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Tibet-Veranstaltungen / Rückblick 2011

 

Rückblick
auf die Veranstaltungen  
von 2010

Rückblick
auf die Veranstaltungen
 von 2009

Rückblick
auf die Veranstaltungen
 von 2008

 

   
   
   

19. April 2012
im TV

Wohnungen der Götter

(14:50 bis 15:30 Uhr in 3Sat)

Im Westen Tibets liegt der 6.714 Meter hohe Berg Kailash. Der Zugang zu ihm ist besonders schwierig: Von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu aus müssen die Himalaja-Pässe überschritten werden, dann geht die Route über den Fluss Tsang Po und durch wüstenhafte Gebiete bis in die Kailash-Region.
Der Kailash ist der heilige Berg der Hindus und der Buddhisten und wird seit Jahrtausenden von Pilgern umrundet.
Bergsteiger Reinhold Messner und Filmemacher Michael Albus haben sich für den ersten Teil der fünfteiligen Reihe "Wohnungen der Götter" auf den Weg zum Kailash gemacht.
 

10.März 2012
Österreich

Tibet Filmtag

Ort: Filmzentrum im Rechbauerkino, Graz

Programm:

17:00h: Eröffnung durch
Altbürgermeister Alfred Stingl

17:30: Good Bye Tibet,
Regie: Maria Blumencron

19:15: Eine Reise zu Buddhas Erben

21:00 Little Tibet (engl. Fassung)

Photos von der Mahnwache [hier]
 

25. Feber 2012
in Wien

LOSAR - Tibetisches Neujahr
(10:00 bis ca. 17:00Uhr
)

Der Tibethilfe-Verein SAVE TIBET und die Tibetergemeinschaft österreich veranstalten gemeinsam das Tibetische Neujahrsfest (Losar).

Ort: Festsaal des Akademischen Gymnasiums, Beethovenplatz (gegenüber Konzerthaus),
1010 Wien

Details erfahren Sie [hier].

Video [hier]

April bis Juni 2012
Nepal/Tibet

Expedition auf den
Mount Everest

Es ist für Viele ein Traum, aber für die Wenigsten unter uns eine reale Option: eine Gipfelbesteigung des höchsten Bergs der Welt. Denn neben der körperlichen und bergsteigerischen Eignung braucht man dazu auch noch das nötige Kleingeld (ca. 40.000Euro).
Für alle Fälle gibt es hier einen [Link] der Ihnen bei Interesse weiterhilft.
Anmeldeschluss: 6.Jänner 2012
 

24. Jänner 2012
im TV

Am Dach der Welt
(20:15 bis 21:05 Uhr
in ORF2)

Das Leben im Hochland von Tibet erfordert von der Natur ungewöhnlichen Einfallsreichtum: Eine Schlange kann auch auf 5000 Meter leben - wenn sie lernt, Thermalquellen zu nutzen, und in Ermangelung großformatiger Beute stellen Braunbären winzigen Pfeifhasen nach. Denn die Argali, die größten Wildschafe der Welt, sind dem seltensten Raubtier der Welt vorbehalten: dem Schneeleoparden.
Mit dem mächtigen Himalaya an seinem Südsaum bildet das Hochland von Tibet die markanteste Landschaft Asiens, die das Klima auf der ganzen Welt bestimmt und Naturschauspiele von schwindelerregender Schönheit bietet.

bis 15.Jänner 2012
Graz

Tibetische Waisenkinder aus Dharamsala
(Ausstellung)

Die aktuelle Ausstellung in der Funkhausgalerie des ORF-Landesstudios Steiermark zeigt eine Serie von Fotos tibetischer Waisen im Kinderdorf von Dharamsala in Indien. Durch die reduzierten Schwarz-Weiß-Grafiken verlieren die Fotos jeden Touch an Sozialromantik.

Ort: Galerie des ORF-Landesstudios Steiermark, Marburgerstr. 20, 8042 Graz
[Details]
 

2.-3.Jänner 2012
Knappenberg

Die Kunst der Tibetischen
Thangka-Malerei

Seit mehr als tausend Jahren wird in Tibet die Kunst der Thangka-Malerei überliefert.
Thangkas sind auf Textil gemalte Rollbilder, auf denen Buddhas oder ähnliches dargestellt wird. Man verwendet sie zur Meditation oder im Unterricht. Auffallend ist die komplexe Symbolik und vollkommene Symmetrie dieser wunderschönen Gemälde.

Für den Unterricht konnte der bekannte Thangka-Meister Dorjee Dhondup Jozama von der Thangka-Malschule des TCV in Patikuhl, Indien, gewonnen werden.
Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich!.
[Anmeldung, Infos]
 

5. Jänner 2012
im TV

Für ein Nepal in tiefster Armut
(13:15 bis 13:40 Uhr
in 3Sat)

90.000 österreichische Sternsinger sammeln in der Weihnachtszeit für die Dreikönigsaktion Spenden für 500 Hilfsprojekte in der Dritten Welt.

In diesem Jahr stellt "Hilfe unter gutem Stern" Projekte in Nepal vor: Es ist das ärmste Land Asiens. Die Bevölkerung, die im Schatten der Bergwelt des Himalajas lebt, ist in größter Not. Durch die schwierigen klimatischen Bedingungen hungern Zehntausende, außerdem leiden die Menschen unter den Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs.
Die Dreikönigsaktion unterstützt Frauenhäuser in Kathmandu, Nahrungshilfeprojekte im kargen Hochland, friedensbildende Maßnahmen in den Grenzregionen, Schulbauten und Hochwasser-schutzmaßnahmen..

8. Jänner 2012
im TV

Nepal - Empore der Götter
(17:30 bis 18:15 Uhr
in 3Sat)

Im Sandwich zwischen Indien und China, den beiden bevölkerungsreichsten Ländern weltweit, ist das lang gestreckte Nepal sozusagen das Gurkenscheibchen. Bemerkenswert ist der enorme Höhenunterschied der ehemaligen Monarchie. Das Land erstreckt sich von 70 Höhenmetern im Terai, einer Tiefebene an der Grenze zu Indien, bis zum 8.848 Meter über dem Meeresspiegel thronenden Mount Everest, dem höchsten Punkt der Erde.
Die sozialen Unterschiede und die Umwelt-probleme im Land sind vergleichbar groß. Am niedrigsten Punkt des Landes fährt Nepals einzige Eisenbahn durch eine touristisch unerschlossene Gegend mit extremer Armut. Die Bahnstrecke von Janakpur ins indische Jaynagar ist nur 29 Kilometer lang und wird mit maximal 15 Kilometern pro Stunde befahren. Besonders voll wird es Anfang Oktober, wenn indische Pilger nach Janakpur strömen, um Dashain, eines der wichtigsten hinduistischen Feste zu feiern.
Knapp 200 Kilometer entfernt liegt eine der ursprünglichsten Regionen des Landes: der Chitwan-Nationalpark. Dort ist man stolz darauf, einer der letzten Zufluchtsorte des Rhinozeros' zu sein.
Kathmandu ist Nepals wirtschaftliche Boom-Region. Der Kontrast zum umliegenden Bergland, der "Empore der Götter", kann größer kaum sein: Als "Lastwagen der Berge" versorgen Träger das Hochland mit allem, was zum Leben wichtig ist..

17. Dezember 2011
Wien

Internationaler Marsch für Menschenrechte

Der internationale Marsch für Menschenrechte findet anlässlich des internationalen Tages der Menschenrechte statt und wird von "Jugend für Menschenrechte Österreich" in Kooperation mit dem "Zentrum EXIST" organisiert.

Treffpunkt: im Zentrum EXIST,
Sechshauser Straße 36-38, 1150 Wien,

Beginn: 16 Uhr

[Details]

 

3.-18. Dezember 2011
Kaindorf/Sulm

Adventmarkt "Winterzauber am Grottenhof"

in der Südsteiermark

Es erwartet Sie u.a.
Tibetisches Kunsthandwerk, Streichelstall, Kreuzeausstellung, Krippenspiel, Perchtenlauf & Nikolo, Christbaummarkt, Weihnachtschöre, Medizinmänner im Tipi, Panflötenspieler Wolfgang Niegelhell... 

Zeiten:

Sa:3.12.2011 ab 14h
So 4.12.2011 ab 11h

Sa: 17.12.2011 ab 14h
So: 18.12.2011 ab 11h

Ort: Naturparkzentrum Grottenhof
Grottenhof 1
8430 Kaindorf/Sulm (bei Leibnitz).

[detailliertes Programm]

 

10.-11. Dezember 2011
Wien

Großer Weihnachtsmarkt
bei SAVE TIBET

Abseits von Kitsch und Kommerz finden Sie hier in den Räumlichkeiten der österreichischen
Tibethilfe-Organisation SAVE TIBET authentische tibetische Handwerkskunst, Schmuck, Bücher, Räucherstäbchen, tibetischen Tee, wärmende Nomadensuppe und vieles mehr.

