsherr, aber auch
als Wegbereiter für den Aufstieg des Buddhismus, einer damals
kleinen indischen Sekte, zur Weltreligion: Ashoka,
Herrscher der Maurya-Dynastie im 3. Jahrhundert vor Christus und
einer der wichtigsten Regenten der indischen Geschichte.
Das Maurya-Reich ist das erste Großreich Indiens. Seine Könige
herrschen von der Hauptstadt Pataliputra aus, damals eine
Millionenmetropole und vermutlich die bevölkerungsreichste Stadt
der Welt.
Die Maurya sind große Förderer der Wissenschaft und der Künste.
Aufgrund seiner Brutalität, seiner Skrupellosigkeit und seiner
Kriegslust erhält Ashoka von seinen Feinden den Namen: 'Chandashoka'
- 'Ashoka der Grausame'.
261 vor Christus befiehlt er den Angriff auf eines der letzten
unabhängigen Nachbarreiche Indiens: Kalinga, ein Land von
immenser strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Es wird
eine der größten Invasionen in der Geschichte Indiens. Ashokas
Armee richtet ein furchtbares Gemetzel an: 150.000 Menschen
werden verschleppt, 100.000 ermordet.
Die Szenen der Schlacht sind so verheerend, dass sie zum
Wendepunkt in Ashokas Leben werden. Der Mann, dem nichts heilig
war, der seine eigenen Brüder ermordete und Angst und Schrecken
verbreitete, erfährt eine wundersame Wandlung: Er wird zu einem
großen Anhänger des Buddhismus, damals eine nahezu unbekannte
Lehre.
Seinen Ehrgeiz und seine Macht stellt Ashoka von nun an in den
Dienst des neuen Glaubens. Er pilgert zu den Wirkstätten Buddhas
und wandert fast ein Jahr durch sein Imperium, um die
buddhistische Religion zu verbreiten. Überall in seinem Reich
lässt Ashoka auf mächtige Säulen und Felsen seine Edikte
einmeißeln, die von der Überwindung seines Machtstrebens und von
seinem Einsatz für Glück und Frieden berichten.
Erstmals erhebt ein Herrscher Begriffe wie 'Gerechtigkeit' und
'Gewaltlosigkeit' zum Staatsziel. In vielen asiatischen Staaten
wird Ashoka bis heute als Wegbereiter des Buddhismus verehrt,
der es einer kleinen indischen Sekte ermöglichte, in den Rang
einer der großen Religionen der Menschheit aufzusteigen.
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18.August 2010
im TV
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Buddhas verschollenes Königreich
(Auf den Spuren der Bön-Religion )
(21:00h - 22:00h,
in 3SAT)
Bön ist die älteste Religion Tibets. Sie existierte in
dem Himalaja-Staat bereits lange vor dem Buddhismus. Zentrum der
Bön-Religion war das Königreich Shang-Shung im Westen von
Tibet. Als Religionsstifter gilt Tönpa Shenrab. Auf seine
Lehren berufen sich die Anhänger des Bön noch heute.
Aber nicht nur in Tibet - auch in Nepal und Indien gibt es
einige bedeutende Bön-Klöster.
Der in Nepal lebende amerikanische Fotograf Alex Gabbay soll im
Auftrag der University of Oxford eine Fotoreportage über die
Wurzeln der Bön-Religion im Himalaja gestalten. Dafür stellt er
eine fast kurios anmutende Reisegruppe zusammen. Sie besteht aus
dem jungen Bön-Mönch Gelek, der aus Tibet geflüchtet ist
und jetzt in einem Kloster in Katmandu lebt, und buddhistischen
Schamanenpriester, die auch mit den Bön-Ritualen vertraut sind.
Mit dabei ist außerdem eine Gruppe von Wahrsagern, Dhamis
genannt, die in Trance verfallen und dann mit Gottheiten in
Verbindung treten können, und schließlich ein nepalesischer
Ethnologe.
Der Film 'Buddhas verschollenes Königreich' begleitet die
Pilgerreise durch den Himalaja - eine spirituelle Reise, die vor
allem für den jungen Bön-Mönch Gelek auch eine Reise in seine
eigene Vergangenheit ist. Ausgangspunkt der Reise ist Katmandu,
die Hauptstadt Nepals.
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18.August 2010
im TV
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Lernen von Buddha -
Im Dialog mit dem Dalai Lama
(aus der Reihe: scobel extra )
(23:40h - 00:10h,
in 3SAT)
Gert Scobel hält in 'scobel extra: Lernen von Buddha - Im
Dialog mit S.H. dem Dalai Lama' einen intensiven Dialog
mit SH. dem Dalai Lama.
Auf die wesentlichen Fragen unserer Zeit - Was hat Weisheit mit
Glauben zu tun?
Wie können wir die Welt besser verstehen?
Ist unsere Suche nach dem Glück eine Illusion?
Welche neuen Werte brauchen wir? - hält das Oberhaupt des
tibetischen Buddhismus Antworten parat, die zum Nachdenken
zwingen und von einem tiefgründigen Humor zeugen.
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19.August 2010
im TV
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Auf dem Pfad der Erleuchtung
(Themen-Schwerpunkt
in 3SAT)
Am Donnerstag dem 19. August zeigt 3SAT im Rahmen des
Themenschwerpunkts: Auf dem Pfad der Erleuchtung zahlreiche
Filme und Dokus über Tibet und den Buddhismus.
Die Sendungen im Detail: |
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19.August 2010
im TV
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Daheim in zwei Welten-
Die Tibet-Schweizerin Dechen Shak-Dagsay
(13:40h - 14:30h,
in 3SAT)
Dechen Shak-Dagsay war drei Jahre alt, als sie 1963 als
tibetisches Flüchtlingskind auf dem Flughafen Zürich-Kloten
ankam. Heute ist sie eine erfolgreiche Sängerin, die mit großem
Engagement für das Überleben der tibetischen Kultur kämpft. Mit
ihrer Stimme und tibetischen Mantras begeistert sie das
Publikum.
Sie hat Auftritte in ganz Europa, Nordamerika und Asien. Mit
Benefizkonzerten sammelt sie Geld für Projekte, die den
Wiederaufbau in Osttibet und die tibetische Bevölkerung
unterstützen. Sie ist eine wichtige Vermittlerin zwischen den
beiden Welten geworden - Tibeterin in der Schweiz und
Schweizerin in Tibet.
Für den Film 'Daheim in zwei Welten' begleitet Kurt
Frischknecht die Sängerin Dechen Shak-Dagsay zusammen mit
zwei Schweizer Ärzten auf einer Reise in ihre ferne Heimat.
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19.August im TV |
Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Geheimnis des
heiligen Berges
(20:15h - 21:00h,
in 3SAT)
Vieles hat sich verändert, seit
Heinrich Harrer (1912 - 2006) und Peter Aufschnaiter
(1899 - 1973) Mitte des 20. Jahrhunderts durch Westtibet
gewandert sind. Irgendwo im Grenzgebiet zu Indien liegt ein
Dorf, in dem die beiden rasteten, nachdem sie erstmals
tibetischen Boden betreten hatten - heute ein Ort mit
Plattenbauten.
'Das alte Dorf gibt es nicht mehr', erzählt die Bäuerin Pema,
'die Menschen wurden umgesiedelt'. Pema ist froh, denn nun hat
sie fließend Wasser und viel Platz. Doch der Schuldenberg
drückt, jahrzehntelang werden Pema und ihr Mann für das neue
Haus bezahlen müssen. Auf die Frage, ob die Umsiedlung
"freiwillig" war, gibt es keine Antwort - aus Angst vor den
chinesischen Besatzern.
Ein paar Kilometer weiter, in Tholing, wurde eine andere
Plattenbausiedlung errichtet. Dort tragen chinesische Männer auf
der Hauptstraße Billardturniere aus, und in den Seitengassen
locken tibetische Prostituierte die Zuwanderer aus dem
'Mutterland'.
Die wenigen Mönche im Ort leben im Schatten dieser neuen Welt.
Ihr Kloster wurde weitgehend zerstört, für einen Wiederaufbau
fehlt das Geld. 'Zur Linken zieht der Kailash mit seiner
prächtigen Schneepyramide unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich',
schrieb Aufschnaiter beim Anblick des für die Buddhisten
heiligsten aller Berge.
Wer heute in diese Gegend gelangen will, muss fünf
innertibetische Passkontrollen passieren. So ist es den
chinesischen Behörden gelungen, den Pilgerstrom zum Kailash
einzuschränken.
Diesen Film können Sie sich -
jederzeit - auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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19.August 2010
im TV
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Buddha und die Finanzkrise
(aus der Reihe: scobel extra )
(21:00h - 21:25h,
in 3SAT)
n den USA platzte im Sommer 2007 die Immobilienblase und brachte
die Weltwirtschaft ins Wanken. Banken, die Autoindustrie, ganze
Länder stehen bis heute vor dem Ruin. Die EU schnürt
billiardenschwere Hilfspakete um Griechenland zu retten, der
Euro geht auf Talfahrt. Hat die Gier von Spekulanten dazu
geführt, dass unser Geld bald nichts mehr wert ist? Schon lange
vor dem Immobilien-Gau haben Philosophen, Politiker und Medien
den einseitigen Blick auf Renditen und Boni kritisiert.