Ort: Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien
Tram-Linien 43 und 9 / Station Rosensteingasse
Zeit: 10. und 11.Dezember 2011 von 10-18Uhr 

[Details]
 

6. Dezember 2011
im TV

Berühmte Klöster in Europa, Afrika und Asien
(16:15h - 17:00h, in 3SAT

Klöster sind einzigartige Bauwerke, bedeutende Zeugnisse der Kulturgeschichte - in vielen Ländern der Welt. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart haben sich Menschen aller Religionen hingezogen gefühlt zu einem kontemplativen Leben im Kloster oder zur Meditation.
In Europa beginnt die Reise bei den mittelalterlichen Klöstern, die am Jakobsweg liegen, dem berühmten Pilgerpfad, der nach Santiago de Compostela führt und seit den 1990er Jahren einen regelrechten Boom erlebt.
Im Vorderen Orient sind die Christen nur eine Minderheit, aber die Klöster des Libanon und die koptischen Klöster im Wadi Natrun, in der Wüste nordwestlich von Kairo, zählen zu den ältesten der christlichen Welt.
Der Film stellt "Berühmte Klöster in Europa, Afrika und Asien" vor.
Höhepunkt des Films sind die in grandiose Landschaften eingebetteten buddhistischen Heiligtümer und Klöster in Nepal und im Himalaja sowie die Klöster Tibets mit ihren uralten Tempelanlagen.

 

1. bis 10. Dezember 2011
Wien

Vienna International Human Rights Film Festival

Das Filmprogramm bietet Ihnen einen Querschnitt preisgekrönter bzw. aktueller Menschenrechtsfilme der internationalen Festival-Szene.
Die Filme werden im Schikaneder, Topkino, Burgkino, Cinemagic und Gartenbaukino präsentiert.

spezieller Programmhinweis:
GOOD BYE TIBET
DOKUMENTARFILM, Deutschland, 2010
Preisträgerfilm beim Berg & Abenteuer Filmfestival Graz 2011

Zeit: 8.12.2011, 20:00h
Ort: Schikaneder - Kino

 

25. November 2011
Graz

Tibets letztes Geheimnis

Multivisionshow von Bruno Baumann
Zeit: 25.11.2011 um 19.30 Uhr
Ort: freytag & berndt,
Fischer v. Erlachgasse 1, 8010 Graz

Während der tibetische Buddhismus sich allein auf seine indischen Wurzeln beruft, hat Bruno Baumann die Spuren eines vorbuddhistischen Königreichs gefunden, das sich einstmals über den größten Teil Tibets erstreckte und im Sutley-Tal sein Zentrum hatte.

Mit historischen Dokumenten und einzigartigen Fotos seiner Erkundungen legt Bruno Baumann die wahren Ursprünge der tibetischen Kultur frei und verdichtet Geschichte und Gegenwart zu einer fesselnden Zeitreise.

Bruno Baumann, geb. 1955 in Österreich, lebt in München. Er ist Autor mehrerer Bücher über Tibet und den Himalayaraum. Zuletzt erschienen "Kristallspiegel" und "Kailash -Tibets heiliger Berg".

Eintritt: EUR 13,-

Bitte rechtzeitig Karten sichern bei
freytag & berndt
Reisebuchhandlung & MEHR
A-8010 Graz, Fischer von Erlachgasse 1
Telefon: 0316- 81 82 30
E-mail: aschdjai@freytagberndt. at

 

9. November 2011
Feldkirchen

TIBET TAG

in Feldkirchen/Kärnten

Die Multimediale Lesetour von Chime Yangzom und Maria Blumencron.
Elf Jahre nach der Flucht über den Himalaya erzählen Chime Yanzom und Maria Blumencron, was aus den sechs tibetischen Kindern wurde.

ab 12.00 Uhr:
Tibetische Küche und Tibetisches Kunsthandwerk
ab 19 Uhr: Kein Pfad führt zurück - Multimediale Buchpräsentation

zusätzlich gibt es noch die Wanderausstellung Tibet ohne Mythos (bis 13.November 2011) zu sehen.

Ort: Stadtsaal Feldkirchen
Hauptplatz 12
9560 Feldkirchen in Kärnten

Veranstalter:
MF-Marketing GmbH
Straße: Bahnhofstrasse 8
Ort: 9560 Feldkirchen i. K.
Telefon: +43 650 32 88 954
E-Mail: info@marketing-feldkirchen.at
www.marketing-feldkirchen.at

 

Kleine Zeitung - Bericht von der Veranstaltung

9. - 12. November 2011
Graz

Berg- und Abenteuer-Filmfestival Graz

Produzenten, Regisseure und Fernsehanstalten aus aller Welt reichen im Jahr 2011 viele interessante Beiträge in fünf Kategorien beim "Internationalen Berg- & Abenteuer Filmfestival Graz" ein, um am Wettbewerb um den begehrten "Grand Prix Graz" und der "Kamera Alpin in Gold" teilzunehmen. Die Preise werden von einer internationalen Jury ermittelt und im Rahmen des Festivals prämiert.

Es werden außergewöhnliche Filmproduktionen vorgestellt und die erlebten Abenteuer und Kulturen in greifbare Nähe gebracht.
Viele Besucher, Filmschaffende und bekannte Persönlichkeiten kommen für 4 Tage nach Graz, um eine abwechslungsreiche und interessante Zeit mitzuerleben. Diese Begegnungen im Rahmen des Festivals, das viele Nationen umfasst, schaffen ein einzigartiges Festivalevent, wo Filme gesehen, Ideen entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Auszug aus dem Filmprogramm:

Good Bye Tibet

Dies ist die Geschichte rund um einen fast 6000 Meter hohen Grenzpass zwischen Tibet und Nepal, der für Tausende von tibetischen Flüchtlingen das Tor zur Freiheit war, für manche aber auch den Tod bedeutete.
Vor nunmehr zehn Jahren führte der Bericht eines Bergsteigers die Regisseurin Maria Blumencron erstmals nach Tibet. Die Frage, warum Eltern ihre kleinen Kinder auf gefährlichen Wegen ins Exil schicken, ließ sie nicht mehr los. Gemeinsam mit dem tibetischen Fluchthelfer Kelsang Jigme und sechs ehemaligen Flüchtlingskindern steigt sie zum Nangpa La-Pass hoch.

Deutsch, 90 min
Zeit: 9.November 2011, ab 19:30h
Ort: Schubertkino-Saal 1
Mehlplatz 2, 8010 Graz (ganz in der Nähe vom Tibetshop KUNSANG)

Sikkim – das alte Wissen der Schamanen

Hoch oben im Himalaja, weit entfernt von der modernen Zivilisation, lebt das Volk der Lepcha. Es sind die Ureinwohner Sikkims.
Sie bezeichnen sich selbst als „die liebenswürdigsten Menschen der Welt“.
Die Lepcha besitzen einen großen Schatz, der lange verborgen blieb: Ihr Wissen um die Heilkraft der Pflanzen. Dieses Wissen wollen Forscher nun erschließen.

Deutsch, 52 min
Zeit: 11.November 2011, ab 14:00h
Ort: Blauer Salon  (im Grazer Congress)
Landhausgasse, 8010 Graz (ganz in der Nähe vom Tibetshop KUNSANG)
 

Der Traum vom Achttausender – Tamara Lunger im Himalaya

Tamara Lunger liebt die Berge über alles und ist kurz davor sich ihren größten Traum zu erfüllen: sie möchte im Alter von 23 Jahren ihren ersten Achttausender besteigen. Mit dem bekannten italienischen Bergsteiger Simone Moro bricht sie zum Cho Oyu in Tibet auf. Moro glaubt, an ihren Begabungen eine mögliche Hoffnungsträgerin des weiblichen Extremalpinismus erkannt zu haben.
Als sich die Gruppe auf dem 6.200 Meter hohen Island Peak akklimatisiert hat, muss die Expedition aus politischen Gründen abgebrochen werden: die Chinesen verweigern plötzlich die Einreise nach Tibet. Der Film begleitet Tamara bei ihren ersten Erfahrungen im Himalaya und zeigt die Gratwanderung zwischen Erwartung, Herausforderung und Enttäuschung in der Welt des Höhenbergsteigens.

Deutsch, 48 min
Zeit: 11.November 2011, ab 14:30h
Ort: Steiermarksaal  (im Grazer Congress)
Landhausgasse, 8010 Graz (ganz in der Nähe vom Tibetshop KUNSANG)
 

The Big Detour

Eineinhalb Jahre nachdem Delphine und Damien ihre Heimat Frankreich auf ihrem Tandem verlassen haben, radeln sie gut zwei Monate über das tibetische Hochland. Sie bewundern den unverrückbaren Glauben der Tibeter trotz der chinesischen Unterdrückung und haben ihrerseits Glück, von den chinesischen Behörden nicht gestoppt zu werden.
In Nepal und vor allem in Indien erleben sie einen gewaltigen Kulturschock.
Erschöpft aber fasziniert vom bunten Treiben in Indien machen sich die beiden auf den Rückweg quer durch Asien über die Türkei nach Bulgarien und Bosnien... und treffen unterwegs viele interessante Menschen.