Wie sich zeigt: ohne Erfolg. Gibt der Buddhismus Anregungen, wie
man achtsamer und sorgfältiger mit Geld umgehen kann?
Karl-Heinz Brodbeck lehrt ökonomie an der Fachhochschule
Würzburg. Er ist Fachmann für Geldtheorie und versucht, moderne
ökonomie, Wirtschaftsethik und die buddhistische Sichtweise
miteinander zu verbinden. Dass es zu einer Finanz- und
Wirtschaftskrise kommen würde, war für ihn wie für viele
Experten vorhersehbar. Seiner Ansicht nach offenbart der Banken-
und Immobilien-Crash die Realität der Wirtschaft - und eine
fundamentale Einsicht der buddhistischen Ethik: die gegenseitige
Abhängigkeit aller Dinge und damit ihre Substanzlosigkeit.
In 'scobel extra sucht Gert Scobel im Gespräch mit dem
ökonomen Antworten auf diese Fragen.
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19.August 2010
im TV
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Das Glück als Lebenskunst
Meditation, Mitgefühl und das dynamische ICH
(aus der Reihe: scobel extra )
(21:25h - 22:00h,
in 3SAT)
Matthieu Ricard ist einer der einflussreichsten
tibetischen Mönche im Westen. Er beteiligt sich immer wieder an
neurowissenschaftlichen Forschungsprojekten und vermag es, die
buddhistische Ethik und andere Konzepte mit einer einleuchtenden
humorvollen Leichtigkeit zu erklären.
In 'scobel extra führt Gert Scobel mit Matthieu Ricard
ein tiefgründiges wie amüsantes Interview, dass auch
Nicht-Buddhisten viele Denkanstöße geben kann.
Es geht um Fragen wie: Wie funktioniert das mit der
Selbstlosigkeit? Kann man seinen Feind wirklich lieben?
Und: Was kann Meditation für unsere Lebensqualität tun?
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20.August 2010
im TV
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Manuel Bauer
(aus der Reihe: PHOTOsuisse)
(12:45h - 13:00h,
in 3SAT)
Manuel Bauers großes Thema ist das Schicksal des
tibetischen Volks. Für seine bekannteste Fotoreportage
begleitete er ein sechsjähriges Mädchen auf der
lebensgefährlichen Flucht über den Himalaja ins indische Exil.
Seit drei Jahren geht Bauer mit S.H. dem Dalai Lama auf
seine zahlreichen Reisen und dokumentiert dabei den Alltag des
tibetischen Gottkönigs.
Der Film aus der Reihe 'PHOTOsuisse' stellt den Fotografen
Manuel Bauer vor.
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20.August im TV |
Tibet - Reise durch ein verbotenes Land
Das Kloster der versteckten Kinder
(20:15h - 21:0h,
in 3SAT)
Vor den Toren von Tibets Hauptstadt Lhasa kampierten Heinrich
Harrer (1912 - 2006) und Peter
Aufschnaiter (1899 - 1973), bevor sie als Nomaden
verkleidet in die für Ausländer verbotene Stadt gelangten. Wo
früher das alte Stadttor stand, rollen heute Blechkolonnen auf
einer vierspurigen Schnellstraße am Potala vorbei.
Doch trotz aller Neuerungen haben die Tibeter ihren Glauben
bewahrt. Von morgens bis tief in die Nacht umrunden Gläubige den
Jokhang Tempel in der Altstadt.
'Wenn der Dalai Lama aus dem Exil wiederkommen dürfte,
würden Hunderttausende ihn begrüßen', meint ein alter Mann,
während er seine Gebetsmühle dreht. Seinen Namen will er nicht
nennen - aus Angst vor den chinesischen Besatzern. Als Harrer
nach sieben Jahren Aufenthalt aus Tibet fliehen musste, besuchte
er das Kloster Tashilhünpo, eine der wichtigsten heiligen
Stätten des Landes. Inzwischen wurden viele der alten
Tempelgebäude von den Chinesen zerstört. Wo früher Tausende von
Mönchen waren, sind es jetzt nur noch ein paar hundert. Auch der
Abt des Klosters, Panchen Lama, fehlt. Zwei Kinder kommen
als Nachfolger in Frage, doch die werden von den Chinesen
versteckt.
'Tibet gehört zu China' sagen die
chinesischen Touristen, die täglich aus Peking nach Tibet
strömen. Sie sind stolz auf ihr Land und auf die neue
Eisenbahnlinie, die das 'Schneeland' an das 'Mutterland'
anbindet. Sie glauben der Propaganda, dass die Bewohner auf dem
Dach der Welt gerne mit den Besatzern zusammenleben.
Was die Tibeter davon halten, können sie nicht offen sagen.
Diesen Film können Sie sich -
jederzeit - auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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20.August 2010
im TV
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Weisheit, das 'Ich' und die Bratwurst
(aus der Reihe: scobel extra )
(00:00h - 00:30h,
in 3SAT)
'Muho' bedeutet, offen zu sein für alle Richtungen. Der
Name wurde Olaf Nölke verliehen, nachdem er Erleuchtung
erlangte. Der aus dem Ruhrgebiet stammende Zen-Meister leitet
heute als einziger Deutscher in Japan ein bekanntes und
wichtiges Soto-Zen-Kloster. Seine Arbeit im Kloster Antaiji
bedeutet, sich fünf Tage die Woche bis zu 15 Stunden lang dem
Zazen, der Meditation im Sitzen, zu widmen und die Erfahrung des
Zen an seine Schüler weiterzugeben.
Die Stellung im Kloster bedeutet aber auch harte Arbeit:
Pflügen, Mähen und Ernten, egal bei welchem Wetter. Denn als Abt
von Antaiji muss Muho sich und seine Familie ernähren. Er weiß,
was Armut bedeutet, denn er hat längere Zeit als Zen-Mönch mit
Obdachlosen in Osaka gelebt, um in der Zusammenarbeit mit den
Ausgestoßenen der japanischen Gesellschaft die Weisheit des
Buddhismus zu vertiefen.
In einer 'scobel extra'-Sendung spricht Gert Scobel mit
Muho über seine Erfahrung der Erleuchtung, über die
lebensverändernde Kraft der Meditation und über die Frage, ob
und wie man Weisheit lernen kann.
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2.September 2010
im TV
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Eitelkeit - Motor oder Makel?
(aus der Reihe: Nachtcafe )
(10:15h - 11:45h,
in 3SAT)
Die ganze Show- und Modebranche wäre
nur halb so interessant, gäbe es da nicht bei sehr vielen einen
ausgeprägten Hang zur Eitelkeit. Der Hunger nach Anerkennung ist
heute größer denn je.
Oberflächlich finden das jene, die lieber den leisen Weg durchs
Leben gehen, der sie trotzdem zufrieden und erfolgreich werden
lässt.
Wo ist die Grenze zwischen gesundem Selbstbewusstsein und
krankhaftem Narzissmus? Braucht es die Portion Arroganz und
Ignoranz auf dem Weg nach oben?
Wieland Backes begrüßt zu diesem Thema den gänzlich
uneitlen Komiker Karl Dall, den weltweit erfolgreichen
Modelagenten Peyman Amin, das Ex-Model und It-Girl Kader Loth,
die buddhistische Nonne Gelongma Lama Palmo, den
Politiker Oswald Metzger, die bayerische Kabarettistin
Veronika von Quast und die Psychotherapeutin Bärbel
Wardetzki.
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2. Juli 2010
bis 5.August 2010
Graz
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DOLPO TULKU
-
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
(Dokumentar-Film)
Ort:
Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08
Beginnzeiten:
Freitag 2.7. bis Donnerstag 8.7.:
18:30h und 20:30h
Freitag 9.7. bis Donnerstag 15.7.: 16:00h und 18:00h
Freitag 16.7. bis Donnerstag 22.7.: 16:15h und 18:15h
Freitag 23.7. bis Donnerstag 29.7.: 16:30h
Freitag 30.7. und Samstag 31.7.: 16:00h
Sonntag 1.8. bis Donnerstag 5.8.: 16:00h
Sherap Sangpo, der
nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als
Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des
Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in
buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und
Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt
zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im
nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur
zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb
sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge
davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst
einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der
Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur
Martin
Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo
Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen
Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und
uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen
fühlenden Wesen zu helfen.
Dieser Film zeigt ein authentisches
Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie
es heute leider nur mehr in tibetischen Siedlungen außerhalb von
Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal
und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser
Bericht] und [diese
Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern
Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebende Kulisse für
den Massentourismus geduldet.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik
China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung
Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen
Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen
Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [
Bericht 1,
Bericht 2,
Bericht 3,
Bericht 4 ].