Französisch mit englischen Untertitel, 52 min
Zeit: 11.November 2011, ab 20:30h
Ort: Kammermusiksaal (im Grazer Congress)
Landhausgasse, 8010 Graz (ganz in der Nähe vom Tibetshop KUNSANG)

Bericht in der Kleinen Zeitung
 

11. November 2011
Wien

Tibet – Pilgerwege zum Kailash

Es gibt keinen Berg auf der Erde, der sich mit dem Kailash vergleichen läßt, weder in der Form, noch in der Umgebung, geschweige denn in seiner Bedeutung. Er ist höchstes Pilgerziel für Angehörige von vier Religionen. Hindu, Buddhisten, Jain und Bön verehren ihn gleichermaßen.
In seiner unmittelbaren Umgebung entspringen vier der größten Flüsse Asiens – Indus, Brahmaputra, Surley, Karnali – und fließen wie Speichen eines Rades in alle vier Himmelsrichtungen hinweg.
Er gilt als Zentrum eines von der Natur geschaffenen Mandala, zu dem ebenso die beiden vorgelagerten Seen Manasarovar und Raksastal zählen wie die als Heiligtümer verehrten Quellen der Flüsse. Seit urdenklichen Zeiten kommen die Pilger aus allen Teilen Tibets, aber auch aus Indien und Nepal. Heißt es doch: „Wer ihn sieht, dessen Sünden werden ausgelöscht wie der Tau in der Morgensonne“.

 11.11.2011 im Audimax Wien (U-Bahn Station Schottentor)

19:00 Uhr Tibetisches Buffet
19:30 Uhr Tibetische Musik
20:00 Uhr Vortrag

weitere Details [hier]
 

4. November 2011
im TV

Mission Mongolei
aus der Sendereihe: makro
(21:30h - 22:00h,
in 3SAT)

Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Jetzt erlebt das zentralasiatische Land einen radikalen Strukturwandel von der traditionellen Viehwirtschaft zu einer Bergbau-Nation. In der abgelegenen mongolischen Gobi-Wüste entsteht zurzeit eine der größten Kupferminen der Welt.
Die kanadische Ivanhoe Mines und der mongolische Staat bauen in Oyu Tolgoi mehrere Minen und eine Anlage zur Verflüssigung von Kupfer. Auf einem Gelände so groß wie Manhattan arbeiten rund 4.000 Menschen. Auch viele junge Mongolen wie Ganmunkh Bansaikhan. Der 25-Jährige stammt aus einer Nomadenfamilie und arbeitet jetzt als Mechaniker. Der Export von Kupfer, Gold und Kohle soll der Mongolei in den kommenden Jahren ein enormes Wirtschaftswachstum verschaffen. Vor allem die Nachbarstaaten China und Russland interessieren sich für die begehrten Rohstoffe. Bislang profitieren aber nur wenige Menschen von dem Boom. So lebt ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, viele am Rande der Hauptstadt von Ulan Bator. Die meisten von ihnen waren Nomaden und hielten Vieh. Doch die Viehzucht steckt in der Krise. Vor allem in den langen, kalten Wintermonaten sterben regelmäßig Millionen von Tiere. Viele Mongolen sind gezwungen, ihre traditionelle Lebensweise aufzugeben.
Die "makro"-Dokumentation "Mission Mongolei" von Ulrike Wittern zeigt ein Land, das sich vom Mittelalter in die Moderne aufmacht.
 

4. Oktober 2011
im TV

Morin Chuur
oder Die Seele des mongolischen Reiters
aus der Sendereihe: Living Cultures
(18:55h - 19:45h,
in ServusTV)

Im Herzen Zentral-Asiens, in den unendlichen Weiten der mongolischen Steppen, lebt Omba - einer der letzten Morin Chuur-Lehrer. Morin Chuur ist ein zweisaitiges Streichinstrument, welches am oberen Halsende von einem hölzernen Pferdekopf geziert wird und gilt als Nationalsymbol der Mongolei. Ganzorig, Erdenbayar, Sovda und Tonga gehören zu den Kindern, die von Omba in dieser uralten musikalischen Tradition unterrichtet werden.
 

6. Oktober 2011
im TV

Bhutan: Tanz des Himmels
aus der Sendereihe: Living Cultures
(18:55h - 19:45h,
in ServusTV)

"Der Schüler muss besser werden als der Meister. Nur dann kann diese Tradition weiterleben."
In den entlegenen Weiten Bhutans, dem kleinen, vom Buddhismus geprägten Königreich zwischen Tibet und Indien, macht sich einmal im Jahr eine Gruppe von Mönchen auf in die Berge. Dort bereiten sie sich auf eine tagelange Tanz- und Meditationsprozessur vor.
Wir begleiten den 23-jährigen Thugten bei dieser Reise.
 

11. September 2011
im TV

 

Lügen auf dem Dach der Welt
Eine Reise durch Tibet
(05:30h - 06:00h,
in 3SAT)

Immer mehr Chinesen siedeln sich in Tibet an. Schon jetzt sind in der Hauptstadt Lhasa und in anderen größeren Städten die Tibeter in der Minderheit.
Wie ist die Situation in Tibet 60 Jahre nach der gewaltsamen Annexion? - Steffen Bayer machte sich auf eine Reise von Lhasa bis zum heiligen Berg Kailash.

Entstanden sind seltene und authentische Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Tibeter.

 

15. September 2011
im TV

Pferde - der Schatz der Mongolen
(05:55h - 06:10h,
in 3SAT)

Ohne die kleinen, zähen Mongolenpferde geht gar nichts in der Mongolei. Drei Viertel der zwei Millionen Einwohner leben in der Steppe. Zum Überleben brauchen sie die Tiere. Jede Familie besitzt eine kleine Herde, benutzt die Pferde als Reit- und Transporttiere, trinkt die Stutenmilch Ayrak, isst das Fleisch und flicht Seile aus den Haaren der Mähne.
Auch in der mongolischen Malerei, in der Poesie und in den Liedern steht das Pferd im Mittelpunkt.
Der Film "Pferde - der Schatz der Mongolen" stellt die Reittiere der Steppe und ihre Besitzer vor.
 

 

24. August 2011
im TV

Drei Erstbesteiger und ihr Achttausender
(
21:05 - 22:00, in ServusTV)

Am 13. Mai 1960 gelang einer Schweizer Expedition die Erstbesteigung des Dhaulagiri in Nepal. Der Dhaulagiri ist 8.167 Meter hoch und war damals der höchste noch unbezwungene Achttausender. Er galt, seines unberechenbaren Wetters wegen, als 'Berg ohne Gnade'. 50 Jahre nach der Erstbesteigung des Dhaulagiri kehren die Gipfelstürmer von damals zurück an den Ort ihres großen Triumphs.
Ein Film-Team begleitet die drei Veteranen am und um den Dhaulagiri zum ehemaligen Basislager auf 4.700 Meter und auf den 5.360 Meter hoch gelegenen French Col, wo man den schönsten Blick auf den Dhaulagiri hat. Ernst Forrer aus Wildhaus, der gebürtige Basler Albin Schelbert und der Jurassier Hugo Weber sind heute um die 80 Jahre alt. Auf dem langen Marsch zum Dhaulagiri erzählen sie die packende Geschichte ihres Lebensberges. Noch einmal erweisen sie sich als wahre Alpinisten und gehen in den steilen Hängen Nepals an die Grenze ihrer Kräfte.
 

10. August 2011
im TV

Berg der tausend Buddhas
(Borobudur, Indonesien)
(12:45h - 13:00h,
in ORF2


Buddha ist allgegenwärtig auf Borobodur, einer der größten Tempelanlagen Südostasiens. Die Statuen, die ihn darstellen, sind kaum zu zählen.
Wozu dieses Heiligtum auf der Insel Java einmal diente, weiß keiner genau.
Es scheint etwas Magisches über diesem Ort zu liegen, denn trotz des nicht abreißenden Stroms von Touristen vermittelt Borobodur dem Besucher ein Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit.
Auf vier Etagen erzählen zahlreiche Reliefs Geschichten aus dem Leben Buddhas. Den Pilgern sind sie Unterhaltung und Unterweisung zugleich. Von den Stupas auf den oberen Terrassen aber, den 72 steinernen Glocken, die einst 72 lebensgroße Buddhas überwölbten, sind heute die meisten leer.

11. August 2011
im TV

Die Mongolen
(Dokumentation in 2 Teilen)
(15:50h - 17:15h,
in 3SAT


Teil 1:
 Im Reich des Dschingis Khan
Das größte Weltreich aller Zeiten wurde von einem Nomadenvolk begründet. Aus einem kleinen Kerngebiet in der asiatischen Steppe begann im 13. Jahrhundert der Siegeszug der Mongolen unter ihrem legendären Herrscher Dschingis Khan. Seine Nachfolger stießen bis ins christliche Abendland vor und wären mit Sicherheit bis an den Atlantik gelangt - doch sie verschwanden ebenso unvermittelt, wie sie gekommen waren.
Der Mongolensturm aber hatte Europa in seinen Grundfesten erschüttert. Panische Angst vor den fremden Kriegern, 'die aus der Hölle kamen', führte zur Legendenbildung, zu Klischees, die bis heute fortbestehen. Doch wo liegen die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit?
Im Jahr 1206 wird der Nomadenjunge Temudschin zum Dschingis Khan, zum 'Ozeangleichen Herrscher' erhoben. Doch Dschingis Khan ist nicht nur ein erfolgreicher Kriegsherr, der seine Reiterarmee straff führt, sondern auch ein weitsichtiger Staatsmann. Er lässt ein einheitliches Recht schriftlich fixieren und übernimmt aus China die effiziente Bürokratie, gemäß dem Grundsatz: 'Du kannst ein Reich vom Rücken eines Pferdes aus erobern, doch du kannst es nicht vom Rücken eines Pferdes aus verwalten.'
1220 gründet Dschingis Khan die Stadt Karakorum. Derzeit graben deutsche Wissenschaftler die Grundmauern dieser einstigen Mongolen-Hauptstadt aus, deren Ruinen in der asiatischen Steppe seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten waren.