[Film-Kritik
von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik
von Sasha Westphal]
[Photos
von der österreich-Premiere und dem anwesenden SH.Dolpo Tulku] |
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4.August 2010
im TV
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Bhutan: Die Maske des Schneelöwen
(19:30h - 20:00h,
in 3SAT)
m Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse
jeden Herbst das 'Ngacham'. Es ist das wichtigste Fest des
Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der
Trommler, den die UNESCO als 'Meisterwerk der Menschheit'
ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet:
Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske
des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll.
Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen
Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje
und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben
wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen
traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre
Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests
können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach
Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige
Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den
östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten
auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz.
Den Film können Sie sich - jederzeit
- auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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28.Juli 2010
im TV
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Morin Khuur - Der Klang der Steppe
(Dokumentation)
(19:30h - 20:10h,
in 3SAT)
Die Morin Khuur, die zweiseitige Pferdekopfgeige,
verkörpert die nationale Identität der Mongolen wie kein anderes
Musikinstrument und symbolisiert die gesamte Kultur der Nomaden.
Die Saiten der Pferdekopfgeige und des Streichbogens werden aus
Pferdeschweif gefertigt, ihren Hals krönt ein geschnitzter
Pferdekopf.
Ihr sanfter Klang transportiert das Gefühl des ursprünglichen
Lebens und den Traum vom freien Leben in der Weite der
mongolischen Steppe. Per Dekret erklärte der mongolische
Staatspräsident die Morin Khuur zum nationalen Musikinstrument,
das jeder Haushalt im Land besitzen soll. Trotzdem ist die
Tradition heute gefährdet. Während das mongolische
Nationalorchester unter der Leitung von Tsendiin Batchuluun
internationale Erfolge im Ausland verbuchen kann, wird die
Pferdekopfgeige in ihrer Heimat, den Jurten der nomadischen
Bevölkerung, immer weniger gespielt.
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21.Juli 2010
im TV
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Goldrausch in der Gobi
(Dokumentation)
(04:05h - 04:50h,
in 3SAT)
Das Leben in den schroffen Bergen des Altai im äußersten
Westen der Mongolei ist rau. Die Kasachen erlegen dort noch auf
althergebrachte Art ihre Tiere - sie jagen mit Adlern. Dicht an
der Grenze zu Sibirien liegen die Suvraga-Berge.
Im vergangenen Winter hat Viehzüchter Nadsagdorj den
größten Teil seiner Herde verloren.
Auf bis zu minus 50 Grad fielen die Nachttemperaturen, der
Eissturm trieb die Herden in die Erschöpfung, das Futter reichte
nicht. Jetzt, im Sommer, steht Nadsagdorjs Sinn trotzdem nicht
nach Vorbereitung auf die nächste Kälte. Nadsagdorj schwärmt vom
Nomadenleben: 'Es ist ein prächtiges Gefühl, an einem neuen
Lagerplatz einzutreffen, wo frische Weiden sind. Man zieht immer
weiter, mit dem Wechsel der Jahreszeiten.' Und doch gibt er zu:
'Könnte ich in der Kreisstadt eine gute Arbeit finden, dann
ginge ich dort hin.' In der Wüste Gobi geht es nicht ohne
Kamele. Dschingis Khans Reiter hätten die Landschaft im Süden
der Mongolei zur Wüste flachgetrampelt, so erklärt mancher ihrer
Bewohner die Entstehung jener riesigen unwirtlichen Fläche. Die
abgelegenen Sandgebiete sind nur mit dem Kamel zu erreichen.
Doch die Wüste bringt den Mongolen auch üppigen Reichtum.
Tsedendorj ist der Kaschmir-König der südlichen Gobi, ein
Ziegenzüchter, der sich wie kaum ein anderer auf die wundervoll
weiche Wolle versteht, aus der für die reiche Welt im Westen die
Modeträume gewoben werden.
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21.Juli 2010
im TV
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Die Rückkehr des Dschingis Khan
(Dokumentation)
(04:50h - 05:35h,
in 3SAT)
Byambadorj trägt die traditionelle Kleidung, ein weites Gewand
mit vielen Zeichen und vielerlei Utensilien daran, die Haube mit
Adlerfedern, Ketten und Ringe aus Gold und Silber. Immer wieder
schenkt er sich Wodka nach, schluckt die klare, feurige
Flüssigkeit, ab und zu bläst er explosionsartig einen Schwall
über die Menschen, die vor ihm auf dem Zeltboden hocken.
Byambadorj ist ein Schamane, ein bedeutender Mann in
Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, geachtet und
geehrt. Seine Fähigkeiten stehen außer Zweifel, sein
Wodka-Konsum ist ein wichtiger Antrieb für seine Magie. Der
Schamane ruft die Geister, immer wieder, und der sagenhafte
Herrscher gehört dazu, der Khan der Khane, Dschingis Khan, der
vor 800 Jahren gestorben ist, der Gründer einer Dynastie, der
Herrscher über ein mongolisches Weltreich. Heute ist er wieder
der Stolz aller Mongolen, die nationale Identifikationsfigur.
Sein Bild findet sich überall. Nun wollen Wissenschaftler sein
Grab entdeckt haben, hoch im Norden, in der Provinz Khentii,
nicht weit von seinem Geburtsort. Später geht die Reise noch
einmal zu Nadsagdorj, dem Viehzüchter, zu den
Suvraga-Bergen im Nordwesten der Mongolei, unweit des
Khuvsgul-Sees.
Es ist Winter, die Kälte hat das Leben der Nomaden verändert.
Vorbei sind die unbeschwerten Sommertage, die Träumereien von
Pferderennen und Ringerkämpfen. Die Familie hat noch einen
Heuvorrat angelegt, aber der Winter selbst wird entscheiden, ob
das Futter reicht. Wenn der Eissturm kommt, wie im letzten Jahr,
wenn der Schnee wieder massenhaft fällt und die Temperaturen in
die Tiefe jagt, dann droht auch diesmal eine Katastrophe. 'Was
können wir machen', sagt Nadsagdorj, 'wir hoffen, unsere kleine
Herde überlebt'..
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7.Juli 2010
im TV
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Die Glücksformel von Bhutan
(15:00h - 15:30h,
in 3SAT
Wiederholung: 9.7.2010 ab 06:05h)
Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos
nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit
Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und
anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der Vater des
neuen Königs von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel
'Bruttonationalglück' festgeschrieben.
Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor zehn Jahren wurde jede
Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen,
kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in
Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben staatlich
zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch
flächendeckend auf Schulspeisung durch die UNO angewiesen. Aber
welches Entwicklungsland kann schon von sich sagen, dass seine
jungen Leute nach dem Studium in New York und Oxford gern und
fast vollzählig in die Heimat zurückkehren? Eine
Holzfällerseilbahn über Berge und Schluchten ist durch die
aufgeweichten Bergpfade die einzige Möglichkeit, hoch in das
Kloster zu reisen, in dem ein kleiner zehnjähriger
wiedergeborener Lama auf seine Rolle als Präses von 500 Mönchen
vorbereitet wird. Sechs Stunden pro Tag lernt er dort und
unterzieht sich dem strengen Reglement des buddhistischen
Klerus.
Den Film können Sie sich - jederzeit
- auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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8.Juli 2010
im TV

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Pilgerreise zum Herzen Tibets
(16:45h - 17:30h, in 3SAT)
1949 proklamiert Mao Tse Tung die
kommunistische Volksrepublik China.
Noch im selben Jahr marschieren chinesische Truppen in Tibet
ein.
Die alte Kultur sollte systematisch ausgelöscht werden. Nach
Angaben der tibetischen Exilregierung fanden dabei 1,2 Millionen
Tibeter den Tod, die meisten Klöster (6.000)wurden zerstört.
Doch der tibetische Buddhismus konnte überleben und sich
weiterentwickeln, weil S.H. der Dalai Lama
1959 die Flucht nach Indien gelang und die bekanntesten
tibetischen Klöster dort wieder aufgebaut werden konnten.
Die Dokumentation von Olina Lorencova begleitet eine
internationale Pilgergruppe auf ihrer Reise zum Herzen des
ehemals
buddhistischen Tibets. Ausgangspunkt ist der 1.500 Jahre alte Jokhang-Tempel in
Lhasa, eine der bedeutendsten Gebetsstätten
Asiens, den die Chinesen während der Kulturrevolution als
Schweineschlachthaus nutzten.
Die heute noch verbliebenen Klöster werden in Museen verwandelt
und als Kulisse für die chinesische
Tourismus-Industrie belassen.
Die Mönche können darin
als lebendes Inventar nur überleben, wenn Sie eine in den Augen
der Volksrepublik China erfolgreiche politische Umerziehung
absolviert und sich vom Dalai Lama öffentlich losgesagt
haben.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik
China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung
Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen
Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen
Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [
Bericht 1,
Bericht 2,
Bericht 3,
Bericht 4 ].
Die historische tibetische Altstadt unterhalb des Potala-Palastes wurde beseitigt, um
einen großen Platz für pompöse Militär-Paraden zu schaffen, bei denen regelmäßig die
"Befreiung Tibets" zelebriert wird.
Die Reise endet im Kloster Kopan in Kathmandu, einem Nachbau
eines zerstörten tibetischen Klosters.