Teil 1:
 Die Erben des Dschingis Khan
Der flandrische Franziskanermönch Willem von Rubruk brach 1253 in die Steppen Asiens auf, um das unbekannte Reitervolk der Mongolen zu christianisieren.
Seine Mission scheiterte, doch sein Bericht "Reise zum Großkhan der Mongolen" ist ein einmaliges historisches Zeugnis: Rubruk war der einzige Europäer, der Karakorum, die erste Hauptstadt des Mongolenreichs, mit eigenen Augen sah.
Er gelangte sogar an den Hof von Dschingis Khan. Rubruk beschrieb nicht nur den Prunk des Weltherrschers, sondern auch das alltägliche Leben der Nomaden.
Vor atemberaubender Landschaft zeigt der zweite Teil des Films "Die Mongolen" das ursprüngliche Leben der Menschen, das sich auf dem Land seit damals kaum geändert hat. Sommer wie Winter leben sie in ihren Rundzelten, den Jurten, und ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet. Schon von frühem Kindesalter an beherrschen die Mongolen den Umgang mit Pferden und lernen den Gebrauch von Pfeil und Bogen: Fähigkeiten, die sie vor 800 Jahren unbesiegbar machten. Nach jahrhundertelanger Unterdrückung - erst durch China, dann durch die Sowjetunion - hat die Erinnerung an Dschingis Khan den Mongolen heute zu neuem nationalen Selbstbewusstsein verholfen.

4. August 2011
im TV

Indien: Auf den Spuren der Götter
(18:
55 - 19:30, in ServusTV)

Weltweit berühmt oder in Vergessenheit geraten, sagenumwoben und mit Legenden gepflastert - Mythical Roads, die ganz besonderen Routen.
Es scheint, als habe Gott am 8. Tag seinen eigenen Pfad erschaffen, damit die Menschen näher bei ihm sein können. Denn der Weg von Leh, der Haupstadt der Region Ladakh, nach Benares im Ganges-Tal führt auf bis zu 5000 Meter Höhe mitten durch das Himalya-Gebirge. Eine Reise nie endender Begegnungen: Chang Tang Nomaden mit ihren Schafen und Pashmina-Ziegen, teerverschmierte Straßenarbeiter und ein junger Kampfsportler mit Olympia-Ambitionen..
 


tibetische Thukpa (Suppe) in Nepal

3. August 2011
im TV

Glaube geht durch den Magen -
Götter-Speisen in Südasien
(18:30
- 19:00, in 3SAT)

Die Menschen in Südasien verbindet eine tief empfundene Religiosität, ganz gleich, zu welchen Göttern sie beten. Aber eines haben sie gemeinsam: In jeder Religion spielen bestimmte Speisen eine wichtige Rolle für den Glauben.

Für seinen Film 'Glaube geht durch den Magen - Götter-Speisen in Südasien' begibt sich Florian Meesmann in Nepal, Indien und Pakistan auf Spurensuche.
Er feiert mit einer buddhistischen Familie in den Bergen Nepals das Neujahrsfest und ist unterwegs mit den Lebensmittelkontrolleuren in der pakistanischen Hafenstadt Karachi. Die prüfen, dass die Nahrungsmittel auch 'halal' - im Einklang mit dem Koran - produziert werden. Außerdem begleitet er die Priester beim hinduistischen Kumbh-Mela Festival in Haridwar: Bei diesem Fest für Hunderttausende Hindus werden die Götter mit einem magischen Getränk gnädig gestimmt.
 

30. Juli 2011
in Wien

Abschlusskonzert der Himalaya Charity Tour

Benefizkonzert für Hilfsprojekte für tibetische Kinder in Indien.

Tribüne Krieau, Südportalstraße 231, 1020 Wien,
Einlass ab 18.00 Uhr
Details [hier]
 

12. Juli 2011
im TV

Der Brahmaputra - Flussfahrt auf dem Dach der Welt
(16:15h - 17:00h, in 3SAT
Wiederholung ab 00:55h)

Die Tibeter verehren ihn als den 'Fluss, der vom Himmel kommt'. Er entspringt am Eisdom des Kailash, dem 'Berg der Götter' in Westtibet, und fließt auf dem Dach der Welt von West nach Ost: Der Brahmaputra oder Tsangpo, wie ihn die Tibeter nennen, ist einer der mächtigsten Ströme Asiens - 2.900 Kilometer lang.

Dietmar Schulz und sein Team sind dem Lauf des Flusses gefolgt - bis zur Hauptstadt Lhasa, der 'Stadt der Götter'.
 

13. Juli 2011
im TV

Wohnungen der Götter
Doku in 5 Teilen
(14:00h - 17:45h, in 3SAT)

Reinhold Messner und Michael Albus besuchten für die fünfteilige Reihe 'Wohnungen der Götter' die heiligen Berge der Weltreligionen.

1.Teil: Reise zum Heiligen Berg Kailash
 Im Westen Tibets liegt der 6.714 Meter hohe Berg Kailash. Der Zugang zu ihm ist besonders schwierig: Von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu aus müssen die Himalaja-Pässe überschritten werden, dann geht die Route über den Fluss Tsangpo und durch wüstenhafte Gebiete bis in die Kailash-Region.
Der Kailash ist der heilige Berg der Hindus und der Buddhisten und wird seit Jahrtausenden von Pilgern umrundet.

2.Teil: Reise zum Berg des schwarzen Gottes
I
n der Savanne im Norden Tansanias erhebt sich der Ol Doinyo Lengai, der Berg Gottes, wie die Massai ihn nennen. Der knapp 3.000 Meter hohe Vulkan ist für sie Wohnsitz des Engai, des schwarzen Gottes.

3.Teil: Reise zum Berg der Kalten Sonne
Im Norden Chiles, im Grenzgebiet zu Bolivien und Argentinien, liegt der Licancábur, heiliger Berg der Inkas, 6.000 Meter hoch. Er erhebt sich inmitten der großen Atacama-Wüste, umgeben von einem Meer von erloschenen und noch tätigen Vulkanen. 

4.Teil: Reise zum Heiligen Berg der Indianer
Im Südwesten der USA erheben sich die fast 4.000 Meter hohen San-Francisco-Peaks. Sie sind die Heiligen Berge der Navajo-Indianer, die dort im Reservat leben.

5.Teil: Reise zum heiligen Berg Fujiyama
Der bekannteste Berg Japans ist der drei Stunden von Tokio entfernte und 3.776 Meter hohe Vulkan Fuji-San: der Fujiyama. Für die Japaner ist er der wichtigste Göttersitz. Während der Wallfahrtszeit in den Sommermonaten pilgern täglich bis zu 10.000 Menschen zum Fujiyama .
 

18. Juli 2011
im TV

Der wahre 007 - Geheimoperationen
im Kalten Krieg
(
05:25h - 06:10h, in 3SAT)

In dieser Dokumentation wird u.a. auf die Unterstützung tibetischer Freiheitskämpfer in den 60er Jahren eingegangen.

Der Film aus der Reihe 'ZDF-History' bringt Licht ins Dunkel des wohl spannendsten Kapitels des Kalten Kriegs.
 

7. Juli 2011
im TV

Anlässlich des Geburtstages von S.H. Dalai Lama zeigt der ORF den Film

Sieben Jahre in Tibet
(00:00h - 02:05h, in ORF2)

Der österreichische Bergsteiger Heinrich Harrer reist 1939 in den Himalaya, um an einer Expedition zur Erstbesteigung des Nanga Parbat teilzunehmen. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs flieht er vor den Engländern und erreicht nach einer langen und schwierigen Flucht Tibet. Dort wird er zunächst Lehrer und schließlich Freund des 14.Dalai Lama. '
Sieben Jahre in Tibet' ist Jean-Jacques Annauds erfolgreiche Verfilmung des autobiografischen Weltbestsellers des Bergsteigers und Entdeckers Heinrich Harrer mit Brad Pitt in der Hauptrolle.

 

7. Juli 2011
im TV

Anlässlich des Geburtstages von S.H. Dalai Lama zeigt 3SAT den Film

Kundun
(22:25h - 00:35h, in 3SAT)

Tibet, 1937: Tenzin Gyatso, Sohn einer Bauernfamilie, wird zur 14. Reinkarnation des 'Buddha des Mitgefühls' , dem Dalai Lama erklärt. Der Junge ist erst zwei Jahre alt und wird von nun an von den größten Gelehrten seines Landes erzogen, um auf seine Rolle als spiritueller und politischer Führer Tibets vorbereitet zu werden.
Das buddhistische Prinzip der Gewaltlosigkeit gibt er nicht auf, nicht einmal als chinesische Invasoren sein Land besetzen.
1959 flüchtet er ins indische Exil, wo er bis heute lebt.

Film-Hintergrund-Info:
Von Hollywoods namhaftem Regisseur Martin Scorsese auf Zelluloid gebannt, beschreibt der Spielfilm 'Kundun' die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lama von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil. 'Kundun' bedeutet übersetzt 'die Gegenwart des Buddhas'. Das bildgewaltige Epos wurde fast ausschließlich mit Exil-Tibetern gedreht, die zum Teil aus dem direkten Umfeld des Dalai Lama stammen und mit der Geschichte Tibets persönlich verbunden sind.
Für die musikalische Untermalung zeichnet Philip Glass verantwortlich. Eine Leistung, die ihm 1998 eine Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie 'Beste Filmmusik' einbrachte.
 

27. Juni bis 30.Juni 2011
in Linz

 Hungern für Tibet

Vier Tage (100 Stunden) wollen zwei Tibeter und ein österreichischer Tibetologie-Student auf der Linzer Landstraße in Hungerstreik treten und damit auf das Schicksal von mehr als 300 Mönchen aufmerksam machen, die seit 21. April verschwunden sind.
Die Mönche wurden von der chinesischen Armee-Polizei aus dem Kloster Kirti in Tibet abgeführt, um sie einem patriotischen Umerziehungsprogramm zuzuführen.
Die Bevölkerung vor Ort hatte versucht, den Abtransport zu verhindern, wobei zwei Zivilisten starben.

Mit ihrer Aktion wollen die Aktivisten österreicher animieren, sich für Tibet einzusetzen.

In einem Zelt vor der Karmeliter-Kirche können Petitionen an die Stadt Linz, die EU und die UNO unterschrieben werden, damit diese sich einsetzen.

Details [hier][hier][hier]
 

3. Juli 2011
in Knappenberg
(bei jedem Wetter)

 Fest zum Geburtstag S.H. des Dalai Lama
Beginn: 10:30h (bis ca. 15h)

Bis vor Kurzem fand alljährlich in Hüttenberg Anfang Juli ein Fest anlässlich des Geburtstags Seiner Heiligkeit statt. Ab diesem Jahr wird das Tibetzentrum diese Tradition wieder aufnehmen und lädt ganz besonders Sie sehr herzlich dazu ein! .

Geplantes Programm (Änderungen vorbehalten):

Beginn 10.30
. Buddhistische Zeremonie geleitet von Geshe Tenzin Dhargye anlässlich des Geburtstags Seiner Heiligkeit
. Tibetische Musik – live!
. Gemütlicher Ausklang bei tibetischen Köstlichkeiten
Ende ca. 15.00

Achtung: Das Fest findet dieses Jahr erstmals im Festsaal der Carinthischen Musikakademie in Knappenberg statt!  
 

Details mit Kontaktdaten [Webseite des Tibetzentrums].

 

18. Juni 2011
in Wien
(bei jedem Wetter)

 LINGKA
Tibetisches Gartenfest bei SAVE TIBET
Beginn: 10h (bis ca. 22h)

Zum traditionellen Gartenfest mit Tibetischen Essen und Trinken, Spiel, Gesang und Musik, Flohmarkt u.a.m ladet der Verein SAVE TIBET wieder Sie alle herzlich ein.
 
Ort: Innenhof und Garten beim Büro SAVE TIBET, Lobenhauerngasse 5, 1170 Wien, erreichbar mit den
Tram-Linien 43, 44 und 9 (Station Rosensteingasse)

Details [Details].

Fotos vom Lingka-Fest 2010 [hier] oder [hier]

1. Juni 2011
in Eggenburg

Kinder Tibets

Reisebericht in Bildern über das Leben tibetischer Flüchtlingskinder.
Vortragende: Gudrun Kalchhauser

Ort: Raiffeisenbank Eggenburg
3730 Eggenburg
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: freiw. Spenden für Solar-Heizungsprojekt

weitere Details [hier] als PDF
 

29. Mai 2011
in Linz

Tibet Charity Frühstück

An diesem Tag organisieren die Mitarbeiter/innen vom "Josef" in Linz wie in jedes Jahr ein großes Sonntagsfrühstück dessen voller Umsatz unserem Waisenhaus-Projekt für tibetische Flüchtlingskinder in Dharamsala zugute kommt!. Mit 25 € können Sie von 9h bis 13.30h vom riesigem Frühstücksbuffet schlemmen soviel Sie wollen und leisten damit einen kleinen Beitrag zu deren Projekt
Ort: Josef Linz
Landstrasse 49
4020 Linz

weitere Details [hier]
 


18. Mai 2011
im TV

Shangri-La - Spurensuche in Tibet
(17:00 - 17:45h, in 3SAT)

In der Gebirgswüste Tibets sucht der Abenteurer Bruno Baumann nach Shangri La, dem legendären Ort im Himalaja, an dem buddhistische Mönche die geistigen Schätze der Menschheit bewahrten. Wie viel Wahrheit steckt hinter der Legende?

Dirk Pohlmann hat Bruno Baumann in das seit Jahrzehnten von Chinesen gesperrte Grenzgebiet zu Kaschmir begleitet.
Zum Vorschein kam eine archäologische Sensation: die Überreste einer versunkenen Kultur, die lange nur als Mythos existierte - viel Arbeit für kommende Archäologengenerationen..
 


10. Mai 2011
im Wien

Geheimnisvolles Tibet - die traditionellen Feste
(Foto-Vortrag)

Die zutiefst mystischen Feste der Tibeter – eng verbunden mit der magischen Welt der alten Bön-Kultur – stärken den tiefen Glaubens des Volkes in den schweren Zeiten chinesischer Herrschaft. In Lhasa, am Fuße des Potala-Palastes, und in entlegenen Klöstern des tibetischen Hochlands werden zahlreiche, genau festgelegte Zeremonien mit tiefer Symbolik abgehalten. Sie spiegeln die einzigartige tibetische Lebensphilosophie aus schamanischen Wurzeln, Hinduismus, Buddhismus und chinesisch-mongolischen Einflüssen wieder.

Auf der mehrwöchigen Reise von Frau Kovarik durch Zentraltibet hatte sie die Gelegenheit, mit der Führung eines absoluten Tibet-Kenners an den höchsten Festen und Zeremonien teilzunehmen – ein unvergessliches Erlebnis.

Ort:1010 Wien Michaelerplatz 1,
Hofburg Batthyanystiege Mezzanin (Alt Wiener Bund)

Beginn: 18:30h
Eintritt: 8 Euro
Anmeldung [hier]


10. Mai 2011
im TV

Buddha bevorzugt!
Porträt einer österreichischen Nonne
(23:25h - 00:00h,
in ORF2)


Marriage finished!' - das ist der Wortlaut einer E-Mail, die Sabine Arzt-Januschke nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ihrem Ehemann schickte. Der Grund ihrer Entscheidung ist nicht alltäglich: Die Wienerin hatte sich entschlossen, ihr Leben ganz dem Dharma, der Lehre Buddhas, zu widmen, sich dem tibetischen Buddhismus hinzugeben und buddhistische Nonne zu werden.
Das liegt nun 13 Jahre zurück.
Heute heißt Sabine Arzt-Januschke
Gelongma Lama Palmo
und ist eine der höchsten weiblichen Würdenträgerinnen des Buddhismus weltweit. Und sie ist die erste und einzige westliche buddhistische Priesterin in österreich.
Abwechselnd lebt die ehemalige Journalistin in ihrem indischen Mutterkloster Sherabling und in österreich. Als 'Lama' - also als spirituelle Lehrerin - begleitet sie vor allem Menschen aus österreich, die ihre religiöse Heimat im tibetischen Buddhismus gefunden haben. Die buddhistische Nonne aus österreich wurde im Männerkloster Sherabling in Nordindien ausgebildet. Mehr als 750 Mönche aus der ganzen Himalaja-Region wohnen und studieren dort.
Um in diesem Männerkloster ausgebildet zu werden, brauchte Sabine Arzt-Januschke - wie alle anderen Frauen auch - eine spezielle Erlaubnis. Für Frauen ist es auch im Buddhismus immer noch schwierig, dieselbe Ausbildung wie Männer zu bekommen. Nicht zuletzt deshalb plant Gelongma Lama Palmo, in österreich ein buddhistisches Frauenkloster zu eröffnen.

Der Film 'Buddha bevorzugt! - Porträt einer österreichischen Nonne' begleitet Gelongma Lama Palmo und ihre österreichischen Schülerinnen und Schüler nach Indien und beleuchtet den Werdegang der buddhistischen Nonne.

 


11. Mai 2011
im TV

Das Geheimnis der Eismumie
(15:30 - 16:15h, in 3SAT)

Im Juli 2006 machte eine internationale Archäologengruppe im mongolischen Altaigebirge einen Sensationsfund: die Mumie eines 2.500 Jahre alten blonden Skythenkriegers. Im ewigen Eis seines Grabhügels hatte sich der Leichnam wie in einer Zeitkapsel erhalten.

Der Film 'Das Geheimnis der Eismumie' verfolgt die aufregende Suche und Entdeckung des 'Fürsten aus dem Eis' hautnah.
 