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8.Juli 2010
im TV
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Angkor - Vergessenes Land am Mekong
(21:05h - 22:00
in ORF2)
Angkor Wat, der größte
Tempelkomplex der Welt und der Fluss Mekong, die Lebensader
Südostasiens, gelten als kulturelle und landschaftliche
Wahrzeichen der Indochinesischen Halbinsel. Während Angkor
Einblicke in die historischen Königreiche der Khmer gestattet,
symbolisiert der Fluss Mekong als Schmelztiegel verschiedenster
Kulturen das moderne Leben der angrenzenden Länder - Laos,
Kambodscha, Burma und Vietnam.
Uralte buddhistische Rituale, stolze Bergvölker, bedrohte
Tierarten und kaum bekannte Naturregionen: Ein französisches
Wissenschaftlerteam machte sich auf, die landschaftlichen
Schönheiten und kulturellen Schätze entlang der Ufer des Mekong
zu erkunden..
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6.Juli 2010
im TV

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Taxila, Buddhas erstes Gesicht
(aus der Sendereihe: Erbe der Menschheit)
(21:45h - 22:00
in 3Sat)
Als Alexander der Große 326 vor
Christus das heute nordpakistanische Taxila erreichte, war er
nicht nur ein großer Stratege, sondern auch ein Bote
griechischer Kultur. Durch seinen Einfluss entstand in dem
Gebiet die Gandhara-Kultur, die dem Buddhismus ein
griechisches Gesicht verlieh. Das überlieferte Bilderverbot, das
auch der Buddhismus kennt, geriet ins Wanken, aus den
traditionellen Buddha-Symbolen Rad, Lotosblüte, Thron, Fuß und
Stupa erwuchs der Gott Buddha mit menschlichem Antlitz.
Der Faltenwurf seiner Gewänder ist leicht, schwebend erinnert er
an griechische Statuen. Unter dem Herrscher Kanishka
wurde Gandhara zum Heiligen Land des Buddhismus erklärt. In den
abgelegenen Tälern entstanden Klöster, die noch heute gepflegt
werden, obwohl der Buddhismus im islamischen Pakistan keine
Rolle mehr spielt. Ihre Ruinen atmen die Ruhe der einstigen
Bewohner, man spürt die Gelassenheit einer Lehre, der das Nichts
näher steht als die Welt.
Der Film aus der Reihe 'Schätze der Welt - Erbe der Menschheit'
begibt sich auf buddhistische Spurensuche in der pakistanischen
Region Taxila.
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6.Juli 2010
im TV
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Obwohl ursprünglich in der
ORF-Programm-Vorschau angekündigt, hat der ORF die
(weiter unten angeführte) Sendung ohne Angaben von Gründen
abgesetzt. Email-Anfragen von uns und anderen
Tibet-Freunden/innen an
religion.tv@orf.at
wurden folgendermaßen beantwortet:
Von:
barbara.krenn@orf.at
iAn: office ad buddhismus-austria.at,
shop10 ad kunsang.at
Betreff: AW: Angekündigte TV-Sendung "Das Leben des Dalai Lama"
wurde nicht gezeigt
Datum: Thu, 05. Aug 2010 15:53:03
Sehr geehrter Herr Wangmo, sehr geehrter Herr Tibet,
es tut uns sehr leid, dass Sie enttäuscht wurden und nicht den
Film "Das Leben des Dalai Lama" sehen konnten. Die erste
Programm-ankündigung erfolgt immer sehr früh. Leider kommt es ab
und zu vor, dass das Programm dann noch geändert werden muss.
Nachdem die Sendung "Kreuz und Quer" eine monothematische
Sendung ist, wollen wir immer zwei Filme senden, die in
irgendeinem Zusammenhang stehen. Der für diese Sendung
ursprünglich geplante zweite Film konnte leider nicht realisiert
werden. Daher hat es eine Programmänderung geben müssen.
Ich darf Sie allerding hinweisen, dass wir am 17.8. eine sehr
schöne Sendung über Tibet senden wollen.[unsere Anmerkung
dazu: Es handelte sich um die Doku "Kugel oder Scheibe",
in der es über das Weltbild von einigen Mönchen in
Nordindien ging]
Mit der Bitte um Verständnis,
Herzlich,
Barbara Krenn
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: KUNSANG [mailto:tibetshop@kunsang.at]
Gesendet: Mittwoch, 07. Juli 2010 11:28
An: religion.on@orf.at
Betreff: Angekündigte TV-Sendung "Das Leben des Dalai Lama"
wurde nicht gezeigt
Sehr geehrte Damen und Herren.
Als wir uns am 6.Juli 2010 um 22.30h in der Sendereihe Kreuz und
Quer die in der ORF2 TV-Vorschau (http://tv.orf.at) angekündigte
Sendung "Das Leben des Dalai Lama" ansehen wollten, waren wir
sehr überrascht, dass Sie das Programm ohne Angaben von Gründen
geändert haben und stattdessen einen anderen Beitrag gezeigt
haben.
Wir ersuchen Sie um Auskunft, warum ein Beitrag über
"Pflegenotstand" für den ORF offenbar tagesaktueller war, als
der auf diesen Tag fallende Geburtstag von HH. dem 14. Dalai
Lama.
Hochachtungsvoll
Kunsang Wangmo
Wolfgang Tibet
--------Email-Ende-------------
Aus Anlaß des 75.Geburtstages:
Das Leben des Dalai Lama
(aus der Sendereihe: kreuz und quer)
(22:30h - 23:15
in ORF2
Wiederholung: 8.7.2010 ab 12:10h)
Die außergewöhnliche Dokumentation
zeichnet ein Portrait des politischen und geistlichen
Oberhauptes der tibetischen Buddhisten, das eng mit der
Geschichte Chinas und Tibets verwoben ist. Tenzin Gyatso, der
14. Dalai Lama, der am 6.Juli 1935 geboren wurde, schildert sein Verhältnis zu beiden Ländern
und gibt viel Privates von sich preis.
Er erzählt von seinen Begegnungen mit Mao Tsetung sowie über den
Ursprung seines Glaubens und den Entschluss zur Gewaltlosigkeit.
Auch sind seltene Aufnahmen aus seiner Jugendzeit zu sehen, man
erfährt, wie in ihm die Reinkarnation des 13. Dalai Lama
festgestellt wurde, und hört von seinem Bruder Details aus der
Kindheit des früh Auserwählten.
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6.Juli 2010
im TV
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Obwohl ursprünglich in der
offiziellen ORF-Programm-Vorschau angekündigt, hat der ORF diese
Sendung ohne Angaben von Gründen abgesetzt !
Buddha in Vorarlberg
(aus der Sendereihe: kreuz und quer)
(23:15h - 00:00h
in ORF2)
Helmut Gaßner ist
Software-Entwickler. Außerdem ist er buddhistischer Mönch und
als letzter Erbe eines Bauernhofes Stifter des buddhistischen
Klosters Letzehof-Tashi Rabten in Vorarlberg. Helmut Gaßner
ist gebürtiger Bregenzer, studierte in Zürich Elektrotechnik,
ging dann nach Tibet, lernte tibetisch, wurde buddhistischer
Mönch und war 17 Jahre lang der deutsche Übersetzer des Dalai
Lama, der 2010 seinen 75.
Geburtstag feiert. Was kann Helmut Gaßner über den privaten
Dalai Lama erzählen? Was sind seine religiösen und politischen
Botschaften? Warum verzaubert der Buddhismus so viele Menschen
im Westen? Wie unterscheidet sich der wahre Buddhismus vom
Buddhismus im Westen? Gibt es so etwas wie eine Euro-Buddhismus? Und wie wird ein solcher Buddhismus im
tiefsten Vorarlberg gelebt? Auf dem Letzehof leben zahlreiche
tibetische Mönche, aber auch Europäer und Mongolen, die sich den
Studien des tibetischen Buddhismus widmen. Zu Differenzen ist es
allerdings gekommen, seit S.H. der 14.Dalai Lama allen
Verehrern der Shugden Gottheit seinen Segen verweigert, am
Letzehof aber weiterhin an dieser Praxis festgehalten wird.
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3.Juli 2010
im TV
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Der Brahmaputra
Flussfahrt auf dem Dach der Welt
(06:15h - 07:00
in 3Sat)
Die Tibeter verehren ihn als den
'Fluss, der vom Himmel kommt'. Er entspringt am Eisdom des
Kailash, dem 'Berg der Götter' in Westtibet, und fließt auf
dem Dach der Welt von West nach Ost. Der Brahmaputra ist
einer der mächtigsten Ströme Asiens - 2900 Kilometer lang. In
Tibet heißt er Tsangpo.
Dort sind Dietmar Schulz und sein Team drei Wochen lang seinem
Lauf gefolgt - bis zur Hauptstadt Lhasa.
Lhasa, der 'Stadt der Götter', hat die Pekinger Regierung in den
letzten Jahren ein chinesisches Gesicht gegeben. Hier geht es
vielen nur noch ums schnelle Geld.