 

3. Mai 2011
im TV

 

Im Tal der großen Buddhas
(Dokumentation)

(23:10h - 00:45h,
in 3Sat)


1.500 Jahre lang standen zwei gigantische Buddha-Statuen in ihren Felsnischen im abgelegenen Bamiyan-Tal des heutigen Afghanistan. Die kleinere der zwei Statuen, 35 Meter hoch und 'Shamama' - Königinmutter - genannt, wurde im Jahr 507 unserer Zeitrechnung in das weiche Konglomerat einer gut zwei Kilometer langen Felsklippe gehauen.
50 Jahre später wurde die große Statue gebaut.
Mit 55 Metern Höhe war sie die größte stehende Buddha-Statue der Welt. Während Hunderten von Jahren war das Bamiyan-Tal, im Herzen des Hindukusch gelegen, eine der wichtigsten Pilgerstätten für gläubige Buddhisten.. Doch im Frühjahr 2001 kündigt Talibanführer Mullah Omar in einem Edikt, einem religiösen Beschluss, die Zerstörung der beiden Buddha-Statuen an.
Anfang März 2001 wurden die großen Buddhas von Bamiyan von Spezialisten der Terrororganisation Al-Qaida gesprengt.
 

4. Mai 2011
im TV

Blick ins Jenseits
(12:30 - 13:00h, in 3SAT)

Bereits die älteste Schrift der Menschheit, das Gilgamesch-Epos, berichtet über ein Nahtoderlebnis - ebenso das ägyptische und tibetische Totenbuch, Homers 'Odyssee' sowie das Jüdische Buch vom Leben und Sterben. Vermehrt beschäftigt sich heute auch die Wissenschaft mit den Erzählungen Betroffener und versucht, Nahtoderlebnisse zu erklären.
Der Film fragt, ob Erfahrungen zwischen Leben und Tod nur Rauschzustände sind, die kurz vor dem Hirntod ausgelöst werden, oder ob es sich damit um glaubwürdige Zeugnisse aus einer anderen Welt handelt..
 

10. April 2011
in Telfs

6. Mai 2011
in Telfs

Lesung: Vergnügte Nonnen

Gemeinsam mit der ö1-Mitarbeiterin Sonja Prieth gestaltet Christl Finkenstedt im April und Mai zwei Lesungen aus dem Buch „Lachen und Beten – Nonnen im Himalaya“ in Tirol: am 10. April, 20:00 Uhr, auf Einladung des Vereins Interregional in der Villa Schindler in Telfs,
und am 06. Mai, 20:00 Uhr, im Raiffeisensaal in Oetz. Auszüge aus dem Buch, Bilder und Hintergrundinformationen fügen sich dabei zu einem lebendigen Ganzen zusammen und machen Lust darauf, sich anhand des Buches eingehender mit den heiteren Nonnen aus dem Spiti-Tal zu beschäftigen.

weitere Details [hier]

 

11. bis 13. April 2011
im TV

 

Himalaya - Reich des Windpferds
(Dokumentation in 3 Teilen)

(vom 11. bis 13. April 2011,
jeweils von 19:30 - 20:15h,
in ARTE TV)


Teil 1: Ladakh. [weitere Details]

Teil 2: Spiti und Dharamsala. [weitere Details]

Teil 3 Mustang [weitere Details]

Ladakh, Spiti und Mustang sind ehemals unabhängige Königreiche im Himalaya. Noch immer sind sie nur zu Fuß in tagelangen Märschen zu erreichen.
Die dreiteilige Reihe dokumentiert die Reise des Fotografen Manuel Bauer durch atemberaubende Landschaften zu den Menschen des Himalaya, die ihre Traditionen bis heute bewahrt haben.

 


8. April 2011
in Wien

Vortrag: Weisheit und Mitgefühl – Buddhismus im Alltag

Lama Geshe Tenzin Dhargye, buddhistischer Mönch und tibetischer Gelehrter erläutert die wichtigsten Themen der buddhistischen Philosophie und Praxis klar und anschaulich, authentisch und zeitgemäß. Er ist Direktor des Tibetzentrums I.I.H.T.S.
Der Vortrag ist offen für alle Interessierten.

Ort RA-Kanzlei Dr.Schiffner, Neubaugasse 3, 1070 Wien
Datum 08. April 2011, Zeit: 19-21Uhr
Eintritt 9 Euro
weitere Details [hier]

 

11. April 2011
in Wien

 

Vortrag: CHINAS UMWELTPOLITIK IN TIBET UND IHRE GLOBALEN FOLGEN

Vortrag von Gabriel Lafitte.

Ort: Uni für Bodenkultur, Gregor Mendel Str. 33,
      1080 Wien

Zeit: 19Uhr
weitere Details als DOC [hier]

 

10. - 21. März 2011
in Graz

Tibet Filmtage in Graz

Ort: Rechbauer-Kino
Rechbauerstrasse 6
A-8010 Graz

In unterschiedlichster Weise wurde das Thema Tibet immer wieder filmisch dokumentiert und erfährt nach wie vor eine reichhaltige Bearbeitung durch Filmemacher.
An zwölf Tagen werden Beiträge aus dem Zeitraum von 1995 bis 2010 präsentiert. Kulturelle und religiöse Traditionen werden beleuchtet und hinsichtlich der Mystifizierung durch die westliche Sichtweise untersucht.
Gezeigt werden vor allem Dokumentarfilme, bislang unbekannte Spielfilme, sowie international preisgekrönte Produktionen.
Details gibt es [hier]

11. März 2011
im TV

 

Buddha bevorzugt!
Porträt einer österreichischen Nonne
(22:45h - 23:20h,
in TW1)


Marriage finished!' - das ist der Wortlaut einer E-Mail, die Sabine Arzt-Januschke nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ihrem Ehemann schickte. Der Grund ihrer Entscheidung ist nicht alltäglich: Die Wienerin hatte sich entschlossen, ihr Leben ganz dem Dharma, der Lehre Buddhas, zu widmen, sich dem tibetischen Buddhismus hinzugeben und buddhistische Nonne zu werden.
Heute, nach 14 Jahren, heißt Sabine Arzt-Januschke
Gelongma Lama Palmo
und ist eine der höchsten weiblichen Würdenträgerinnen des Buddhismus weltweit. Und sie ist die erste und einzige westliche buddhistische Priesterin in österreich.
Abwechselnd lebt die ehemalige Journalistin in ihrem indischen Mutterkloster Sherabling und in österreich. Als 'Lama' - also als spirituelle Lehrerin - begleitet sie vor allem Menschen aus österreich, die ihre religiöse Heimat im tibetischen Buddhismus gefunden haben. Die buddhistische Nonne aus österreich wurde im Männerkloster Sherabling in Nordindien ausgebildet. Mehr als 750 Mönche aus der ganzen Himalaja-Region wohnen und studieren dort.
Um in diesem Männerkloster ausgebildet zu werden, brauchte Sabine Arzt-Januschke - wie alle anderen Frauen auch - eine spezielle Erlaubnis. Für Frauen ist es auch im Buddhismus immer noch schwierig, dieselbe Ausbildung wie Männer zu bekommen. Nicht zuletzt deshalb plant Gelongma Lama Palmo, in österreich ein buddhistisches Frauenkloster zu eröffnen.

Der Film 'Buddha bevorzugt! - Porträt einer österreichischen Nonne' begleitet Gelongma Lama Palmo und ihre österreichischen Schülerinnen und Schüler nach Indien und beleuchtet den Werdegang der buddhistischen Nonne.

 

11.-13.. März 2011
in Graz

 

 

Ausstellung: Buddhas Reliquien

Reliquien des historischen Buddha Gautama und weiterer buddhistischer Meister reisen in einer außergewöhnlichen Sammlung durch die Welt.
Es wird dabei für das Maitreyaprojekt gesammelt.

Ort: She Drup Ling, Griesgasse 2,
      8020 Graz

öffnungszeiten und weitere Details als PDF [hier]

3. und 16. März 2011
in Dornbirn

 

 

Angry Monk
Das Leben des streitbaren Mönchs Gendun Choephel

1934 wendet sich in Tibet ein junger Mönch vom Klosterleben ab und bricht in die Welt auf, auch in die Welt des Alkohols und der Frauen. Doch darauf lässt sich Gendün Choephels Rebellion nicht reduzieren: Er hat die erstarrten Strukturen des lamaistischen Tibets erschüttert und ein freies, zukunftsgerichtetes Denken vorgezeichnet.
Infos über Gendün Choephel gibt es z.B. in Wikipedia

Der Film von Luc Schaedle porträtiert den Hoffnungsträger für ein freies Tibet.

Ort: Spielboden, Färbergasse 15 (Rhombergs Fabrik),
       6850 Dornbirn
Beginn-Zeit: 20:30h
 

10. März 2011
in österreich

52. Jahrestag des Tibetaufstandes
Tibet - Uprising - Day

An diesem traurigen Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 [Info] gibt es weltweit Veranstaltungen, die mithelfen sollen, das Schicksal der Tibeter/innen im Bewußtsein der "Freien Welt" wachzuhalten.

In Wien planen die Tibetergemeinschaft österreichs (TGö) und der Tibethilfe-Verein SAVE TIBET Solidaritätsaktionen.

Details als PDF [hier]

 

4.-6. März 2011
in Wien

 

 

Ausstellung: Buddhas Reliquien

Reliquien des historischen Buddha Gautama und weiterer buddhistischer Meister reisen in einer außergewöhnlichen Sammlung durch die Welt.
Es wird dabei für das Maitreyaprojekt gesammelt.