'Das gefährdet unsere tibetische Kultur', meint ein junger
Musiker, den das Team in der Altstadt trifft. Zusammen mit fünf
Freunden hat er die erste Rock'n'Roll-Band gegründet und alte
tibetische Texte zeitkritisch umgeschrieben und vertont. Im
Krankenhaus in der Nähe des Jokhang-Klosters weiht ein Doktor
die deutschen Besucher in die Geheimnisse der tibetischen
Naturheilkunde ein.
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ab 2. Juli 2010
Graz
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DOLPO TULKU
-
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
(Dokumentar-Film)
Ort:
Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08
Beginnzeiten:
Freitag 2.7. bis Donnerstag 8.7.:
18:30h und 20:30h
Freitag 9.7. bis Donnerstag 15.7.: 16:00h und 18:00h
Freitag 16.7. bis Donnerstag 22.7.: 16:15h und 18:15h
Freitag 23.7. bis Donnerstag 29.7.: 16:30h
Freitag 30.7. und Samstag 31.7.: 16:00h
Sherap Sangpo, der
nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als
Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des
Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in
buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und
Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt
zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im
nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur
zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb
sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge
davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst
einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der
Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur
Martin
Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo
Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen
Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und
uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen
fühlenden Wesen zu helfen.
Dieser Film zeigt ein authentisches
Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie
es heute leider nur mehr in tibetischen Siedlungen außerhalb von
Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal
und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser
Bericht] und [diese
Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern
Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebende Kulisse für
den Massentourismus geduldet.
Die gelebte Spiritualität an den heiligen Orten Tibets fällt nach und nach den von der Volksrepublik
China in letzter Zeit wieder intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung
Tibets" zum Opfer.
Beispiele für die brutalen
Begleiterscheinungen der damit verbundenen "patriotischen
Umerziehungsmaßnahmen" in den Klöstern Tibets finden hier: [
Bericht 1,
Bericht 2,
Bericht 3,
Bericht 4 ].
Dieser Film ist ab 21.Mai 2010 ca. 3
Wochen ebenfalls im
Schikaneder-Kino (Margarethenstrasse 24, 1040 Wien) zu sehen.
[Film-Kritik
von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik
von Sasha Westphal]
[Film-Kritik
im KURIER]
[Photos
von der österreich-Premiere und dem anwesenden SH.Dolpo Tulku] |
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19.Juni 2010
Wien
(bei jedem Wetter) |
LINGKA-FEST
Tibetisches Picknick bei
SAVE TIBET
Beginn: 10h (bis ca. 22h)
Zum traditionellen Gartenfest mit
Tibetischen Essen und Trinken, Spiel, Gesang und Musik, Flohmarkt u.a.m
ladet der Verein SAVE TIBET wieder Sie alle herzlich ein.
Ort: Innenhof und Garten beim Büro SAVE TIBET,
Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien, erreichbar mit den
Tram-Linien 43, 44 und 9 (Station Rosensteingasse)
Einladung zum Lingka-Fest
Fotos vom Lingka-Fest [hier]
oder [hier] |
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19.-20.Juni 2010
Dachstein |
Sonnwendfeuer
am Dachstein
Beginn: 18h
Wie bereits im vergangenen Jahr wird
auch heuer wieder auf der Gjaidalm beim Dachstein
gemeinsam mit Tibeter/innen ein Sonnwendfeuer entzündet.
[Details
(in PDF)]
Informationen und Reservierung:
Tel.: +43 6131596
mail.: service"@"gjaid.at
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13.Juni 2010
Wien |
Festival der Nationen
Tag der Völkerverständigung
Zeit: 10h (bis ca. 19h)
Ort:
Donaupark, Nähe Donauturm
U1-Station "Alte Donau", beim Ausgang rechts in die
Arbeiterstrandbadgasse gehen;
Bus 91A Station "Strandbad Alte
Donau" oder "Bundessportbad"
ca: 11Uhr Tibetische
Trachten-Show, organisiert von Kunsang und Ihren Freunden/innen
Webseite mit weiteren Details
[Fotos
von der Veranstaltung] |
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Lageplan - Festival der Nationen:
Festival der Nationen auf einer größeren Karte anzeigen
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21. bis 31.
Mai 2010
1.bis 2. Juni 2010
Graz
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Mitgefühl, Weisheit und Humor
Dokumentation über einen der bedeutendsten
buddhistischen Lehrer unserer Zeit
Ort:
Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08
Zeit: Freitag 21.5. bis Mittwoch
2.6.:
16:30 Uhr
"Mitgefühl, Weisheit und Humor"
porträtiert
Sogyal Rinpoche, der im Westen neben dem Dalai Lama
als einer der wichtigsten Lehrer des Tibetischen Buddhismus
gilt.
Sogyal Rinpoche
ist Gründer der weltweiten Organisation Rigpa und Autor
des millionenfach verbreiteten Werks "Das tibetische Buch vom
Leben und vom Sterben" (eine authentische Interpretation des
Bardo, das meist unter der ungenauen Übersetzung "Das
Tibetische Totenbuch" allgemein bekannt ist.). Als
junger Mann kam er in den Westen, studierte Vergleichende
Religionswissenschaften in Cambridge und bereitete den ersten
Europa-Besuch des Dalai Lama vor.
Die Dokumentation porträtiert diesen bedeutenden buddhistischen
Lehrer, kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie
gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer
Meister in Sikkim und entfaltet die Grundessenz buddhistischer
Weisheitslehren: von der Meister-Schüler Beziehung über die
tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren
über Leben und Sterben.
Dabei trägt auch John Cleese, der großartige Schauspieler
und Mitbegründer der legendären Monty Python Gruppe, zu
verblüffenden Einsichten bei. Als einer der letzten Lehrer, die
noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt,
gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen, die Essenz der
uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen -
oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.
Doku D/2009 89 min.
Darsteller: Sogyal Rinpoche, John Cleese, Thigyal Lakar, Saymo
Thinley Wangmo, Pema Gyurme Regie: Boris Penth |
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Das Tibetische Totenbuch
Leicht fassliche Video- Dokumentation als Einführung in ein
Thema, das eine der ältesten Fragen der Menschheit behandelt.
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27. Mai 2010
Wien |
SAGA DAWA
(Gebetszeremonie anläßlich dieses hohen
tibetischen Feiertags)
Zeit: ab 18h
Ort:
Servitengasse 15, 1090 Wien (U4 - Roßauer Lände)
Infos über den SAGA DAWA Feiertag finden Sie [hier]
Die
österreichische Buddhistische Relgiongemeinschaft teilt mit,
dass es anläßlich von SAGA DAWA am 30. Mai 2010 eine
Vollmond-Zeremonie beim
Friedenstupa in Wien (nahe dem Restaurant Lindmayer) geben
wird..
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27.Mai 2010
im TV
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Glücklich auf dem Dach der Welt.
Leben in Bhutan
(15:00h - 15:45h,
in 3SAT)
Im Juli 2008 hat Bhutan, beinahe unbemerkt vom Rest der Welt,
den Übergang von der Monarchie zur parlamentarischen Demokratie
gemeistert. In der Verfassung des jungen Staats ist das Streben
nach dem "Bruttosozialglück" festgeschrieben. Damit wurde die
Losung, die bereits der alte König ausgegeben hatte, offiziell
zum Staatsziel erklärt und die Zufriedenheit der Bürger über
eine Politik des Fortschritts und des wirtschaftlichen Wachstums
gestellt. Zuvor lebte das Glück eher abgeschieden in Bhutan.
Noch vor 20 Jahren wurden fast keine Fremden ins Land gelassen,
bis vor zehn Jahren jede Nachricht persönlich über die Berge
getragen. Es gab kein Fernsehen, kein Radio, keine Telefone.
Natürlich hat auch Bhutan inzwischen seinen Schritt in Richtung
Zukunft getan.
Auslandskorrespondent Peter Kunz hat sich für den Film
"Glücklich auf dem Dach der Welt" aufgemacht, die Wurzeln des
Glücks in Bhutan zu suchen. Sein fachkundiger Führer auf der
Reise zu den Menschen und in die atemberaubende Landschaft des
Himalaja-Staats ist Oberst Kado, ehemaliger Leibgardist des
Königs und Mitglied des bhutanischen Adels.
[mehr
Infos]
Den Film (etwas gekürzt) können Sie sich - jederzeit
- auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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25.Mai 2010
im TV

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DER MARATHONMöNCH VON KYOTO
(22:30 - 23:15h,
in ORF2
Wh. 27.Mai 2010 ab 12:05h)
Der 31-Jährige Hoshino Endo ist Marathonmönch, ein Gyogia,
wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens heißen.
Vier Wochen lang hat ein Fernsehteam den Mönch bei seinen Läufen
und in seinem Alltag begleitet und dabei eine Ahnung davon
bekommen, wie strapaziös die buddhistische Askese ist.
In den nächsten drei Jahren will Hoshino Endo seine
Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben
Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von 38.000 Kilometer
kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den
Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen
Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung.
Über sich hinaus zu wachsen, seine eigenen Begierden abzulegen,
und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das
Ziel seiner Strapaze..