Ort: Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19,
      1080 Wien

öffnungszeiten und weitere Details als PDF [hier]

6. März 2011
im TV

Hoffnung im Tal der Buddhas
(Dokumentation)

(11:05h - 12:00h,
in 3Sat)


Die Buddhas von Bamiyan waren ein einzigartiges Zeugnis der graeko-buddhistischen Ghandara-Kunst. Doch die Welt konnte ihre brutale Zerstörung nicht verhindern: Im März 2001 sprengten die Taliban die Statuen. Es waren die größten Buddhastatuen der Welt, 38 und 53 Meter hoch, herausmodelliert aus einer gigantischen Felswand in einem der schönsten Täler des Hindukusch.
Dem Entsetzen über die Zerstörung folgte eine Vielzahl von engagierten Plänen und Ideen für den Wiederaufbau. Im August 2004 wurden erstmals die erodierenden Fragmente der zerstörten Statuen aus den Felsennischen entfernt und zum Schutz vor weiterer Schädigung und zum Zwecke der Dokumentation in eine mit deutscher Hilfe errichtete Halle geräumt.

Der Film beobachtet die Experten vom Internationalen Rat für Denkmalpflege bei ihrer Arbeit an den Fragmenten und begleitet den Archäologen Zemaryalai Tarzi bei seiner spektakulären Suche nach einem dritten, dem 'Schlafenden' Buddha.
 

7. März 2011
im TV

 

Ashoka - Der indische Krieger Buddhas
(03:15h - 04:00h,
inm ZDF)

Er gilt als Brudermörder und gnadenloser Kriegsherr - aber auch als Wegbereiter für den Aufstieg einer kleinen Sekte zur Weltreligion: Ashoka, Herrscher der Maurya-Dynastie im 3. Jahrhundert vor Christus und einer der wichtigsten Regenten der indischen Geschichte. Das Maurya-Reich ist das erste Großreich Indiens.
Ihre Könige herrschen von der Hauptstadt Pataliputra aus, damals eine Millionenmetropole und vermutlich die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Die Maurya sind große Förderer der Wissenschaft und der Künste.

Aufgrund seiner Brutalität, seiner Skrupellosigkeit und seiner Kriegslust erhält Ashoka von seinen Feinden den Namen: 'Chandashoka' - 'Ashoka der Grausame'. 261 vor Christus befiehlt er den Angriff auf eines der letzten unabhängigen Nachbarreiche Indiens: Kalinga, ein Land von immenser strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Es wird eine der größten Invasionen in der Geschichte Indiens. Ashokas Armee richtet ein furchtbares Gemetzel an: 150.000 Menschen wurden verschleppt, 100.000 ermordet. Die Szenen der Schlacht sind so verheerend, dass sie zum Wendepunkt in Ashokas Leben werden.

Der Mann, dem nichts heilig war, der seine eigenen Brüder ermordete und Angst und Schrecken verbreitete, erfährt eine wundersame Wandlung: Er wird zu einem großen Anhänger des Buddhismus, damals eine nahezu unbekannte Lehre. Seinen Ehrgeiz und seine Macht stellt Ashoka von nun an in den Dienst des neuen Glaubens. Er pilgert zu den Wirkstätten Buddhas und wandert fast ein Jahr durch sein Imperium, um die buddhistische Religion zu verbreiten.

Überall in seinem Reich lässt Ashoka auf mächtige Säulen und Felsen seine Edikte einmeißeln, die von der Überwindung seines Machtstrebens und von seinem Einsatz für Glück und Frieden berichten. Erstmals erhebt ein Herrscher Begriffe wie 'Gerechtigkeit' und 'Gewaltlosigkeit' zum Staatsziel.

250 v. Chr. beruft Ashoka ein buddhistisches Konzil in der Hauptstadt Pataliputra ein. Er befiehlt, Missionare in alle Himmelsrichtungen zu entsenden: nach Burma, Tibet, Nepal, China, Sri Lanka. Sogar nach Syrien und Griechenland gelangen die Boten des Maurya-Herrschers. Für den Aufstieg des Buddhismus zur Weltreligion legen diese Missionen den Grundstein. Doch Ashoka gelingt es nicht, seiner Herrschaft Dauer zu verleihen. 232 v. Chr., im Alter von etwa 70 Jahren, stirbt König Ashoka - angeblich als ein gebrochener und enttäuschter Mann. Das Riesenreich zerfällt nach seinem Tod in sich bekriegende Kleinstaaten. Ashoka und seine beispiellose Geschichte geraten bald in Vergessenheit.

Erst im 19. Jahrhundert werden Ashokas Edikte und damit sein Leben und Wirken wiederentdeckt. Seine Ideen der Gewaltlosigkeit und die Tatsache, dass unter seiner Herrschaft zum ersten Mal der Subkontinent politisch geeint wurde, machen Ashoka zu einer Symbolgestalt des wiedererwachenden Indiens. Seit der Unabhängigkeit bildet das Löwenkapitell auf einer Ashoka-Säule das Amtssiegel der indischen Regierung. In vielen asiatischen Staaten wird Ashoka bis heute als Wegbereiter des Buddhismus verehrt, der es einer kleinen indischen Sekte ermöglichte, in den Rang einer der großen Religionen der Menschheit aufzusteigen..

5. März 2011
in Wien

 

 

LOSAR - Tibetisches Neujahr
(15:00 bis ca. 21:00Uhr
)

Der Tibethilfe-Verein SAVE TIBET und die Tibetergemeinschaft österreich veranstalten gemeinsam das Tibetische Neujahrsfest (Losar).

Ort: Louis Braille Haus, Hägelingasse 4-6, 1140 Wien

Details als PDF [Losar]

Video [hier]

2. März 2011
im TV

 

Universum - Die Frauen von Zanskar
(09:30h - 10:20h,
in ORF2)

Das Dorf Sking liegt in Nordindien in der abgelegenen und dünn besiedelten Himalaya-Region Zanskar.
Insgesamt über sieben Jahre lang hat die junge Ethnologin Marianne Chaud das Leben mit vier Frauen aus verschiedenen Generationen geteilt und ihren Alltag mit der Kamera begleitet. Rund um die kleine Hochgebirgs-ansiedlung, in der etwa 100 Menschen wohnen, erstrecken sich Gerstenfelder.
In dieser Gegend sind die Sommer kurz und die Winter endlos. Vor dem Winter müssen die Ernte eingebracht und Vorräte angelegt werden. Die Erntearbeit erledigen fast ausschließlich die Frauen, die damit das Überleben des ganzen Dorfes sichern.

7. bis 11. Feber 2011
im TV

 

Serie - Ein Jahr in Tibet
(16:50h - 17:35h,
in arte.tv)

Die fünf Teile der BBC-Dokumentation begleiten während eines Jahres verschiedene Menschen in ihrem Alltag und vermitteln so einen Eindruck vom Wandel in Tibet.

7.2.2011. Teil 1: Der Besuch
Der von der chinesischen KP eingesetzte Panchen Lama besucht das Kloster in Gyantse. (Anmerkung: die vom Dalai Lama erkannte Wiedergeburt des Panchen Lama ist seit seiner frühesten Kindheit verschwunden).

8.2.2011. Teil 2: Drei Männer und eine Hochzeit
Ein Schamane hilft einer Familie bei den Hochzeitsvorbereitungen für ihre Tochter

9.2.2011. Teil 3: Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe
Das Tibetische Neujahrsfest und seine Vorbereitungen.

10.2.2011. Teil 4: Mönche können auch anders
Nach dem Diebstahl von antiken Statuen aus dem Pel-Kor Kloster in Gyantse entsendet die kommunistische Partei eine "Arbeitsgruppe", die unter den Mönchen den Dieb ausfindig machen soll.

11.2.2011. Teil 5: Die letzte Folge begleitet drei Mönche im Pel-Kor Kloster, deren Schicksale stellvertretend für den rasanten Wandel in Tibet stehen.

 

12. Feber 2011
im TV

 

Meditation - im Lotussitz zum neuen Bewusstsein?
(17:30h - 18:00h,
in 3Sat)

Die Beatles nutzten sie als Quelle der Inspiration. Regisseur David Lynch ist davon überzeugt, dass sie unbesiegbar machen kann. S.H. der Dalai Lama als einer ihrer wichtigsten Lehrer ist mindestens so populär wie der Papst. In den letzten Jahren interessieren sich auch Manager und Wissenschaftler immer mehr für die stärkende und heilende Kraft der Meditation.
Obwohl der Ursprung des bewusstseinserweiternden Geistestrainings in fernöstlichen Philosophien und den religiösen Lehren des Buddhismus, Hinduismus und Taoismus liegt, wird das Erlernen entsprechender Techniken mittlerweile auch losgelöst von Gebeten und rituellem Überbau angeboten: zur Stressbewältigung, zur Konzentrationssteigerung und sogar zur Behandlung von Depressionen und chronischen Schmerzen. Den Erfolg der Meditation versuchen sektenähnliche Organisationen für ihre Zwecke zu nutzen, daher ist Vorsicht bei der Auswahl des Anbieters geboten.

Gregor Steinbrenner begibt sich für 'vivo' auf spirituelle Spurensuche. Er besucht ein Meditationszentrum in Deutschland und fragt: Wie funktioniert Meditation, wie kann man den Zustand des Bewusstseins durch Meditation verändern, und kann Meditation sogar strukturelle Veränderungen im Gehirn bewirken?
 

15. Feber 2011
im TV

 

Blick ins Jenseits
(23:20h - 23:50,
in ORF2)

Bereits die älteste Schrift der Menschheit, das Gilgamesch-Epos, berichtet über ein Nahtoderlebnis. Ebenso das ägyptische und das "Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" (tibet.: Bardo, das meist unter der ungenauen Übersetzung "Das Tibetische Totenbuch" allgemein bekannt ist), Homers Odyssee, sowie das Jüdische Buch vom Leben und Sterben. Vermehrt beschäftigt sich heute auch die Wissenschaft mit den Erzählungen Betroffene und versucht Nahtoderlebnisse zu erklären.
Sind Erfahrungen zwischen Leben und Tod nur Rauschzustände, die kurz vor dem Hirntod ausgelöst werden, oder handelt es sich um glaubwürdige Zeugnisse aus einer anderen Welt? In dieser Dokumentation kommen sowohl Betroffene als auch Wissenschafter zu Wort.
 

3. Feber in Wien

 

Vortrag von Tenzin Norbu  
Staatssekretär des tibetischen Exilparlamentes

Vortrag in englischer Sprache
Democratization of Tibetan Community in Exile
Tenzin Norbu, Spokesperson and Legislative Counsel of the
Tibetan Parliamentary Secretariat in Dharamsala, India

Tenzin Norbu ist seit 2003 Sprecher und Berater in Rechtsfragen im Sekretariat des Tibetischen Exilparlamentes in Dharamsala, Indien. In diesen Funktionen arbeitet er sehr eng mit den Mitgliedern des Tibetischen Exilparlamentes in Indien, Bhutan, Nepal, Europa und Nordamerika zusammen. Er ist auch bestens mit der sich verändernden
Tibetischen Freiheitsbewegung vertraut.

Topics mentioned in his lecture:
Democratization of Tibetan Community in Exile: The democracy model, which includes all aspects of modern democratic society at the central and local level in exile community.
Middle Way Approach of His Holiness the Dalai Lama: The political stand of His Holiness the Dalai Lama and the Tibetan Government in exile towards finding a peaceful resolution of the Tibet’s issue and its evolution.

Ort: Museum für Völkerkunde,
      Eingang Heldenplatz, 1010 Wien

Zeit: Donnerstag, 3. Februar 2011, 18.30 Uhr

 

6. Feber in Graz

 

Tibet Pilgerwege zum Kailash
Vortrag von Bruno Baumann

Es gibt keinen Berg auf der Erde, der sich mit dem Kailash vergleichen läßt, weder in der Form, noch in der Umgebung, geschweige denn in seiner Bedeutung. Er ist höchstes Pilgerziel für Angehörige von vier Religionen. Hindu, Buddhisten, Jain und Bön verehren ihn gleichermaßen.
In seiner unmittelbaren Umgebung entspringen vier der größten Flüsse Asiens – Indus, Brahmaputra, Surley, Karnali – und fließen wie Speichen eines Rades in alle vier Himmelsrichtungen hinweg. .
Pilgerwege zum Kailash zeigt nicht nur einen großen Teil Tibets und des Himalayaraumes sondern geht auch der Frage nach, warum und wie dieser Berg zum Mittelpunkt religiöser Verehrung wurde. Sie zeigt auf, wie erstaunlich genau mythische Überlieferung und Geographie übereinstimmen und entfaltet diese Landkarte des Glaubens mit ihren einzigartigen Landschaften und heiligen Stätten aus den Augen des Pilgers.

Ort: Aula der Universität,
      Universitätsplatz 3/1 , 8010 Graz

Zeit: Sonntag, 6. Februar 2011, 18.30 Uhr

 

ab 22. Jänner in Wien

 

Ausstellung zum Fotowettbewerb
"Festival der Nationen 2010"   

Am 13.Juni 2010 hat im Wiener Donaupark das Festival der Nationen stattgefunden. Im Rahmen dieser Veranstaltung gab es auch einen Fotowettbewerb. Die Auswahl der besten Fotos erfolgt jetzt mittels Publikumvoting.
Ab 22. Jänner haben Sie alle die Möglichkeit dazu: alle Besucher bekommen einen Punkt, den sie auf das beste Bild kleben. Das Bild mit den meisten Punkten gewinnt.

Ort: Volkshochschule (VHS) Donaustadt, 1220 Wien, 
       Bernoullistraße 1
       (Wegweiser: von U1-Kagran mit Linie 26A bis
       Bezirksamt Donaustadt)

Zeit: ab 22.Jänner 2011

[Details zum Fotowettbewerb]

[unsere Fotos von der Veranstaltung]
 
 

18. Jänner in Wien
 

Vortrag von Dolpo Tulku Rinpoche  
Die Geschichte der Dolpo Region und der Dolpo Tulkus

Vielleicht errinnern Sie sich noch an den Besuch von Ven. Dolpo Tulku in Wien im Mai 2010. Der Rinpoche kommt im Zuge seiner Vortragsreisen in Europa wieder nach Wien.

Ort: Uni Wien, Inst für Südasien, Tibet und Buddhismuskunde
       Spitalgasse 2, Hof 2.7, Seminarraum 1
       1090 Wien  [Wegweiser]

Zeit: 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr

Eintritt frei
 
 

 

9. Jänner in Hüttenberg

 

Heinrich Harrer Gedenkmesse  

Heuer jährt sich bereits zum 5. Mal der Todestag von
Prof. Heinrich Harrer, jenem großen Mann, der den Hüttenbergern ein großartiges Museum beschert und geschenkt hat, das in den vergangenen Jahren rund 700.000 Menschen besucht haben, der aber darüber hinaus unzähligen Menschen die Augen dafür geöffnet hat, dass es auf dieser unserer Welt viele wunderbare Plätze, Menschen und Kulturen gibt, die es wert machen, einen Blick, vielleicht auch mehr, darauf zu werfen. Der eine oder andere wurde vielleicht gerade von Heinrich Harrer dazu angeregt, sich - in mehrfachem Sinne - aufzumachen, und diese Welt offenen Auges, Herzens und Geistes zu erkunden, wenigstens ein Stückchen davon.

Der Förderverein des Heinrich-Harrer-Museums hat im vergangenen Jahr seine Generalversammlung durchgeführt und festgelegt, dass als kleines Zeichen der großen Wertschätzung für Prof. Heinrich Harrer eine Gedenkmesse gehalten wird und wir laden alle dazu ein, die mit uns dieses Mannes gedenken möchten, am

Sonntag, 9. Jänner 2011, Beginn 10 Uhr
in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Hüttenberg/Kärnten

mit dabei zu sein. Freund Michi Gabernig wird die Heilige Messe musikalisch an der Orgel umrahmen, vielleicht gelingt auch noch eine weitere musikalische Überraschung, denn Lieder hat Prof. Harrer immer gerne gehört.
Im Anschluss werden wir gemeinsam zum Ortsfriedhof spazieren und dort ein kurzes Gedenken halten.

Wir würden uns über jeden freuen, der an diesem Gedenken nach Hüttenberg kommen kann und dabei ist.

Liebe Grüße!
Rudi Schratter.

[Presse-Echo]
 

 

8. Jänner im TV

 

Bewusst gesund  
Magazin: Mensch-Gesundheit

unter anderem: Kräuter als Verdauungshilfe - Altes Wissen, neu entdeckt
Üppiges Essen zu den Feiertagen belastet die Verdauung sehr. Nicht der Schnaps danach, sondern eine ganze Reihe von Pflanzen oder Kräutern können entlastend wirken. Bewusst gesund hat sich angesehen, was die tibetische Medizin dazu anbietet.
Zeit: 17:05 Uhr bis 17:30 Uhr, ORF 2

 

2. Jänner im TV

Annapurna
(Teil 1: 01:55h - 02:20h,
in 3SAT
Teil 2: 02:20h - 02:50h, in 3SAT)

1980 startete eine bayerische Expedition Richtung Himalaja. Sieben Männer und eine Frau wollen von Katmandu in Nepal aus die gefürchtete Annapurna bezwingen. Sie ist zwar mit einer Gipfelhöhe von 8.091 Metern der 'kleinste' der acht Achttausender, aber der am meisten wegen seiner Lawinen gefürchtete Eisriese.
Bis dato hatte noch kein deutscher Bergsteiger den Gipfel erreicht. Mit dabei war damals ein Kameramann, der diesen langen und gefährlichen Aufstieg filmte.

Mehr als 20 Jahre später suchte Moderatorin Carolin Nyhuis nach der Bergsteigerin von damals und fand sie in der Nähe von München. Im Interview erfährt sie von Erika Heimrath Einzelheiten, die im damaligen Film nicht gezeigt werden konnten. Der zweiteilige Film verfolgt im Gespräch mit den Beteiligten noch einmal den Aufstieg.

Im ersten Teil geht es Mitte März 1980 von Pokhara bis zum Basislager auf 4.300 Meter Höhe. Trotz Schnees und Eises sind die meisten Träger barfuß.

Der zweite Teil zeichnet den eisigen, steilen Anstieg vom Hauptlager über mehrere Zwischenlager auf den Gipfel nach.

 

   
 
   

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