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19.Mai 2010
Graz

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Free Tibet
World Tour
Zwischenstopp Graz
Der Tibeter Lhakpa Tsering ist auf seinem Motorrad auf
Weltreise gegangen, um auf die Notlage des Tibetischen Volkes aufmerksam
zu machen. Seine Reise durch die USA und Kanada hat er gerade
abgeschlossen. Am 13.Mai beginnt seine Tour durch Europa:
Tour Kalender Europa (Ausschnitt):
13.5.: Frankfurt, Deutschland
15.5.: Prag, Tschechien
17.5.: Budapest, Ungarn
19.5.: Graz, österreich
23.5.: Zürich, Schweiz
25.5.: Genf, Schweiz
28.5.: Rom, Italien
Er wird laut Terminkalender am
19. Mai in Graz ankommen und zwei Tage bleiben. Geplant sind
auch Interviews mit österreichischen Medienvertretern.
(Terminvereinbarungen unter +43 660 8179728).
Lhakpa
wird am 20.Mai 2010 um ca. 11Uhr
ins KUNSANG Shop kommen.
Den Flyer in Deutsch finden Sie
[hier...]
Ein Video von seinem
Aufenthalt in Graz finden Sie [hier]
Photos von seinem Aufenthalt in Graz finden Sie [hier]
Aktuelle Infos und sein Tour-Tagebuch
finden Sie auf
http://freetibetworldtour.com/
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ab 21. Mai 2010
Wien
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DOLPO TULKU
-
HEIMKEHR IN DEN HIMALAYA
österreich-Premiere des Films mit dem
"Hauptdarsteller"
S.H. Dolpo
Tulku Rinpoche
Ort:
Schikaneder-Kino, Margarethenstrasse 24, 1040 Wien
Zeit: 19:00h
Zu dieser Premiere werden S.H. der Dolpo Tulku
und der Regisseur Martin Hoffmann erwartet.
[Photos
von der Premiere]
Sherap Sangpo, der
nepalesische Hirtenjunge, wurde im Alter von 10 Jahren als
Reinkarnation des höchsten geistlichen Führers der Region, des
Dolpo Tulku Rinpoche, erkannt und danach zum Studium in
buddhistische Klöster Indiens und Nepals geschickt.
Nach 16 Jahren, im Sommer 2008, kehrte er mit 30 Nonnen und
Mönchen nach Dolpo, seiner Heimat, zurück, um das bedeutsame Amt
zu übernehmen.
Das Dolpo ist eine der isoliertesten Gegenden der Welt im
nordwestlichen Nepal nahe der Grenze zu Tibet. Da die Region nur
zu Fuß zu erreichen ist und aufgrund einer
20-jährigen Besuchersperre vollständig abgeschottet war, blieb
sie weitgehend unbeeinflusst von fremden Kulturen. Die Folge
davon sind ein extrem karges Leben und das Fehlen selbst
einfachster medizinischer Versorgung. Mehr als die Hälfte der
Neugeborenen stirbt kurz nach der Geburt.
Regisseur
Martin
Hoffmann und sein Filmteam begleiteten S.H. den Dolpo
Tulku Rinpoche für den gleichnamigen Film zwei Monate.
Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Porträt eines jungen
Mannes, der als geistliches Oberhaupt zwischen Moderne und
uralter Tradition steht, mit dem tief verwurzelten Wunsch, allen
fühlenden Wesen zu helfen.
Dieser Film zeigt ein authentisches
Bild von gelebtem tibetischen Buddhismus und Klosterleben, wie
es
heute leider nur mehr in tibetischen Klöstern außerhalb von
Tibet - in den benachbarten Himalaja-Staaten (Indien, Nepal
und Bhutan) möglich ist.
Wie [dieser
Bericht] und [diese
Dokumentar-Filme] zeigen, werden heute in den Klöstern
Tibets die tibetischen Mönche nur mehr als lebendige Kulisse für
den Massentourismus geduldet.
Die in den vergangenen Jahrzehnten - trotz vieler
Einschränkungen - gelebte Spiritualität an den zahlreichen
heiligen Orten fällt nach und nach den von der Volksrepublik
China intensivierten "Bemühungen um eine völlige Säkularisierung
Tibets" zum Opfer. Beispiele für die brutalen
Begleiterscheinungen der damit verbundenen politischen
Umerziehungsmaßnahmen in den Klöstern Tibets finden hier: [
Bericht 1,
Bericht 2,
Bericht 3,
Bericht 4 ].
Der Film wird etwa 3 Wochen im
Schikaneder-Kino zu sehen sein.
[Film-Kritik
von Annette Zinkant in der ZEIT]
[Film-Kritik
von Sasha Westphal]
Reservierungen für (Premieren)-Karten
unter der
Tel. Nr.: +43 1 585 5888
Ab 2.Juli 2010 ist dieser Film
auch in Graz zu sehen. [Details] |
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24. bis 29.
April 2010
Graz
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Mitgefühl, Weisheit und Humor
Dokumentation über einen der bedeutendsten
buddhistischen Lehrer unserer Zeit
Ort:
Filmzentrum Rechbauer,
Rechbauerstrasse 6, 8010 Graz, Tel: 0316 83 05 08
Samstag 24.4.: 14:30 und 18:00
Sonntag 25.4.: 18:00
Montag 26.4.: 14:30 und 18:00
Dienstag 27.4.: 14:30 und 18:00
Mittwoch 28.4.: 14:30 und 18:00
Donnerstag 29.4.: 14:30 und 18:00
Freitag 30.4. bis Mittwoch 5.5.: 15:30 und 19:00
Donnerstag 6.5.: 19:00
"Mitgefühl, Weisheit und Humor"
porträtiert
Sogyal Rinpoche, der im Westen neben dem Dalai Lama
als einer der wichtigsten Lehrer des Tibetischen Buddhismus
gilt.
Sogyal Rinpoche
ist Gründer der weltweiten Organisation Rigpa und Autor
des millionenfach verbreiteten Werks "Das tibetische Buch vom
Leben und vom Sterben" (eine authentische Interpretation des
Bardo, das meist unter der ungenauen Übersetzung "Das
Tibetische Totenbuch" allgemein bekannt ist.). Als
junger Mann kam er in den Westen, studierte Vergleichende
Religionswissenschaften in Cambridge und bereitete den ersten
Europa-Besuch des Dalai Lama vor.
Die Dokumentation porträtiert diesen bedeutenden buddhistischen
Lehrer, kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie
gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer
Meister in Sikkim und entfaltet die Grundessenz buddhistischer
Weisheitslehren: von der Meister-Schüler Beziehung über die
tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren
über Leben und Sterben.
Dabei trägt auch John Cleese, der großartige Schauspieler
und Mitbegründer der legendären Monty Python Gruppe, zu
verblüffenden Einsichten bei. Als einer der letzten Lehrer, die
noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt,
gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen, die Essenz der
uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen -
oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.
Doku D/2009 89 min.
Darsteller: Sogyal Rinpoche, John Cleese, Thigyal Lakar, Saymo
Thinley Wangmo, Pema Gyurme Regie: Boris Penth |
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26. April 2010
Payerbach
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Tibet und Ladakh
Vortrag von
Sepp Puchinger
Tibet – das geheimnisvolle „verbotene“ Land hinter dem Himalaya,
regt seit Jahrhunderten den Abenteuersinn und die Phantasie von
Reisenden an.
Der Reisefotograf Sepp Puchinger entführt
am Montag, 26. April ab 19:30 in
Heinz Hübners
Payerbacherhof in dieses wunderbare Land auf dem Dach
der Welt.
Eine Reise auf das Dach der Welt – von der verbotenen Stadt
Lhasa bis zu den Himalayagiganten, von geheimnisvollen Kloster-
und Dämonenfesten bis in die Welt der Yaknomaden, vom Mythos des
Mönchsstaates bis in die harte Wirklichkeit von heute, vom
unbekannten Osttibet bis in die mittelalterliche Welt von
Ladakh. Dramatisch schildert Sepp Puchinger den Rückzug aus den
Hochlagern des Mount Everest nach einem Schlechtwettereinbruch,
ehe er mit exklusivem Bildmaterial von seiner waghalsigen
dreiwöchigen Wildwassertour durch die Schluchten des
Zanskarflusses auf fast 4000m berichtet…. [Fortsetzung]
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10. April 2010
Wien
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Reise nach West-Tibet und Nordwest-Nepal
DVD-Vortrag von Elisabeth Hiertz
Ort: Pfarrsaal der Pfarre Maria Geburt, Rennweg 91,
1030 Wien
Zeit: Samstag, 10.April, 15:30 Uhr
Es ist auch ein tibetisches Buffet
geplant.
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11. April 2010
im TV
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Der 2. Weltkrieg: Gipfelstürmer und
Wüstenfüchse
(20:15h - 21:00h,
in 3SAT)
Heinrich Harrer, Ladislaus Almasy und andere: Ihre Expeditionen
in den Himalaja und in die Sahara sind bis heute Legende. Zuerst
benutzten diese Abenteurer und Forscher das NS-Regime für ihre
ehrgeizigen Pläne, später wurden sie selbst benutzt: zuerst als
propagandistische Botschafter, die das 'Herrenmenschentum' in
ferne Kontinente tragen sollten, dann als Soldaten von
Sonderkommandos und als Spione an entlegenen Kriegsfronten wie
Afrika und Zentralasien.
Mit 'Gipfelsiegen für den Führer' ließ sich der
Herrenmenschenkult bestens inszenieren. Ebenso mit großzügig
finanzierten SS-Expeditionen, die sich auf die Suche nach den
Ursprüngen der Herrenrasse machten. Doch Hitlers Gipfelstürmer,
Südseeforscher und Wüstenpioniere waren auch im Namen der
Kriegspolitik unterwegs. Sie hatten die Gewinnung von deutschem
Siedlungsraum ebenso zu erkunden wie militärische
Aufmarschgebiete gegen Russland und England.
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Juni / Juli
2010
Hamburg, Berlin, München |
Letzte Meldung: Die indische Regierung verweigert
SH dem Karmapa das Visum für den Besuch von 6 europäischen
Staaten, daher muß auch der Deutschlandbesuch für den Moment
abgesagt werden. (Details siehe Link unten)
Karmapa - Deutschlandbesuch
S.H. der XVII Karmapa wird
von Juni bis Juli 2010 Deutschland besuchen und u.a. Vorträge/Teachings
in Hamburg, Berlin und München halten.
Der Ticket-Verkauf hat schon begonnen:
Details
zum Deutschlandbesuch/ Absage
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6. April 2010
Maribor/Slowenien
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S.H. der
Dalai Lama
hält einen öffentlichen Vortrag:
"Ethik für das neue Jahrtausend"
Ort: Dvorana Tabor, Koresova ulica 7, 2000 Maribor, Slovenia
Zeit: 13Uhr
Aus diesem Anlass ist mein Shop
am 6.4.2010 geschlossen.
Details für alle
Interessenten/innen:
Der Eintritt kostet nur 15Euro.
Wegen des zu erwartenden grossen Interesses bitte die
Eintrittskarten moeglichst bald kaufen unter folgendem Link:
http://www.eventim.si/dalajlama
Anleitung für alle die nicht slowenisch koennen:
. auf dieser Webseite oben links ist ein Button für Englisch.
. dann Kartenkategorie (nimm 15Euro) und Stückzahl
eingeben,
. dann Adresse und Abholmodus (die Option Evening Box
waehlen, das ist die Kartenabholung vorort vor dem Vortrag,
diese Option ist am Billigsten),
. dann Kreditkartennummer mit Zusatznummer CVC
(dreistellig bei mastercard, Visa)
. fertig
:Vorschlag für alle die von Graz mit der Oebb anreisen
wollen:
. 6.April: Treffpunkt am Grazer HBF um 10Uhr vor dem
Auer
Martin Backcafe
. Zug ab Graz HBF 10:36Uhr, An Maribor HBF 11:38Uhr
. von dort mit Taxi oder Shuttle Bus zum Gelände
Der Ticketpreis von Graz nach Maribor und retour beträgt
ca. 15Euro pro Person.
Anmerkung: Danke für diese Information an
Inge-Margareta Brenner vom
Buddhistischen Zentrum Bad Gams/Graz 'Sakya Tsechen Changchub
Ling'
Verein zur Förderung interkultureller Begegnung
Telefon mobil: 0676 32 81 473.
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6. April 2010
im TV
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Die Glücksformel von Bhutan
(06:10h - 06:40h,
in 3SAT)
Bhutan, das kleine Königreich im Himalaya, strebt nicht zügellos
nach Fortschritt, sondern seine Bewohner leben im Einklang mit
Tradition und Natur, selbst unter Verzicht auf den einen und
anderen Standard der Moderne. Diese Losung hat der ehemalige
König von Bhutan ausgegeben und das Staatsziel
'Bruttonationalglück' festgeschrieben.
Bhutan war lange Zeit abgeschieden: Vor zehn Jahren wurde jede
Nachricht noch über die Berge getragen - es gab kein Fernsehen,
kein Radio, kein Telefon. Zwar ist das Fernsehen jetzt auch in
Bhutan angekommen, aber Gewalt- und Modesender bleiben staatlich
zensiert. Bhutan hat kaum befestigte Straßen und ist immer noch
flächendeckend auf Schulspeisung durch die UN angewiesen. Aber
welches Entwicklungsland kann schon von sich sagen, dass seine
jungen Leute nach dem Studium in New York und Oxford gern und
fast vollzählig in die Heimat zurückkehren? Eine
Holzfällerseilbahn über Berge und Schluchten ist durch die
aufgeweichten Bergpfade die einzige Möglichkeit, hoch in das
Kloster zu reisen, in dem ein kleiner zehnjähriger Lama auf
seine Rolle als Präses von 500 Mönchen vorbereitet wird. Sechs
Stunden pro Tag lernt er dort und unterzieht sich dem strengen
Reglement des buddhistischen Klerus.
Peter Kunz lässt sich in dem Film 'Siebter Himmel im Himalaya'
bei seiner Suche nach den Wurzeln des bhutanischen Glücks von
Oberst Kado leiten, einem früheren Leibgardisten des Königs und
Mitglied des bhutanischen Adels.
Den Film können Sie sich - jederzeit
- auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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28. März 2010
Hüttenberg
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Verkaufsstand von KUNSANG in
Hüttenberg
Ort: Reiftanzplatz, A-9375 Hüttenberg, Kärnten
Zeit: Sonntag, 28.März 2010 ab 9Uhr
Im idyllischen Hüttenberg, wo
es u. a. das
Heinrich Harrer Museum gibt, habe ich am Palmsonntag einen
Verkaufsstand. Zum Aufwärmen gibt es Tibetischen Kräutertee.
Ich freue mich auf Ihren Besuch.
Ihre Kunsang.
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3. April 2010
im TV
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Bhutan: Die Maske des Schneelöwen
(03:00h - 03:30h,
in 3SAT)
m Königreich Bhutan feiern die Mönche des Klosters Drametse
jeden Herbst das 'Ngacham'. Es ist das wichtigste Fest des
Jahres. Den Höhepunkt bildet die Aufführung des Maskentanzes der
Trommler, den die UNESCO als 'Meisterwerk der Menschheit'
ausgezeichnet hat. Doch diesmal ist die Aufführung gefährdet:
Mönch Jigme wartet auf die Rückgabe der wertvollen Maske
des Schneelöwen, die er als Tanzmeister der Gruppe tragen soll.
Sie wurde in die Hauptstadt Thimpu ausgeliehen. Am dortigen
Institut für Landesgeschichte nehmen der Historiker Karma Dorje
und sein Assistent Rinchen auf, was bisher nie niedergeschrieben
wurde. Sie erforschen das 500 Jahre alte Erbe des Tanzes, dessen
traditionelle Gewänder und Masken einzigartig sind. Doch ihre
Arbeit verzögert sich. Erst zwei Tage vor Beginn des Maskenfests
können sie aufbrechen, um die Maske des Schneelöwen zurück nach
Drametse zu bringen. Das Kloster ist nur über eine schwierige
Passstraße zu erreichen, die in über 3.000 Metern Höhe durch den
östlichen Himalaja führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Seit 2003 stellt die UNESCO neben Bauwerken und Naturstätten
auch immaterielle Weltkulturgüter unter ihren Schutz.
Den Film können Sie sich - jederzeit
- auch
hier in der ZDF-Mediathek ansehen.
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10. März
2010
Wien |
Hinweis: beachten
Sie bitte die geänderten
Shop-öffnungszeiten
am 10.März.
51.
Jahrestag des Tibetaufstandes
Tibet - Uprising - Day
An jedem dieser traurigen
Jahrestage des tibetischen Volksaufstandes gibt es weltweit Veranstaltungen,
die mithelfen sollen, das Schicksal der Tibeter/innen im
Bewußtsein der "Freien Welt" wachzuhalten.
In Wien ist z.B. am
Park vor der Votivkirche eine größere Sache geplant:
Programm:
. Madeleine Petrovic (speech)
.
Hubert von Goisern
. Francesca von Habsburg
. Wangpo Tethong
(Tibetaktivist und Historiker)
. Wild Yak (Tibetische
Bluesband)
.
Purtag
Brothers (Tibetische "Starkstrom"-Blues Band)
(musikal. Kostproben,
Musik-Video)
Ort:
Siegmund Freud Park (vor der Votivkirche)
(Bei U2 Schottentor), 1010 Wien
Zeit: 18:00 - 22:00 Uhr.
Hintergrundberichte:
Bericht1 ,
Bericht2
,
Bericht3
(siehe auch:
http://www.auditoriummaximum.org/1003.htm,
http://bolognaburns.org/,
http://unsereuni.at/?p=14936 (Livestream))
Berichte in den Tageszeitungen Kurier und Kronen Zeitung
vom 11.März 2010
Solidaritätskundgebung für Tibet
Unter dem Motto „51 Jahre Exil –
Zeit für eine Lösung“ rufen die Tibetergemeinschaft
österreich und Save Tibet zu einem Friedenszug
von der chinesischen Botschaft zum Stock-im-Eisen-Platz auf.
Tibeter, ihre Freunde und Unterstützer in der ganzen Welt werden
am 10. März nicht nur der Opfer dieses Volksaufstandes, sondern
auch all jener gedenken, die in den letzten 51 Jahren ihr Leben
im Widerstand gegen die chinesische Besetzung Tibets ließen oder
inhaftiert, gefoltert und verschleppt wurden.
Ablauf:
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Mittwoch, 10. März 2010, ab
16.30 Uhr
Versammlung vor der chinesischen Botschaft, 1030
Wien, Ecke Strohgasse/ Metternichgasse
-
Verlesung der Botschaft Seiner
Heiligkeit des Dalai Lama
-
Friedenszug über
Metternichgasse - Rennweg - Schwarzenbergplatz -
Kärntnerring – Kärntnerstrasse
-
Abschlusskundgebung am
Stock-im-Eisen-Platz. Ende 19:30 Uhr
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10. März
2010
Graz |
Tibet - Solidaritätskundgebung
Solidarität für Tibet in Graz. Die
Veranstaltung wurde von einem buddhistischen Verein in Graz
organisiert.
Ort: Friedensstupa im
Volksgarten
Zeit: 18.00 Uhr
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10. März
2010
Wien |
Die zweite Generation von Alchi
Vortrag von DI Dr. Gerald Kozicz, TU
Graz
Wie kaum eine andere Tempelanlage
des tibetischen Kultur-kreises hat der Tempelbezirk von Alchi in
Ladakh in den letzten Jahren das Interesse der
wissenschaftlichen Forschung wie auch der touristischen Nutzung
auf sich gezogen. Diese Tempel spiegeln einen wichtigen Teil der
Entwicklungsgeschichte des tibetischen Buddhismus in der Region
des westlichen Himalaya wider.
Ort: Vortragssaal des Museums für Völkerkunde Wien, Neue
Burg, Heldenplatz, 1010 Wien
Zeit: 18:30 Uhr.
Treffpunkt: Eingangsbereich des Museums
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7. März
2010
Wien |
Ihr habt Gewehre, ich einen Stift
Lesung aus dem gleichnamigen Buch
der Tibeterin Tsering Woeser.
Es lesen die Schauspielerin
Johanna Lonsky und der Schauspieler Ernst Stankovski.
Anschließend gibt es ein Buffet mit
Tibetischen Momos.
Ort: Bezirksmuseum Josefstadt, Schmidgasse 18, 1080 Wien
Beginn: 18:00 Uhr.
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16. Feber 2010
im TV
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Heilige Berge
(11:35h - 12:00h,
in 3SAT)
Der höchste Berg österreichs, der Großglockner wird oft auch als
"Bruder des Kailash" bezeichnet - neue Untersuchungen scheinen
die Vermutung zu bestätigen, dass auch er, wie sein größerer
Bruder früher einmal von Wallfahrtswegen umrundet wurde, so wie
es in Tibet üblich ist.
Details...
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13. Februar
2010
Wien |
Losar (Tibetisches
Neujahr)
Anlässlich des
Beginns des
Tibetischen Eisen-Tiger Jahres 2137
laden die Save Tibet
und die Tibetergemeinschaft
Sie Alle recht herzlich ein.
Ort: Kolpinghaus, Liechtensteinstrße 100, 1090 Wien
Zeit: ab 15 Uhr. weitere Infos zur Veranstaltung
hier... |
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2. Feber 2010
im TV
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Mit dem Bergsteiger Ueli Steck unterwegs
im Himalaja
(05:20h - 05:50h,
in 3SAT)
Der Extrem-Alpinist Ueli Steck will eine der schwierigsten Wände
des Himalajas, den Achttausender Annapurna in Nepal, solo
bezwingen. Doch aus dem Traum wird ein Absturz. Getroffen von
einem Stein fällt Ueli Steck bewusstlos in die Tiefe - und
überlebt wie durch ein Wunder.
Diese Reportage zeigt die Tage vor dem Einstieg. Ueli Steck
spricht offen über seine Selbstzweifel und den Umgang mit der
Angst, die auch ihn befällt. Besonders, als die Nachricht vom
Lawinentod zweier Spanier am Berg nebenan im Lager eintrifft.
Nach Stecks eigenem Absturz herrscht große Enttäuschung. Zwei
Jahre Vorbereitung sind dahin. Mit leeren Händen muss Ueli Steck
nach Kathmandu zurückkehren. Der abgebrühte Bergsteiger kämpft
mit der Verarbeitung des Vorfalls und der Tatsache, nur knapp
dem Tod entronnen zu sein.
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ab 15.Jänner 2010
in Graz

Dr. Lobsang Soepa |
Tibetischer Arzt
kommt nach Graz
Dr. Lobsang Soepa ist tibetischer Arzt und leitet
das Institut für Pharmazie an der Universität für
Tibetische Medizin (MenTse Khang) in Dharamsala/ Nord-indien.
Er kommt nach längerer Pause wieder auf Besuch nach Graz.
Zeit: 15.01. - 29.01.2010
Bei Interesse können Sie im
KUNSANG-Shop
nähere Informationen erhalten.
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17.Jänner 2010
im TV

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Große Schwester Punam
(18:00h - 18:30h,
in 3SAT)
Die neunjährige Punam Tamang lebt in der alten Stadt Bhaktapur,
nach Kathmandu und Patan die drittgrößte Stadt Nepals. Seit dem
Tod der Mutter vor einigen Jahren hat Punam viele Pflichten
übernehmen müssen: Sie sorgt für ihre kleine Schwester Rabina,
5, und Bruder Krishna, 7, und kümmert sich um den Haushalt.
Da der Vater den ganzen Tag arbeiten muss, um Geld für den
Schulbesuch der Kinder, die Miete und Lebensmittel zu verdienen,
sind seine Kinder sich selbst überlassen. So macht Punam jeden
Morgen das Essen für die Familie, wäscht und bekleidet ihre
Geschwister und geht dann gemeinsam mit ihnen zur Schule. Trotz
ihrer vielen Aufgaben fühlt sich Punam im Gegensatz zu vielen
ihrer Freundinnen und Freunde privilegiert. Denn einige von
ihnen können nicht zur Schule gehen, da ihre Familien das
Schulgeld nicht bezahlen können. Sie müssen in den nahe
gelegenen Steinbrüchen und Ziegel-Manufakturen arbeiten, um ihre
Familien zu unterstützen. Punam erzählt, wie sie einmal einem
Freund bei der Arbeit half, damit er früher gehen und mit ihr
spielen konnte. Danach hätten ihr die Arme sehr weh getan, aber
ihr Freund habe gesagt, daran gewöhne man sich. Wenn sie groß
ist, möchte Punam Lehrerin werden, um etwas für Kinder wie sie
und ihre Freunde tun zu können.
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21. Jänner 2010
Reise nach Tibet
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Klosterfeste zum Tibetischen Neujahr
Ein Tibeter zeigt Ihnen seine
Heimat in Ost-Tibet
Reisetermin: 21.02.2010 bis 04.03.2010
Herr Choetar Amchok wohnt seit 2 Jahrzehnten in
österreich und vermittelt seinen Reise-Gästen seit vielen Jahren
einen authentischen Blick auf seine Heimat.
Details (als PDF) ...
Tel: 0650 4788375 (vom
Ausland: +43 650 4788375)
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14.Jänner 2010
im TV
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Universum - Mit Yaks durch Nepal
(21:05h - 22:00,
in ORF2)
Jedes Jahr zieht der Viehtreiber Yano Dang Gorje mit seiner
Yak-Karawane über schmale, gefährliche Pfade von seinem
Heimatdorf im Norden Tibets nach Nepal, um Handel zu treiben.
Der Film "Yak-Karawanen" begleitet die Karawane auf ihrer
abenteuerlichen wie gefährlichen Reise durch eine der
prächtigsten Landschaftsregionen Asiens.
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8.Jänner 2010
im TV
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Ferne Nachbarn: Bhutan
(12:00h - 12:30h,
in ORF2)
Bhutan hat erst vor wenigen Jahren begonnen, sich dem Ausland
gegenüber zu öffnen. Es ist das letzte Königreich im
buddhistischen Himalaja, so groß wie die Schweiz, mit bis zu
7.000m hohen Bergen, wild zerklüfteten Tälern, tropischem Urwald
und einer uralten Kultur.
In Bhutan sind die Waldflächen zum überwiegenden Teil noch
intakt.
Damit das auch weiterhin so bleibt, hilft österreichs Regierung
bei Bau von Wasserkraftwerken. Aber nicht nur, um die Umwelt zu
schützen, sondern auch, um der Bevölkerung das tägliche Leben zu
erleichtern und ihr Zugang zur Bildung zu ermöglichen.
Bis zum Jahr 2020 soll jeder Haushalt in Bhutan mit elektrischem
Strom versorgt werden. Im Trongsatal wird einer der
prachtvollsten Dzongs, so werden die alte Verwaltungs-burgen in
Bhutan genannt, mit österreichischer Hilfe vor dem Verfall
gerettet.
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